GC 2015 – Ausflug entlang der GC-500

Hallo Liebe Leser,
heute will ich euch auf unsere letzte große Gran Canaria Ausfahrt mitnehmen. Es ging über 2 Tage entlang der Küstenstraße GC-500.

Am ersten Tag war unser Ziel Agüimes in dessen Altstadt überall Bronzestatuen stehen die das Leben der Einwohner zeigen. Mittelpunkt ist der „Plaza del Rosario“ Auf dem z.b ein älterer Herr auf der Bank sitzt und Bonbons verteilt, daneben dann eine Gruppe jüngere Männer die sich Unterhalten. Direkt am Platz dann eine ältere Dame die wohl etwas verärgert ist, weil ihr Mann gerade vom Frühschoppen nach Hause wankt.

Streetview

So geht man immer weiter durch die engen Gassen der Altstadt und findet immer wieder neue Figuren. Der Weg zurück führte uns dann in die Küstenstadt Arinaga, wo auch einige Bronzefiguren am Strand stehen.

Jetzt standen wir vor der Wahl direkt zurück über die Autobahn GC1 oder entlang der Küste durch die „Dörfer“ Wir entschieden uns für letzteres und fuhren entlang der GC-191 die dann bei El Doctoral zur GC 500 wird und entlang der Küste über Maspalomas bis nach Puerto de Mogán geht.

Die Landschaft ist hier eher wüst und trocken, so das wir bei Juan Grande einen Abstecher über die GC-501 nach Castillo del Romeral und hier an der sehr windigen Promenade ein paar Bilder machten. Als Foto Location sehr schön, gab es sonst aber wenig zu sehen so das wir uns auch bald wieder auf den Weg machten. Maps

Castillo del Romeral

Wieder ging es, der GC-500 folgend, durch den steinigen und staubigen Süden, vorbei am Circuito Maspalomas , die Rennstrecke von Gran Canaria nach San Agustín wo wir auch wieder eine kurze Pause am Strand machten.

Von dort ging es mitten durch Playa del Inglés wo wir einen Wegweiser zum Einkaufszentrum Cita sahen. Da es auch gerade die passende Zeit war und wir viel gutes über das Cafe Wien gehört hatten machten wir noch einen Abstecher auf ein Stück Kuchen. Wie auch das Yumbo lebt das Cita wohl erst am Abend auf. Im unteren Bereich waren wir die einzigen die herumliefen.  Von dort ging es dann direkt zurück nach „Hause“. Natürlich ist es wieder die GC-500, die Playa del Inglés mit Maspalomas/Meloneras verbindet.
Für den zweiten Teil des Ausflugs packten wir die Badesachen ein. Entlang der Küste gibt es diverse Badebuchten  an denen wir auf dem Weg nach Puerto de Mogán anhalten wollten.
Wieder führte uns der Weg durch die karge und felsige Landschaft, gelegentlich sah man kleine Parkplätze die auf die Strände hindeuteten. Aber wir wollten sie erst auf dem Rückweg besuchen und so ging es durch die Serpentinen zuerst nach Arguineguin wo wir unseren ersten Stau auf Gran Canaria gefunden haben 🙂
Hier konnten wir aber von einem Aussichtspunkt auf die beeindruckende Anlage des Anfi del Mar Hotels/Gruppe schauen. Maps
Von dort war es dann nicht mehr weit bis nach klein Venedig, wie das kleine Hafenstädtchen Puerto de Mogán auch genannt wird. Maps
Die Parkplatzsuche führte uns in die Calle la Puntilla, wo man auch eine kleine archäologische Ausgrabungsstätte besuchen kann. Mit der haben wir uns aber nicht lange aufgehalten weil wir an den Strand und durch den Yachthafen schlendern wollten. Von hier startet auch die berühmte Yellow Submarine ihre Touren und ich wollte eigentlich Tretboot fahren. Die Sonne brannte inzwischen aber so stark das ich mich auf dem Wasser wohl zu Staub zerfallen wäre. So schauten wir uns dann doch nur die mit Blumen bewachsenen Gassen und die Boote, Schiffe oder Yachten an und suchten uns auch die eine oder andere aus was vielleicht auch in unserem Besitz wäre, wenn wir denn endlich mal im Lotto gewinnen würden.

Viele der Restaurants und Geschäfte waren hier geschlossen. Scheinbar machen die Besitzer kurz vor dem Sommeransturm der Touristen selbst noch einmal Urlaub 🙂 Für den Fischfan, der ich nun gar nicht bin, gab es aber trotzdem noch eine reichlich Auswahl.

Auf dem Weg zurück hielten wir dann noch an allen möglichen Punkten an, die Strände und der Atlantik waren etwas rau, so das wir uns darauf beschränkten uns dort hinzusetzen und aufs Meer zu schauen. Die Badesachen blieben im Auto.
Weil die Sonne aber noch immer Erbarmungslos brannte und kein Schatten weit und breit war, saßen wir doch meist wieder schnell im Auto und fuhren weiter Richtung Heimat.