Mein erstes mal als Crossdresser

Mein erstes mal…(nicht das was ihr jetzt denkt)

… Inge war tanken. Normalerweise überlasse ich so etwas ja dem Kerl in mir. Da ich am letzten Wochenende aber einige hundert km als Inge unterwegs war und der Kerl in mir Nackt hätte herumlaufen müssen (Inge hat seine Sachen zu Hause vergessen :-)), musste die Dame also selber ran.

Es war auf der A8 von München Richtung Stuttgart, ich stand im Stau 🙁 und das Auto war der Meinung wir schaffen es mit den paar Tropfen Sprit nicht mehr nach Hause. Mir war schon etwas flau im Magen , war es doch das erste mal das ich alleine, ohne Unterstützung, als Inge ein Geschäft/Tankstelle betrete. Aber es musste sein , ich reihte mich also in den Stau vor den Zapfsäulen ein. Ich musste eine ganze weile warten und beobachtete die Frauen die auf der Tankstelle herum liefen.

Ich machte mir selbst Mut in dem ich mir einredete das ich sicher eher weiblich aussehe als die eine oder andere von ihnen.  Dann war es soweit ich war dran, parkte vor der Zapfsäule und überlegte wie Frau nun wohl aussteigt, also ganz Dame Tür auf, auf dem Sitz gedreht und mit geschlossenen Beinen aufgestanden. Ein scheuer Blick umher, niemand hat mich beachtet. Ich gehe ums Auto herum, mache die üblichen Tanktätigkeiten und warte das mein durstiges Ross genug der edlen (und fürchterlich teuren) Flüssigkeit in sich hat.

Schon etwas mutiger schaue ich mich um und wieder beachtet mich niemand, das heißt fast niemand. Das Pärchen im Auto hinter mir beobachtet mich ganz genau. Ich denke aber sie haben nur gedacht „Boah, ist das langweilig, hoffentlich macht die Tusse da vorne schnell“

Schnell bin ich ja, selbst in meine Keilpumps also spurte ich los in Richtung Kasse. Auch hier beachtet mich niemand, der Kassierer schaut gelangweilt hoch.

Ich sage ganz freundlich „Hallo, die vier bitte“

Er: „die vier“

Ich: „Ja die vier“ und setze dabei ein freundliches lächeln auf

Er: „fünfzigeuroundzwei“

Ich reiche ihm einen fünfziger und krame nach 2 cent, reiche sie ihm und er gibt mir wortlos die Quittung.

Ich versuche es ein letztes Mal , sage danke und wünsche ihm noch einen schönen Tag. Was der Bauer aber komplett ignoriert :-(Ich denke mir du kannst mich auch mal, drehe mich um hebe die Nase hoch und stöckel wieder zum Auto. Wenn ich überlege wie viel Panik ich vor dieser Situation hatte und wie einfach es war kann ich mich ärgern mich so lange versteckt zu haben.

PS: Der arme Kassierer war sicher aufgrund der vielen vielen Sprit-hungrigen überlastet, daher nehme ich das Bauer auch wieder zurück 🙂

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