Silk’n Infinity 400,000 im Test

Werbung: Schon 2012 habe ich mit einem Silk’n HPL Gerät meine unerwünschte Behaarung dezimiert. Nach diesem erfolgreichen Test ließ ich mir den Bart vom Profi mittels der IPL Technologie entfernen. Jetzt habe ich mich entschlossen auch dem Rest meiner unerwünschten Haare den Garaus zu machen.

Transgender und Körperhaare 🙁

Viele Transgender, Mann zu Frau haben ein großes Problem mit ihrer Körperbehaarung. Im besonderen natürlich der immer sichtbare Bartschatten, den die meisten Geräte für den Heimgebrauch aber auch nicht entfernen können.
Aber auch die Haare an Beinen, Brust, Armen und Rücken empfinden viele als Störend. So ging es auch mir was schon vor einigen Jahren dazu führte dass ich mit der IPL / HPL Technologie einen erfolgreichen Versuch startet meine Behaarung zu minimieren.

Da ich das Gerät damals aber nur über wenige Monate benutzt habe erreichte ich zwar einen deutlich reduzierten Haarwuchs und die Verbliebenen wachsen deutlich dünner als früher, aber es sind noch reichlich Haare übrig geblieben. Nun soll es auch den verbliebenen Haaren an die Wurzeln gehen. Für diesen nächsten Schritt habe ich mich auf die Suche nach einem modernen Gerät gemacht und fand die wiederum verbesserte eHPL Technologie und den Silk’n Infinity 400,000. [Werbung: Link zum Hersteller]*

Technisches

Das aktuellste Gerät aus der Silk’n Reihe arbeitet nach der neuesten eHPL Technologie die eine Verbesserung der HPL Technologie darstellt. Hier die einzelnen Technologien im Vergleich:

IPL

IPL steht für Intense Pulsed Light und ist ein Verfahren zur permanenten Haarentfernung. Mittels einer Xenon Blitzlampe, die auf eine relativ große Fläche wirkt, werden die Haarwurzeln bzw die Haarfollikel zerstört/verbrannt. Das Ergebnis der Behandlung ist stark von der Haut- und Haarfarbe abhängig. Das Haar muss Melanin enthalten, also dunkel sein und um die Haut nicht unnötig anzugreifen sollte sie möglichst hell sein.

HPL

Die Home Pulsed Light Technologie entstand aus der IPL Technologie und ist eine sicherere Methode für den Hausgebrauch. Vor jedem Blitz wird die Haut ausgemessen und nur wenn das Gerät vollflächig aufliegt und die Haut hell, also z.b. ohne großflächige Muttermale ist, wird ein Lichtimpuls ausgelöst.

eHPL

Bei der aktuellsten eHPL Technologie wird nun zusätzlich zum optischen Lichtimpuls auch noch mit einem galvanischen Impuls gearbeitet. Hierdurch soll die Hautpore geöffnet werden und den Weg für den Lichtimpuls freimachen. Zudem soll die eHPL Technologie nun auch bei allen Haar- und Hautfarben arbeiten.

Der Silk’n Infinity 400,000

Bei der technischen Beschreibung des Silk’n Infinity 400,000 möchte ich mich kurz fassen. Das Gerät verfügt über fünf Energiestufen und die Lichtimpulse werden kontinuierlich in einem Intervall von 1 bis 2 Sekunden ausgesendet. Durch diese schnelle Blitzfolge und durch die große Behandlungsfläche von 3cm² ist eine hohe Geschwindigkeit bei der Behandlung gewährleistet.
Dabei ist der Silk’n Infinity entgegen der alten Geräte sowohl für den Körper als auch für das Gesicht geeignet und die Behandlung ist bei nahezu allen Haut- und Haarfarben möglich.


Schließlich schafft er bis zu 400,000 Lichtimpulse ohne austausch des Blitz Kopfes und verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle um ihn mit dem Smartphone zu verbinden, sowie eine kostenlose App für die Behandlungsplanung.

Die Anzahl 400,000 sollte eine lange Nutzungsdauer garantieren. Mit meinem alten Gerät und seinen 1500 Blitzen pro Blitzkopf schaffte ich es gut zweimal meinen ganzen Körper zu behandeln. Grob gerechnet sollten mit dem neuen Gerät also ca 700 Einzelbehandlungen möglich sein. Das reicht für einige Jahrzehnte.

Lieferumfang

  • Der Silk’n Infinity 400,000
  • Ein Netzteil mit Steckdosen-Adaptern
  • Eine mehrsprachige Bedienungsanleitung#
  • Ein Reinigungstuch
  • Ein Case zur Aufbewahrung aller Komponenten

Die Silk’n App

Mit der kostenlosen Silk’n App kann man den Silk’n Infinity 400,000 via Bluetooth mit einem Smartphone verbinden. Mit ihr kann man zum Beispiel den Hautton bestimmen und bekommt eine Empfehlung für die Intensitäts Einstellung. Es wird die Anzahl der gebrauchten Lichtimpulse angezeigt, man kann über einen Behandlungskalender mit Erinnerungsfunktion die Behandlung planen und sie enthält auch noch die Bedienungsanleitung in digitaler Form.

Die App ist zum Gebrauch des Geräts nicht unbedingt notwendig. Da die Bewertungen der App (V2.2 aus 02.2016) eher schlecht sind und sie lange nicht aktualisiert wurde, werde ich darauf verzichten.

Der Test

Da die Haare nicht sofort verschwinden wird sich der gesamte Test über einige Monate hinziehen. Die Bedienungsanleitung verspricht, je nach Haut und Haartyp eine Haarentfernung von 50-70% nach 8-10 Behandlungen. Dabei soll man  die 1-4 Behandlung in einem zwei Wochen Rhythmus durchführen. Danach die Behandlungen 5-7 im vier Wochen Rhythmus und zuletzt nach Bedarf. Grob gerechnet ist man also nach einem Jahr Haarfrei. Das heißt nicht ganz, da die Haare nur in einem bestimmten Wachstumszyklus entfernt werden können und sie bis zu 24 Monate ruhen werden auch danach noch vereinzelte nachkommen.

Ich werde den Silk’n Infinity für meinen ganzen Körper benutzen. Besonders die Haare am Bauch zeigten sich von meinem alten Gerät wenig beeindruckt und ich hoffe sie mit dem Silk’n Infinity 400,000 zu minimieren.  Da ich in erster Linie daran interessiert bin die Haare zu entfernen, werde ich keine Stellen unbehandelt lassen aber regelmäßige Vergleichsbilder der gleichen Körperstellen machen.
Ich werde mich dabei an die Bedienungsanleitung halten und mit gelegentlichen Updates den Fortschritt hier im Blog dokumentieren.

Die erste Nutzung (15.01.17)

Wie in der Bedienungsanleitung beschrieben habe ich mich frisch rasiert und auf alle Arten von Lotions verzichtet. Meine Erfahrung ließ mich, ganz mutig, gleich auf Stufe drei der fünf Intensitätsstufen an der Brust und den Unterarmen starten. Mit meiner sehr hellen Winterhaut sollte das keine Probleme bereiten.

Der Silk’n Infinity wird über ein Steckernetzteil mit Strom versorgt. Das Anschlusskabel bietet mit 1,60m länge ausreichend Bewegungsfreiraum.  Versorgt man ihn mit Strom leuchten kurz alle Leuchtdioden der Intensitätsanzeige auf und die blaue Bluetooth LED blinkt. Mit einem Druck auf die Einschalttaste erweckt man das Gerät zum leben. Der Lüfter läuft, über die LED kann man die Intensitätstufe ablesen und mit weiterem druck auf die Taste auch verstellen.

Das Gerät ist schnell Betriebsbereit und liegt gut in der Hand. Ein druck auf die Auslösetaste löst den Blitz mit einem leichten knacken aus. Man hört, sieht und spürt die Energie. Auf der Haut fühlt es sich etwas warm an, in der Tiefe wie leichte Nadelstiche. Verglichen mit meiner Bart-IPL kann ich aber bestätigen das der Silk’n Infinity seinen Dienst nahezu schmerzlos verrichtet. Hält man die Auslösetaste gedrückt kann man im recht schnellen Rhythmus der Blitze über die Haut fahren. So arbeitet man sehr effektiv. Inclusive der Pausen für die Bilder habe ich für meine Arme und Brust keine 10 Minuten gebraucht. Durch einen langen Druck auf die Taste wird der Silk’n Infinity ausgeschaltet. Mit dem beiliegenden Tuch kann man ihn säubern und in dem praktischen Case bis zur nächsten Behandlung verstauen.

Hier im Video seht ihr wie schnell man mit dem Silk`n Infinity in der „Puls-“ und „Gleitmethode“ arbeiten kann. Anfangs löse ich mit einem Daumendruck jeweils einen Impuls aus. Später lasse ich die Auslösetaste gedrückt und verschiebe das Gerät einfach zum nächsten Punkt.

 

 

* Dieser Beitrag enthält Werbung.
Ich möchte der Firma inno-essentials und meinem Ansprechpartner Herrn W. für seine freundliche Unterstützung und die bedingungslose und kostenlose Überlassung des Silk’n Infinity 400,000 danken.