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Hundetrainer

Schon im Tierheim wurde uns empfohlen mit Evin eine Hundeschule aufzusuchen. Es wurde uns von Bekannten aber  Hundetrainer empfohlen, die, wie es der Zufall so will, ein paar Straßen von uns entfernt wohnen, so da wir auch schnell einen ersten Termin fanden.

Das erste Gespräch

Schon vor dem ersten Gespräch hatten wir telefonischen und WhatsApp Kontakt mit den beiden Trainern. So sahen sie Evin auch schon in diversen  Bildern und Videos. Wie sie uns später erzählten ist er erfahren in der Ausbildung von Diensthunden und sie ist Pädagogin.  Es werden also Mensch und Tier gleichermaßen erzogen :-).

Die erste gute Note

Schon als ich kurz vor dem Treffen vom Gassigehen wieder nach Hause kam, haben die beiden mich aus dem Auto heraus beobachtet und ich bekam eine gute Note :-). Danach aber gleich den Rüffel das ich ihn bei der Begrüßung stark an der Leine zurückgehalten habe. Er springt Besucher gerne an um sie zu begrüßen, das mögen Manche natürlich nicht so das ich ihn auch hier sehr an die Leine genommen habe. Wie ich dann lernte ist das ein Fehler, das stachelt ihn noch mehr auf. Richtig wäre gewesen, der Besucher dreht sich zur Seite, geht zu ihm herunter und begrüßt ihn. Evin ist glücklich und der Besucher darf eintreten 🙂

So saßen wir also zu fünft auf der Couch. Evin sprang von einem zum anderen, holte sich Streicheleinheiten und fing auch mal an zu käbbeln.  Das Gespräch dauerte fast drei Stunden in denen sie uns genau beobachteten und uns gefühlt eintausend Fragen über Evin und unseren bisherigen Erfahrungen mit ihm stellten.
Als wir erwähnten das er schon Sitz, Platz und Männchen kann musste Alexandra das natürlich vorführen und Evin hat brav, gegen Leckerlis, alles gemacht.

Tiertrainer nach vierzehn Tagen

Natürlich haben sie auch gefragt warum wir sie geholt haben. Eigentlich war kein Problem sichtbar. Es war auch mehr um uns zu bestätigen das wir alles richtig machen, schlieslich ist Evin unser erster Hund. Wie oft  hatte ich, nach dem Käbbeln und mit Blick auf meine geschundenen Arme gedacht ob ich hierbei nicht einen Kampfhund aus ihm mache. Aber nein, alles nur Spiel, wir machen das genau richtig. Was uns dann noch etwas störte war seine Bellerei wenn er etwas im Hausflur hört oder auf der Strasse sieht. Hierbei sagten sie uns das legt sich von selbst wenn er angekommen ist, das kann aber auch mal drei Monate dauern, wir sollen erst einmal abwarten. Um es bis dahin etwas zu unterdrücken erzählten sie uns den Hintergrund warum er bellt.

Hütehund

Evin hat ein paar Gene von einem Schäferhund, einem Hütehund. Der Hütehund passt auf seine Herde (Alexandra, ich und die fünf Wellies) auf und meldet wenn etwas passiert. Er meldet aber nur, wenn man nun aufmerksam wird, zur Tür geht, ihm damit die Verantwortung nimmt und ihm sagt er habe toll gemeldet und alles ist gut, hört er sofort auf zu bellen. Fortan konnte man einen von uns bei jedem Bellen sofort zur Tür rennen sehen um Evin anschließend zu bestätigen das alles Ok ist.
Es gab dann noch eine Übung für das “bei Fuß gehen”, wir bekamen eine Einweisung wie man die Leine richtig hält und wie man ihn schnell ablenken kann wenn er draußen jemanden anbellt.
Das Fazit war aber das wir alles gut im Griff haben und erstmal keine Hilfe brauchen. Wir sollen erst einmal weiter machen wie bisher, halten weiter den Kontakt via WhatsApp und wenn es brenzlig wird schreiten sie ein .

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