Crossdresser Outdoor, Tag Zwei

Besuch bei Lulu, der zweite Tag. Der Tag heute war eigentlich durchgeplant, da es morgens aber geregnet hat, hatten wir die Befürchtung das die Planung wortwörtlich ins Wasser fällt.
Dem war aber nicht so, so konnten wir uns schon Morgens auf den Weg in den Bürgerpark machen. Am dortigen Tiergehege wollten wir ein paar Bilder von den Tieren und natürlich von uns machen.

Lulus Outfit war sehr ähnlich dem vom Vortag, nur haben wir beide auf unsere genialen Keil Sneaker verzichtet. Wildleder und vom Regen aufgeweichter Boden vertragen sich einfach nicht. So trug sie ein paar schicke Lederstiefelletten und ich meine allseits bekannten Keilpumps. Mein restliches Outfit bestand aus weiß/schwarz gemusterten Leggings, einem schwarzen Long Pullover und natürlich einem Loopschal. Im Gegensatz zu unsere Shoppingtour am Vortag trug ich heute eine Perücke und weil es stark nach Regen aussah lieh mir Lulu einen Latex ähnlichen Mantel/Cape. So ging es also in ihrem Flitzer an den Bürgerpark. Wir parkten nahe beim Tiergehege weil wir beide keine große Lust hatten über die Schlammwege zu laufen.

Lulu und Inge

Wir begegneten vielen Joggern, Hundebesitzern, Familien und nie hatte ich den Eindruck besonders aufzufallen. Allenfalls sind wir beide aufgefallen weil wir in unseren Mänteln doch eher elegant daherkamen. Alles um uns herum war eher sportlich/winterlich gekleidet. Ich muss auch sagen an den Füßen hätte ich auch etwas mehr winterliches gebrauchen können 🙂
So knipsten wir uns also gegenseitig, diverse Tiere, Brücken, Häuser und waren nach gut einer Stunde froh als wir wieder zu hause waren.

Lulu machte sich wieder daran das Mittagessen, vermutlich hatte ich am Vortag versagt so das ich nicht mehr helfen durfte 🙂 Es gab Scholle mit Kartoffeln und Senfsoße. Trotz ihrem Kalorienarmen Spezialrezept wurden wir nach dem essen sehr träge so das wir uns zuerst den aktuellen James Bond Film „Skyfall“ und danach noch etwas Shoppingqueen angesehen haben. Als wir alle kurz vor dem einschlafen waren entschieden wir , da es auch schon dunkel wurde auf den Freimarkt zu gehen. Ich denke spätestens jetzt wisst ihr alle in welcher Stadt ich das Wochenende verbracht habe. Im selben Outfit wie am morgen, nur jetzt wieder mit den Keilsneakern, Lulu natürlich auch und einer dickeren Jacke machten wir uns auf den Weg.
Ich habe nach langer Zeit mal wieder eine so große Kirmes gesehen und war schon deutlich beeindruckt. Um die Fahrgeschäfte haben wir allerdings einen Bogen gemacht. Das größte transportabler Riesenrad wäre vielleicht interessant gewesen, oder auch die Geisterbahn, Lulu und ich ergreifen in Second Life jede Chance mit einer zu fahren. Aber wir haben es doch lieber bleiben lassen. Die Schlangen waren einfach zu lang. So gönnten wir uns eine Alster machten ein paar Fotos und machten uns wieder auf den Weg nach Hause. Kurz vor dem verlassen des Geländes kamen wir dann noch an einer Fressbude nicht vorbei, es gab in Schokolade getauchte Ananas und einen kandierten Apfel. Nachdem wir uns gestärkt und das Gesicht wieder einigermaßen gesäubert hatten ging es dann endgültig Richtung Heimat. Es wurde auch Zeit, sowohl bei Lulu als auch mir wollte das Alster wieder raus, in Sachen Blase bin ich wohl auch Mädchen geworden 🙂
Achja und dann war da noch der betrunkenen Typ der mir schöne Augen machen wollte. Lulu hat mich aber gleich mit dem Hinweis „Lass dich nicht von fremden Männern anquatschen“ weitergezogen.

Das größte transportable Riesenrad

Als ich jetzt die Schuhe auszog war ein Fuß Aschenputtel mäßig blutig. Mit einem Fußnagel hatte ich am Nachbarzeh ein großes Stück Haut abgerissen. Als das Blut abgewaschen war sah es nur noch halb so schlimm aus, Lulu bestand aber darauf mich mit einem Pflaster zu verarzten. Es gab Abendbrot, Knäcke mit Käse und Gürkchen. Nach der Nascherei auf dem Freimarkt hieß es ein paar Kalorien einsparen. Das würden wir später aber noch bereuen, denn jetzt kam eine XBox und Kinetic ins Spiel. Das volle Sportprogramm, Rafting, Bowling, Weitspring, Tischtennis, Boxen… Zum Glück hatte ich meine Oberweite schon abgelegt, spätestens jetzt hätte der Kleber vollkommen versagt und sie hätten sich im hohen Bogen in Sicherheit gebracht. Eigentlich wollten wir gegen 10Uhr auch aufhören, der Nachbarn zu liebe, nach einer kurzen Pause ging es aber bis 12 mit weniger lauten Spielen weiter.
Zu dem Zeitpunkt sind wir aber alle Todmüde ins Bett gefallen.

Fazit des Tages:
Inge mit langen Haaren fällt weniger auf, meine selbsthaltenden Silikonbrüste (Amolux Diamond) halten immer besser, Bremen ist ein zu groß geratenes Dorf und XBox Sportspiele sind genauso schlimm wie echter Sport.

 

 

 

 

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