shaping skinny jeans

Vor einiger Zeit fand ich in der shaping skinny jeans von H und M meine neue Lieblingsjeans. Ich habe schon in einem alten Beitrag von ihr geschwärmt. Da Frau aber nicht immer in der gleichen Jeans herumlaufen kann gab es nach der Blauen noch eine Schwarze und eine khaki Farbene. Ich war Glücklich und zufrieden bis ich kürzlich feststellen musste das die Schwarze im Schritt merklich dünner wurde.

Shopping time

Nach gut zwei Jahren war sie im Schritt so dünn das sich schon ein kleines Löchlein zeigte. Alexandra als Fachfrau bestätigte mir aber das sie wirklich nur verschlissen war und nicht mein dicker Hintern schuld ist. Aber dicker Hintern ist sicher auch nicht die richtige Umschreibung für meinen Transgender Pre HET mini Popo 🙂
Es musste also eine neue ins Haus, ohne eine schwarze Jeans kann Frau, kann ich, nicht leben.  Wie ihr euch aber vielleicht noch erinnert habe ein gespaltenes Verhältnis zum Online Shoppen bei H und M (hier und hier nachzulesen) so das ich zuerst die Läden in der Umgebung abklapperte. Die Größe 36/34 (natürlich Inch :-)) ist aber entweder so gefragt, oder eine solche Übergröße das sie nirgends vorrätig war.

Also Plan B Online shoppen. Schnell fand ich sie auch und bestellte eine Schwarze und eine ausgewaschene schwarze Jeans. Die kamen dann auch recht schnell aber die eine bekam ich nicht zu, es fehlten sicher 10cm Bundweite und die andere bekam ich zwar zu, sie warf an den Beinen aber so hässliche Falten das ich sie gleich gefrustet wieder zurückschickte. Wohlgemerkt, es waren beide in 36 Bundweite und 34 Länge. Verglichen mit meinen bereits vorhandenen sahen sie gleich aus, allerdings wurden sie nicht wie die Anderen in der Türkei hergestellt.

Shopping time part two

Hatte ich vorher nur nach dem Namen gesucht, suche ich mir nun die alten Artikelnummer heraus und die meiner letzten Bestellung gab es tatsächlich noch im Shop. Auf gut Glück und weil es gerade Prozente gab bestellte ich neu. Eine in Schwarz, eine in Hellgrau und eine in Blau verschlissen. Letztere habe ich zum ersten mal gesehen und so eine destroyed Jeans wollte ich schon immer mal haben.

Die Odyssee des Pakets

Nun war es leider so das wir mal wieder kurzfristig zu Alexandras Eltern mussten und wir somit das Paket nicht vom Götterboten entgegen nehmen konnten. Im ersten Moment kein Problem, über das Online System bestens informiert riefen wir an und gaben den Samstag als Wunschtermin an. Kein Problem tönte es am anderen Ende und am Samstag warteten wir gespannt auf den Götterboten. Der kam allerdings nicht. Online sah ich aber das es scheinbar mehrfach aus dem für uns zuständigen Verteilungszentrum aus und wieder eingelagert wurde.

Aber wir sind geduldig und erst am Montag am späten Nachmittag rief ich wieder an um mich nach dem Verbleib zu erkundigen. Der nette Mensch am anderen Ende konnte sich aber auch nicht erklären was da passiert ist und riet mir es zu einem Paketshop umzuleiten. Er meinte so brauche ich nicht täglich zu warten, versicherte mir das es am Mittwoch im Paketshop wäre und ich dann sieben Tage Zeit habe es abzuholen. So geschah es dann auch. Am Donnerstag, fünfzehn Tage nach der Bestellung hielt ich meine neuen Jeans in Händen.

Anprobe

Ich konnte es kaum erwarten sie anzuziehen und ja, sie passten. Alle so gut wie meine Alten. Ich musste dann noch einmal kurz in mich gehen ob ich die kaputte wirklich behalten will. Ich kann mir so richtig vorstellen was meine Mutter mir früher erzählt hätte wenn ich mit so einer Hose nach Hause gekommen wäre. Aber die sieht so cool aus und ich sehe mich schon wie ich damit im Sommerurlaub auf La Palma herumlaufe 🙂
Diese sind dann wohl wieder echte 36/34er und man mag es kaum glauben, sie wurden wie meine Alten auch in der Türkei hergestellt. Was lerne ich mal wieder daraus: Größenangaben sind Schall und Rauch, der Götterbote ist mir noch immer nicht Wohl gesonnen und Hartnäckigkeit zahlt sich am Ende doch aus.