Trans* begleitende Therapie #6

Hallo ihr Lieben,
heute will ich euch vom meinem letzten Besuch bei meiner Therapeutin und meiner begleitenden Therapie berichten.

Trans* begleitende Therapie #6

Wir haben nun auf einen sechs Wochen Rhythmus gewechselt, aber trotzdem ist nicht viel passiert. Aber ich fange mal ganz von vorne an.
Mein Outfit bestand aus den zuletzt vorgestellten Boots mit einer Khaki farbenen Skinny Jeans, einem weißen Zipfeltop und einem Oversize Zipfelponcho in Taupe. Fast wie auf dem Bild, nur das ich jetzt einen anderen Haarschnitt habe.
Zu diesem Termin bin ich auch mal deutlich früher losgefahren, so konnte ich vor dem Termin noch eine 3/4 Stunde mit einem Besuch im C&A und bei einem Cappuccino vertrödeln. Im Cafe sah ich wohl wieder einmal so sympathisch aus das mich ein älterer Herr nach dem Weg fragte und lieb wie ich bin half ich ihm auf den richtigen Weg.
Vor dem Termin musste ich noch einmal zum Auto, ich stand in einem ein Stunden Parken und meine innere Stimme meinte, werfe heute lieber noch etwas Geld nach. Ich hatte schon gelegentlich großzügig überzogen, aber heute war da so ein komisches Gefühl…  14:52 Uhr zeigte das neue Parkticket.

Das Gespräch

Das Gespräch mit der Therapeutin war wieder recht unspektakulär. Ich berichtete was passiert ist, von meinem alljährlichen Mitarbeitergespräch und das mein Chef sehr zufrieden ist und meint seit meinem Outing wäre ich viel kommunikativer (klar Frauen reden mehr 🙂 ), ich erzählte von dem frischen Erlebnis im Cafe, von unserem fürs nächste Jahr geplanten Urlaub und das  sonst eigentlich nichts passiert ist. Wieder kamen wir zu dem Schluss das  bei mir alles problemlos läuft. Diesmal zeigte sie mir aber auch das sie sich auf die Gespräche vorbereitet. Meinen neuen Haarschnitt quittierte sie mit der Bemerkung das ich ja schon einige Jahre drauf hinarbeite und sie wusste auch noch das wir an unserm gewählten Urlaubsort schon einmal waren. Nächster Termin dann in sechs Wochen.

Dann war da noch der Parkplatz

Die Therapie war schon um 15:45 Uhr zu Ende und ich machte mich auf dem direkten Weg zum Auto. Aus der Ferne sah ich sie schon. Sie verteilte Zettelchen am Auto neben meinem, bei mir schaute sie auch, aber noch war ich im grünen Bereich. So blieb aber stehen und wartete.
Unbewusst ging ich einen Schritt schneller und als ich die Tür öffnete zog sie von dannen. Scheinbar hat sie wirklich nur gewartet bis das Parkticket abläuft. Aber um 15:52 Uhr saß machte ich es mir schon im Auto gemütlich und konnte mir ein inneres lächeln nicht verkneifen.

PS: im Gegensatz zur Parkscheibe gibt es bei einem Parkticket null Toleranz 🙁