Eine Geschichte von Inge, dem Götterboten und dem großen H und M

Der Newsletter

Noch im Jahre 2014 verfiel die holde Inge wieder einmal einem Newsletter und nach einiger Zeit der Besinnung orderte sie einige schöne Kleidungsstücke bei dem großen H und M. Die ließen sich nicht lange Zeit und übergaben kurze Zeit später, jetzt schon im Jahre 2015, ein Paket an Hermes dem Götterboten. Dieser schwor es so schnell er es tragen konnte zur wartenden Inge zu bringen. Über das Weltweite Netz informierte er die interessierte Inge wo das Paket zu jedem Zeitpunkt seiner Reise war. Aber kurz vor dem Ziel entschied sich der Götterbote die arme Inge zu ärgern und schickte das Paket zurück. Die erstaunte Inge las nur lapidar: „Die Sendung wurde im HUB sortiert und an die Retourenstelle des Versenders weitergeleitet. “ und gleichzeitig das es zugestellt sei.
Die verwunderte Inge rief den Kundendienst zu Hilfe, der aber leider nichts machen konnte außer den Hinweis zu geben das die liebe Inge neu bestellen müsste und das sie dem Götterboten mitteilen wolle, er solle in Zukunft besser acht geben.

Die Neubestellung

So etwas lässt sich die etwas ärgerliche Inge natürlich nicht zweimal sagen und orderte erneut. Natürlich waren viele Teile der ersten Bestellung nicht mehr Lieferbar, aber dank der modischen Inge wurde auch der neue Bestellzettel wieder voll. Wieder übergab der große H und M das Paket an den Götterboten welcher sich diesmal umso mehr bemühte das Paket zur wartenden Inge zu schaffen.

Die Ankunft

Es dauerte auch nicht lange und die fröhliche Inge hielt ihr Paket mit den neuen Kleidungsstücken in ihren Händen. Die wieder einmal verwunderte Inge stellte aber fest das einige der Kleidungsstücke wohl schon einmal ausgepackt und anschließend einfach in ihre Plastikhüllen zurückgestopft waren. Die angeekelte Inge fand sogar fremde Haare und sortierte diese Kleidungstücke gleich wieder zurück in das Paket. Es verblieben einige Hosen und ein paar Shirts. Die stattliche Inge hatte sowohl xl als auch xxl bestellt und die Hosen in der Größe die sie schon besaß. Sie waren sowohl für Männlein, wie auch Weiblein gedacht, da die crossdressende Inge es damit nicht so genau nimmt und neben der Kleidung fand sich auch noch das eine oder andere schmückende Teil.

Die Anprobe

Als die anprobierende Inge in die Hosen stieg musste sie feststellen das, das Männermodel viel zu eng war, wohingegen das Frauenmodel oben herum passte aber überall falten warf. Und das obwohl beide die selben Größenangaben in sich trugen und diese auch mit den bereits vorhandenen Skinny Jeans übereinstimmten. Gleiches ergab sich bei den Shirts, die zwar eigentlich passten aber an den Armen der zierlichen Inge viel zu eng waren.

Die Ernüchterung

Von der großen großen Bestellung blieben der shoppingsüchtigen Inge nur eine handvoll Teile. So blieben ihr nur einige Armbänder, ein stattlicher Skull Ring und einige wenige T-Shirts in xl und xxl.

Die Moral der Geschichte

Götterboten sind nicht mehr das was sie einmal waren, traue keiner Größenangabe die du nicht selbst gemessen hast und wenn du nicht enttäuscht werden willst gehe am besten gleich in den nächsten Laden. Letzteres wird die shoppingprincess Lulu mit der shoppingqueen Inge auch demnächst wieder machen.

Viele Grüße von
der schmunzelnden Inge