Kurzurlaub im Norden

Anfang 2016 habe ich zuletzt Heike besucht, es wurde also dringend Zeit dass wir uns mal wieder treffen. Wie immer brachte Alexandra mich nach Stuttgart zum Flugzeug und eine Stunde später landete ich schon in Bremen. Hier erwartete mich neben Heike und ihrem Mann, ein neues Sportgerät, der WaterRower und gemeinsames kochen im Wok.

Besuch bei Heike

Abgeholt wurde ich diesmal von ihrem Mann, sie war noch etwas angeschlagen von einer Grippe. Das war aber spätestens verflogen als wir uns zur Begrüßung in den Armen lagen.

Wir verbrachten unsere Tage wie immer mit viel quatschen, etwas shopping, viel kochen und auch Essen gehen. Also eigentlich wie immer.

Sportlich

Neu war bei diesem mal aber das wir uns auch sportlich betätigt haben. Die beiden haben ein Rudergerät gekauft,was rede ich, kein banales Rudergerät sondern einen WaterRower!! Nachdem ich die Ehre hatte es zusammen zu bauen durfte ich es auch einweihen. Es ist der gleiche WaterRower, bekannt aus der Serie “House of Cards” https://de.wikipedia.org/wiki/House_of_Cards_(Fernsehserie) Frank Underwood hatte auch einen im Keller stehen.
Bei Heike steht er als Designobjekt mitten ins Esszimmer. Er ist auch eine Augenweide, aus toll gemasertem Nussbaum Holz und einem großen Wasserbehälter. Man rudert hier gegen Wasser so dass man nach einigen Minuten des Wasserrauschens das Gefühl hat man wäre wirklich auf dem Fluss unterwegs. Kein vergleich zu den quietschenden und krach machenden Mechanischen auf denen ich bisher gesessen habe.
Täglich fünf Minuten brachten uns aber schon nahe an unsere Grenzen. Man muss ja langsam anfangen und bloß nicht überanstrengen 🙂 Beim rudern werden 80% der Körpermuskeln zusammen trainiert, daher ist rudern optimal um unsere trägen Muskeln in Fahrt zu bekommen.

Wok

Neu war auch ein elektrischer Wok mit dem wir uns, erfolgreich, an der chinesischen Küche versucht haben. Es gab Hühnerfleisch mit Ananas, Paprika, Ingwer, viel Knoblauch und Kokosmilch. Während ich die Zutaten schnibbelte musste ich zuerst Google befragen wie man Ingwer schält (mit einem Löffel) und musste natürlich auch durch probieren die Erfahrung machen dass ein Stück Ingwer pur höllisch scharf ist. Zuletzt war es aber in gutes, gesundes und tolles Essen. Heike kocht inzwischen fast nur noch im Wok und bei mir steht nun auch einer in der Küche.

Sonnenbank

Eine Premiere hatte ich auch, ich war zum ersten mal auf einer Sonnenbank. Heike und ihr Mann gehen regelmäßig und ich wollte es auch einmal ausprobieren.

Mein Gedanke: Gehe ich vorgebräunt in den Urlaub, bekomme ich keinen Sonnenbrand. Leider ist dem nicht so.

Der einzige Vorteil wäre dass ich nicht strahlend weiß den Urlaub antrete. Den Sonnenbrand gibt es aber trotzdem. Ich habe gelernt dass man die Haut gewöhnen kann, allerdings war die Rede von 2mal pro Woche ,am Anfang 10 Min dann langsam auf 15 steigern ,für mindestens ein Jahr.

Da ich zum ersten mal in dem Sonnenstudio war musste ich einen Fragebogen ausfüllen. In dem musste ich beschreiben wie ich auf Sonne reagiere, wie ein Sonnenbrand bei mir aussieht, Haarfarbe, Augenfarbe usw. Am Ende kam eine Punktzahl dabei heraus nach der die Minuten bestimmt werden konnten die ich auf der Bank liegen darf.

Erster Vorschlag, Anfängerbank 20 Minuten, Heike meinte 15 min wären sicher besser, sie weiß ja wie ich aussehe wenn ich in der Sonne war. Nach Auswertung des Fragebogens waren es nur noch 8 min, die ich dann auf meine Verantwortung auf 10 erhöht habe. Zum Vergleich Heike und ihr Mann gehen zweimal in der Woche für eine halbe Stunde auf das dreimal so starke Gerät für Fortgeschrittene.

Die beiden waren auch schon lange verschwunden und mir wurde dann die Sonnenbank erklärt und wenige Minuten später brutzelte auch ich in der künstlichen Sonne. Nach ca 6 min fing meine Haut an zu kribbeln, die 10 min stand ich aber unbeschadet durch. Ich bilde mir auch ein dass meine Haut für zwei Tage etwas dunkler war. Sollte ich das wirklich durchziehen wird es für mich ein langer Weg.

Unterwegs

Natürlich waren wir auch oft unterwegs, dabei ist wohl niemandem aufgefallen das ich eine besondere Frau bin. Auf der Strasse wie auch in den Geschäften habe ich nichts bemerkt und  von einer Bedienung bekam ich sogar Komplimente wegen meiner Fingernägel. Viel gekauft haben wir aber nicht. Die neue Mode im Etno Style mit Rüschen und Gardinen ist so gar nicht unseres. Nur bei H&M, in der schon wieder geschrumpften PlusSize Abteilung fanden wir einen schicken Pulli, natürlich in doppelter Ausführung!

Am ein Euro Laden kamen wir aber nicht vorbei, die hatten so süße Solar Wackelfiguren und wir brauchten ja noch Mitbringsel für Heikes Mann und ich für Alexandra.  So steht bei Heike nun eine Wackeleule und ein Delfin unter einer Palme in der Küche und bei uns ein Goldfisch. (direkt neben dem Kücken und den beiden Enten 🙂 )

Die Tage vergingen viel zu schnell und pünktlich lieferten Heike und ihr Mann mich am Flughafen ab, wo ich den Flieger in die Heimat bestieg.

 

 

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