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Herbst / Spätsommer Outfit

Hallo liebe Leserinnen, heute habe ich nach langer Zeit mal wieder ein paar Bilder, bzw ein Outfit für euch. Am 3.10 besuchten wir Freunde, die zwar diese Seite kennen und auch wissen das ich Crossdresser bin, aber mich in der Form noch nicht Live erlebt hatten. Ganz nach dem Motto auf meinem neuen Top: “if not NOW when” dachte ich es wäre genau der richtige Zeitpunkt mich mal in voller crossgedresster Form vorzustellen.

Das Outfit

Die sichtbaren Teile stammen nahezu alle aus dem aktuellen H&M Katalog. Ich konnte den Verlockungen mal wieder nicht widerstehen.  Als erstes das gestreifte Cape aus doppellagiger Baumwolle mit Einfassungen aus Lederimitat. Offen und gerade geschnittenen mit 3/4-langem Arm hat es Potential eines meiner Lieblingsstücke zu werden Das Material fühlt sich so toll an und man kann ruhigen gewissens sagen es verdeckt meine Problemzonen.
Darunter ein weißes Baumwoll Longtop mit Print “if not NOW when” und Shorts aus Lederimitat. Hatte ich schon erwähnt das mir inzwischen die Normalgrößen bei H&M passen :-), in das Top hatte ich mich gleich verliebt, das musste einfach her und was passt dazu besser als diese tollen Shorts. Vielleicht noch die lange Kunstleder Jogpants die demnächst nachgeliefert wird 🙂
Bei den Shorts habe ich es nach alter Gewohnheit die größte verfügbare Größe genommen und sie rutschen auf der glatten Strumpfhose. Eine Nummer kleiner wäre sicher besser gewesen. Die Strumpfhose ist eine Kunert Fly & Care, die macht extra schlanke Beine. Und wie ich feststellen musste hat sie auch einen Laufmaschenstop, dafür aber auch ein winziges Löchlein. Das ist nach den wenigen malen wo ich sie getragen habe sicher nicht optimal, aber außer mir hat es niemand bemerkt.  Unter dem Ganzen trage ich noch meinen guten alten, weißen Bauchwegbody. Der wurde dann oben mit meinen selbst haftend Amolux Silikonbrüsten befüllt. Die Stiefelletten habe ich schon seit Monaten im Schrank und erst jetzt haben sie zum ersten mal das Tageslicht erblickt.
Der Schmuck bestand “nur” aus der Rose Gold farbenen (oder ist es Kupfer Gold, auf jeden Fall rötlich) Uhr und einer Kette in der gleichen Farbe. Passende Ohringe haben wir leider (noch) nicht in unserm Fundus. Die selbst tönende Brille mit dem schwarzen Rahmen passt sich dem restlichen Outfit an und verdeckt das leichte Augenmakeup.
Das Makeup ist wie üblich, rote Lippen mit CC-Cream, etwas Puder/Rouge, Lidschatten, Kajal, Maskara und die Augenbrauen nachgezeichnet . Nicht übertrieben, ganz nach dem Motto weniger ist mehr.

Die Reaktion unsere Freunde… Der erste Satz vom Sohn (11) “Was ist den jetzt los?”, sie meinte: “cool” und er war erst einmal sprachlos. Der Rest des Besuches verlief dann wie immer, außer das sie sich nie entscheiden konnten ob sie mich nun mit Inge oder mit meinen männlichen Namen ansprechen. 🙂  Auf dem Weg zu ihnen haben wir kurz an einem wirklich schönen Gebäude (zumindest als Hintergrund) angehalten und die folgenden Bilder sind entstanden.

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Neue Brillen

IMG-20140520-WA0007Ich glaube ich hatte schon in einem früheren Post erwähnt das ich wieder meinem Brillenfetisch verfallen bin und mir neue Brillen geleistet habe. Aber ich habe sie noch nicht gezeigt. Ich sehe schon die fragenden Gesichter “Brillen” Mehrzahl… Ja, ich kann mich immer so schwer entscheiden und wenn man im Internet bestellt sind sie ja so günstig 🙂

Aber zurück zur Geschichte: Meine absolute und dauernd getragene Lieblingsbrille ist mir mal wieder heruntergefallen und der Rahmen ist gebrochen.
Ich konnte ihn zwar kleben aber irgendwie war das nicht mehr das selbe und wenn man genau hinsah sah man auch die Flickstelle. Außerdem war ich lange abstinent, es wurde Zeit für etwas neues.

Die Vorgaben waren die Form wie die alte, schwarz, selbst tönend und natürlich unisex.  Ich hätte ja sogar die alte noch einmal gekauft aber die gab es nicht mehr.

Dank den Filtern auf der Zenni Webseite waren schnell einige (so ca 50 aus unendlich vielen) gefunden und es ging an die engere Auswahl. Bianka und Lulu halfen wieder, wobei helfen… sie brachten immer neue in Spiel, vielleicht doch eine andere Farbe oder mal ein Metallgestell…

Aber ich habe mich letztendlich doch entschieden, es sollten drei werden. Zusammen haben sie übrigens 210$ gekostet, ich denke bei dem Preis darf man auch mal eine mehr kaufen.

Brille Nr.1 klares Design in schwarz

Sie hat die Nachfolge meiner Lieblingsbrille eingenommen und verdient jetzt den Titel. Ihr konntet sie auf den Urlaubsfotos schon einige male sehen. Kunststoff, eckig, schwarz mit dezentem Muster auf den breiten Bügeln. Mit 135mm Breite und 30mm Höhe bezeichne ich sie mal als mittelgroß. Natürlich mit Hightech kratz festen, fast selbst reinigen (schön wäre es) und selbst tönenden Gläsern.

Brille Nr.2 eckig und schwarz

Nr.2 ist etwas verspielter, mehr etwas für meine weibliche Seite, ansonsten der ersten aber sehr ähnlich. Auch aus Kunststoff, auch schwarz, auch eckig, aber mit einer silbernen Applikation am Bügel. Etwas breiter als Nr.1, dafür in der Höhe etwas kleiner und die gleichen Gläser wir Nr.1

Die Nr.3 in blau

Brille Nr.3 fällt ganz aus dem Rahmen, aber eigentlich auch nicht. Sie ist eckig und sie ist mittelgroß (136x26mm), also fast wie die anderen, aber sie ist blau 🙂 und hat schmalere Bügel. Weil nach meiner Meinung zur blauen Brille keine schwarz tönenden Gläser passen und dunkel Blau getönte mir nicht gefallen hat sie nur einfache Gläser. Hier legte Lulu ein Veto ein und so  bekam sie dann aber doch noch eine zehn prozentige,  dauerhafte Tönung in blau.

 

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palmitos park gran canaria

DSC_4237An einem Urlaubstag besuchten wir auch den Palmitospark Ein kleiner Park ca 10km von Maspalomas entfernt. Er wird mit seiner Vogel-, einer Delphinshow und seinen vielen Palmen/Pflanzen beworben. Mit unserem Leihwagen machten wir uns auf den Weg, die Beschilderung war ausreichend und zuletzt ging es auf einer Art Feldweg tief in die Pampa der Insel. Im ernst, auf dem Weg dorthin dachten wir einige male hier sind wie falsch, es war mehr ein Feldweg als das man dahinter eine Touristenattraktion vermuten würde. Irgendwann endet die Straße in einem großen Parkplatz und in einer Schlucht sieht man eine grüne Oase, den Park.
Das der Eintritspreis hoch ist wussten wir schon, jetzt wo wir vor dem Eingang standen kam kurz der Gedanke ob er nicht zu hoch ist.

DSC_4216Der Park ist schön angelegt, viel Grün, viel Wasser, viele Tiere, besonders Vögel. Eins ist mir besonders aufgefallen ein komplett weißer Pfauenhahn. In einer begehbaren Papageienvoliere  haben wir uns besonders lange aufgehalten. Die Papageien “frei” fliegen zu sehen ist einfach nur schön.

Es wurde Zeit für die Delphinshow. Über diese Shows kann man geteilter Meinung sein. Als wir unsere erste im Loro Park (Teneriffa) gesehen haben, waren wir begeistert. Man hatte das Gefühl die Tiere fühlen sich wohl. Die Becken waren riesig, sicher kein Vergleich zu ihrem normalen Lebensraum aber  man sagt sich sie kennen es nicht anders. Als wir dann auf einer Tour mit der Fancy2 (La Palma) Delphine in freier Wildbahn erlebt haben, standen uns die Tränen in den Augen. Es ist unglaublich wie toll die Tiere sind.

DSC_4519Und jetzt zurück zur Show im Palmitos Park. Es war schön ihnen zuzuschauen und man lässt sich auch irgendwie mitreißen. Die Show selbst wirkte zusammen gestückelt. Nach dem Motto wir zeigen möglichst viel in kurzer Zeit. Hier hatten wir wirklich das Gefühl die Tiere werden nur ausgebeutet. Die Becken sahen sehr klein aus, vor der Show konnte man für 20,- ein Bild mit dem Delphin machen, der legte sich brav in Pose und die Zuschauer grabschten an ihm herum. Nach der Show konnte man mit ihnen mit ihnen schwimmen, bzw. den Trainer spielen.  Fazit der Show, war ich bisher von solchen Shows begeistert, taten mir hier die Tiere Leid.

Direkt im Anschluss ging es einmal quer durch den Park zur Greif- und Exoten Vogelshow. Die war dann wieder richtig toll und ich lasse einfach die Bilder für sich sprechen. Sagte ich oben die “frei” fliegenden Papageien seien toll. Hier sind sie richtig frei geflogen und einige der Greifvögel verschwanden erst einmal einige Kilometer um dann irgendwann während der Show mal wieder über unseren Köpfen zu kreisen und sich letztendlich auch noch in der Show zu präsentieren.

 

DSC_4272Auf dem Weg nach draußen ging es dann noch durch einen Kakteengarten, dem Orchideen- und Schmetterlingshaus und einer weiteren begehbaren Voliere in der ich wieder einige Großaufnahmen von einem Pfau machte. Ein anderer mochte wohl keine Paparazis und wollte nach der Kamera schnappen. Der hatte einen großen Schnabel und nur meinen Spurtfähigkeiten verdanke ich das ich noch mit allen zehn Fingern schreiben kann 🙂

Fazit, es war schön mit einem bitteren Beigeschmack. Noch einmal würden wir uns den Park nicht ansehen.

Und was war mit Inge?

Natürlich war ich auch an diesem Tag top gestylt unterwegs und von dem löchrigen Oversize Shirt hatte ich einen leichten Sonnenbrand. Die “abdrücke” vom Shirt habe ich noch heute 🙂 Ihr seht mich also in einer weißen Leinenhose, dem schwarzen Oversize Shirt, Sandalen, schwarz lackierten Fußnägeln, etwas Schmuck und nur minimalen Make Up bestehend aus Puder und Rouge über einer CC-Cream Basis. Dazu Lidstrich, Maskara, Lippenstift und fertig. Die Unisex Brille wurde langsam zu meinem ständigen Begleiter. sie verdunkelt sich in der Sonne und war somit immer die erste Wahl wenn es nach draußen ging.

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Crossdressing in Maspalomas

Wie ihr im letzten Beitrag schon lesen konntet verbrachten wir unseren Jahresurlaub auf Gran Canaria. Und meine weibliche Seite war natürlich dabei.

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Frisch aufgebrezelt im Marmorbad

Inges erster Tag unter spanischer Sonne fing schon beim Frühstück an. Das heißt schon lange vor dem Frühstück. Das MakeUp musste perfekt werden und so habe ich lange vor dem Spiegel gestanden.

Letztendlich ist es aber mein übliches MakeUp. Eine Schicht Grundierung, Puder in zwei Farben, Lidstrich, Maskara in schwarz. Etwas Nude/Schwarz Lidschatten und die Augenbrauen in braun nachgezogen. Die Haare mit Schaumfestiger nach vorne und oben geföhnt, mit Wachs zurecht gebogen und mit Haarspray in der Form gefestigt.

Die Augenbrauen sind seit dem letzten Frisörbesuch übrigens auch gefärbt. Das und die Tatsache das meine Haare inzwischen auch einen voll weiblichen Schnitt haben, veranlasste meinen Frisör zu der Aussage das ich mir keine Gedanken mehr darum machen muss das Inge als Mann erkannt wird. Viel eher muss ich mir Gedanken machen das ich im normalen Leben als Frau erkannt werden. Ich muss sagen er hat recht, die Grenzen sind sehr verschwommen.

Aber zurück zum Urlaub und dem Outfit für den ersten Tag. Ich hatte mich extra für den Urlaub noch mit Sommerkleidung eingedeckt. Also bestand mein Outfit aus einem Longtop von Sheego. Vorne Satin mit Print und hinten einfach schwarz. Ich hatte es schon im Sommer Preview Katalog gesehen und mich gleich verliebt. Aber ich konnte mich dann doch noch bis kurz vor dem Urlaub bremsen. Leider muss ich sagen weil es jetzt die passenden roten Leggings nicht mehr gab 🙁
Ich denke aber die weißen 3/4 Leggings aus dem Fundus sind ein guter Ersatz. Unten herum gab es zu den rot lackierten Fußnägeln  offene Sandalen die ich auch frisch bei Deichmann gekauft hatte und im verlauf des Urlaubs bekam ich noch zu spüren warum man Schuhe immer einlaufen sollte. Was fehlt noch? Natürlich der Schmuck, der ist aber nicht neu, die Ohrringe hatten wir mal auf La Palma gekauft, die Kette und Armbänder bei DM.  Zuletzt die Brille, meine innen orange farbene  Nerd Brille. Passend dazu war auch der Lippenstift orange. Nach weiteren langen Minuten Kontrolle vor dem Spiegel drängte Bianka endlich zum Frühstück zu gehen. Also Los…

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Der große Pool mit Blick aufs Meer, der Poolbar und dem Faro de Maspalomas/Leuchtturm, der Kopf vorne links bin ich 🙂

Gleich vor der Zimmertür begegneten wir den Zimmermädchen und der Hausdame. Von denen kam aber nur ein “buenos días señoras” welches ich mit einem “hola” beantwortete, eines meiner wenigen spanischen Wörter. Weiter ging es in den Fahrstuhl wo wir auf ein älteres Paar trafen. Sie hat nur einmal kurz zu mir aufgeschaut, er starrte die ganze Fahrt auf meine Brüste. Ganz Gentleman lies er uns drei Damen aber den Vortritt aus dem Fahrstuhl. Weiter ging es einmal quer durch die riesige Hotelhalle. Ich dachte die ganze Zeit nur an die Worte von Lulu “Frau läuft anders, immer ein Fuß vor den anderen oder wenigstens die Füße gerade nach vorne und nicht wie ein Bauer die Fußspitzen nach außen gedreht. ” Aber trotzdem starrte mich jeder an. Zumindest hatte ich das Gefühl und nach einer kurzen innerlichen Panikattacke lächelte ich die, welche zu penetrant starrten, einfach an.
Im Essensaal wurde ich dann wieder als Frau begrüßt und die anwesenden waren mehr mit ihrem Essen beschäftigt als mit mir. Natürlich schaute hier auch der eine oder andere mal genauer hin. Man sieht ja nicht alle Tage eine 1,90m Frau die schon am frühen Morgen in voller Kriegsbemalung und Outfit herum läuft.

Den Eindruck gewann ich auch später immer mehr. Ich fiel weniger auf weil ich sofort als Mann erkannt wurde sondern weil ich oft etwas zu overdressed war.

Das Frühstück aus Spiegleiern, Brot, Brötchen, Schinken, Sekt, Orangensaft , Pancakes und Früchten schmeckte mir aber ausgezeichnet und ich erwischte mich dabei wie ich auch die Frauen um mich herum beobachtete. Natürlich besonders die, welche schön geschminkt und auch etwas overdressed waren 🙂

Also alles normal…

Nach dem Frühstück fuhren wir etwas mit dem Leihwagen durch die Gegend. Ziel sollte Porta de Mogan sein. Da dort aber Markt war und man kein Bein an die Erde brachte fuhren wir weiter in Richtung  Puerto de la Aldea wo wir einige Bilder am schönen Steinstrand machten und ich die Füße in den Atlantik steckte.

Am späten Nachmittag waren wir wieder zurück im Hotel und es sollte an den Pool gehen. Ich hatte mir schon vor langer Zeit einen Badeanzug zugelegt. Mit Bauchwegeffekt und herauszunehmende Softcups die ich damals perfekt durch meine Silikonbrüste ersetzen konnte.  Inzwischen habe ich allerdings weniger Umfang und die schweren Brüste hatten keinen richtigen halt. Ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte, irgendwie passte der Badeanzug nicht. Also rein in die Badehose, Männer T-Shirt und Make Up runter 🙁

Am Pool fielen natürlich meine rot lackierten Fußnägel auf und es haben einige genauer geschaut, eine Dame, selbst sehr schick suchte meinen Blick und schmunzelte. Das Empfand ich als sehr positiv und schenkte ihr ein lächeln zurück.

Meine Fingernägel hatte ich übrigens noch zu hause mit einem Nude Gel aus dem Programm von Essence gel nails at home gemacht. Bis auf drei Finger hielten sie auch den ganzen Urlaub.

Zum Abendessen brezelte ich mich dann wieder richtig auf. Meine schicke rote Glitzerbrille, roter Glitzer Lippenstift, das übliche MakeUp, die Augen etwas intensiver und weil die Dame ja nicht zum Abendessen das gleiche anzieht wie zum Frühstück, trug ich eine weiße Leinenhose zum Oversize schwarzen T-Shirt, Keilpumps und den Schmuck vom Morgen. Der Weg in den Essensraum war wie am morgen, nur das jetzt noch mehr Leute starrten, aber es machte mir wenig aus. Eine Dame tuschelte ihrem Mann etwas zu der sich daraufhin zu mir umdrehte. Aber auch genauso schnell wieder zurück ging als ich ihn anlächelte. Der Kellner im Restaurant war Freundlich und es schien ihm auch Spaß zu machen uns zu bedienen. Im laufe der nächsten Tage unterhielten wir uns gelegentlich (mit Händen und Füßen) und ich hatte nicht den Eindruck das er mich auslachte.

Nach dem Essen ging es noch, nach einem Schuhwechsel, in den Garten und an die direkt hinter dem Hotel liegende Promenade. Mit einem Cuba Libre endete der Abend dann auch schnell auf dem Zimmer.

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Brillenfetisch

Damals, als ich in jungen Jahren meine Zeit bei der Bundeswehr verbrachte meinte man dort ich brauche unbedingt eine Brille. Ich war nicht so begeistert, fügte mich aber und diese, erste Brille begleitete mich dann viele, viele Jahre.
Eines Tages schleppte mich Bianka zum örtlichen Optiker und als der sich die Brille angesehen hatte war er  sehr verwundert. Ich nahm an meine Sehstärke hätte sich so stark geändert und auf meine entsprechende Frage antwortete er: “Nein, die Augen haben sich nicht verändert, aber das Gestell ist schon soooo lange aus der Mode”

Ich bekam also eine aktuelle, topmoderne Brille für meine männliche Seite und gleichzeitig suchte ich mir noch eine “Only for Woman” aus welche dann zu meiner Lieblingsbrille, sowohl für die männliche, als auch die weibliche Seite wurde.

Einige Jahre später, der Lack war ab und es mussten wieder eine neue her. Wieder wurden es zwei, ich konnte mich nicht entscheiden und ihr werdet es ahnen. Beide eher Unisex und auch Crossdresser geeignet

2012 machte Lulu mich auf Brille 24 aufmerksam und ich bestellte mir eine erste Brille. Leider habe ich damals versucht den Augenabstand selbst zu messen, wodurch die Brille nicht brauchbar ist. Ich ging also zurück zu meinen guten alten.

Für den nächsten Versuch ließ ich mir die Augen komplett vermessen und damit der lokale Optiker nicht leer ausgeht kaufte ich bei ihm eine Sonnenbrille und bestellte mir gleichzeitig bei Zenni zwei neue.
Die Brillen von Zenni werden aus China geliefert und sie waren eher da als die Sonnenbrille vom lokalen Optiker. Auffällig war auch das die Brillenboxen von allen bis auf die Aufschrift gleich aussahen. Da fragt man sich wo die Brille “Made in Germany” wohl wirklich herkommt. Diesmal wählte ich auch die etwas teurere Glasvariante. Beide Brillen haben selbsttönende Gläser, sind also auch als Sonnenbrille zu gebrauchen.

Ein halbes Jahr später hatte ich festgestellt das es meiner weiblichen Seite sehr hilft wenn auch die Brille ausgesprochen weiblich ist. Also bemühte ich wieder den Onlineshop und bestellte mir zwei ausgesprochen weibliche Brillen mit Blingbling und Blumenmuster. Die rote mit den Strasssteinen wurde dann lange Zeit mein Liebling, ihr könnt sie auf vielen Bildern in meinem Blog sehen.

Mitte 2013 wollte ich dann eine Brille in Orange, zudem fand ich noch gefallen an den riesen Nerdbrillen, so wanderte eine solche in meinen Bestand. Komplett in Knallfarbe war mir dann aber doch zu grell, also wurde es eine die innen Orange und nach aussen schwarz ist

Meine männliche Seite brauche aber auch mal wieder etwas neues, so bekam er eine einfache und unaufällige Blau/Schwarze und weil man ja immer Versandkosten sparen muss, noch eine rote, passend zu meinem Lieblingslippenstift (Maybelline SuperStay 24h #551 “AllDayCherry”)

Die beiden waren auch die vorerst letzten die ich mir gekauft habe. Meine Augen haben sich über die Jahre nur minimal verändert, so das ich alle noch heute tragen kann. Einen unterschied zwischen männlich oder weiblich mache ich dabei auch nicht mehr nur die beiden mit Blumenmuster zieht eher nur meine weibliche Seite an. Ich bin übrigens nur Kurzsichtig, daher brauche ich keine teuren Gleitsichtgläser. So kosten die Brillen im Schnitt auch nur 30-40 Euro und haben auch beschichtete, edle  Gläser.

Wenn ich euch jetzt angesteckt habe schaut euch auch noch einmal den Beitrag von Lulu an. Sie gibt da einige Tipps zum Online Brillenkauf: brillenschlangen-aufgepasst

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Inge & Lulu Outdoor #2

Shoppingtag

Primark

Wenn Lulu und ich Aufeinandertreffen  müssen wir natürlich auch etwas shoppen. Dienstag war Shoppingtag. Ich habe schon öfters in verschiedenen Blogs von Primark gelesen. Eine englische Modekette die inzwischen auch einige Häuser in Deutschland hat wie es der Zufall so will auch in Lulus Heimatstadt. Bekannt geworden ist die Kette durch ihre kleinen Preise. Wie geschaffen für mich 🙂

DSCN4670Wir zogen also recht früh am Tag zu dritt los und fanden eine fast leere Shoppingmall vor. Unser erster Weg führte uns direkt in den Primark und ich wäre fast in den Shoppingrausch geraten, wenn da nicht eine Kleinigkeit nicht gepasst hätte. Die haben die Sachen nur bis Größe 46. Untenrum passt mir das inzwischen auch aber da habe ich mich dank Asos in der letzten Zeit gut eingedeckt. So gab es für Lulu nur eine Leggings und für mich dann doch zwei oversize Shirts in 46, eine Handtasche, ein paar Tücher und etwas Modeschmuck.

Outfit

Ach ja, was haben wir an dem Tag neben den Einkaufstüten getragen…
Lulu trug ihre Lieblings Keilboots, eine Lederhose und ein Shirt mit coolem Print. Darüber dann noch einen weit fallenden Strickmantel. Mein Outfit war ähnlich, Keilboots, Lederhose, Shirt mit coolem BlingBling Bild (Leihgabe von Bianka) und die dicke graue Longjacke.  Lulu hatte mir dann noch eine Bling Bling  Handtasche geliehen… So gut sind wir befreundet, sie leiht mir ihre Schätze 🙂 Mein Make Up war wie immer, nur diesmal orangeroter Lippenstift passend zu Shirt und Brille. Was mir an dem Tag aufgefallen ist, ist das mein ganzes Gesicht sehr hell ist. In Zukunft werde ich versuchen es mit dunklem Puder noch etwas mehr zu konturieren.

Weiter ging es in einen Drogeriemarkt wo ich mich mit Haarstyling Produkten eingedeckt habe. Lulu hatte mir am Vortag das Styling geübt und ich brauchte dann natürlich auch das entsprechende Zubehör. Einzelheiten werde ich dann noch in einem späteren Artikel beschreiben.

DSCN4672C&A

Von dort wollten wir dann etwas Essen aber auf dem Weg lag noch ein C&A und mir fehlten noch ein paar einfache Longtops. Da meine männliche Seite immer öfters Inges Pullis anzieht und diese meist recht kurz sind braucht er noch etwas drunter. Da bieten sich Longtops in Kontrastfarbe einfach an. Tops gab es dort zwar nicht, aber eine unmotivierte Verkäuferin die ihre Begegnung mit Lulu nicht so schnell vergessen wird und ein lachsfarbenes Top im knitterlook.

Jetzt hatten wir aber Hunger und da es in dem Einkaufszentrum den besten Dönerteller der Stadt gibt wanderte der natürlich in unseren Magen. Den Kaffee wollten wir dann aber gemütlich zu Hause trinken, wo Lulu mir dann auch ihre rutschenden Hose vererbte. Ihr war sie inzwischen zu groß. Pech für sie, Glück für mich, ich habe jetzt zwei Lederhosen. Meine neue ist komplett aus weichem Lederimitat, eng geschnitten und mit Seitenreißverschluss. 🙂

IMAG5026H&M

Da war aber noch das Problem mit den Longtops, also ging es am Nachmittag noch einmal los. Auf nach H&M, mein Outfit habe ich mit meiner neuen, am morgen gekauften Tasche, einem neuen Tuch und neuem Schmuck ergänzt. so ging es also noch in die Innenstadt, wo Lulu mir zeigte das es auch in den “normalgrößen” Abteilungen etwas für mich gab. Die Tops fanden wir dort, dazu noch einen Shirtrock und in der Bigsize Abteilung noch zwei Shirts. Lulu begnügte sich mit einem schicken Lederrock im Bikerstyle.
IMAG5027An der Kasse zeigte die Verkäuferin Interesse an dem einen Shirt, das würde ihr ja auch gefallen.

Mein Einwand das sie dort mindestens zweimal hineinpasst, beantwortete sie mit “sie mag es etwas größer”… aber Lulu hatte ein wachsames Auge und so wanderte alles in meine neue Handtasche.
Wie sagte Lulu, eine große Frau braucht eine große Handtasche und wenn sie dann noch shoppingsüchtig ist, ist die auch noch sehr praktisch 🙂

Fazit

Das Fazit des Tages wir fallen auf, es interessiert sich aber niemand sonderlich für uns. Die Verkäuferinnen waren ausgesprochen Freundlich zu mir. Lulu bemängelt noch etwas das ich Rasierklingen unter den Armen habe und wenn ich nicht mit anderen interagiere sehr böse gucke.

Den Abend ließen wir wieder vor dem Fernseher ausklingen. Da Lulu ein Sky Abo hat gab es den Film “Der letzte König von Schottland” Ein Politthriller, bei dem es entgegen dem was man vermuten würde um den Ugandischen Diktator Idi Amin und seinen schottischen Leibarzt geht.
Ein sehenswerter Film, der zum Teil aber drastische Bilder zeigt. Der Typ muss richtig verrückt gewesen sein.

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Inge Outdoor, Twins reloaded

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Mein Gepäck für fünf Tage

Es war einmal wieder soweit. Die Twins Lulu und Inge treffen aufeinander. Die Vorbereitungen wie Outfits auswählen und Koffer packen beschäftigten mich schon seit Tagen. Am Ende war der Koffer 21,6kg schwer, die Airline erlaubt 23, also noch im grünen Bereich. Es mussten aber noch zwei paar Schuhe, die Kamera und eine Jacke mit. Zum Glück gibt es noch das Handgepäck, welches auch noch 8kg wiegen darf 🙂

Ich muss dazu sagen das der Koffer für fünf Tage reichen muss, die gleiche Menge reicht meiner männlichen Seite für vierzehn Tage. Aber damals war Sommer und als Mann reichen auch zwei paar Schuhe. Jetzt im Winter braucht Inge mindestens drei paar Boots und natürlich auch eine elegante, eine warme Jacke, mindestens drei Hosen und Oberteile kann man nie genug haben. Zumindest auf die Perücke konnte ich zugunsten meinem Eigenhaar verzichten. Also ein paar Gramm gespart.

Sonntag Nachmittag, Flughafen STR, stürmisch, der Flug ist ausgebucht. Zum Glück ist es aber nur eine kleine Bombardier CRJ900 also hielten sich die Schlangen beim Checkin in Grenzen. Der Flug verlief ruppig aber Problemlos. Bei diesem mal gab es kein Pappbrötchen sondern ein Sandwich aus Volkornbrot und Käse. Das konnte man sogar essen, kein Vergleich zu den sonst üblichen “Brötchen”. Die Landung war dann auch recht rau, aber das Gepäckband lief erstaunlich schnell an so das ich kurze Zeit später schon Ausschau nach Lulu halten konnte.

Sie erwartete mich auch schon und ich habe sie  fast übersehen. Statt dem bekannten Schwarz/Weiß trug sie diesmal zu ihrem ansonsten schwarzen Outfit eine leuchtorangene Winterjacke mit  passendem Schal. Aber wir sind ja Seelenverwand so das wir uns natürlich nicht übersehen und nach einer langen Umarmung und dem Austausch von Komplimenten (wir haben beide abgenommen und sehen natürlich in allen Lebenslagen super aus 🙂 ) ging es in ihrem Sportflitzer in Richtung Heimat wo ihr Mann schon auf uns wartete. Dort angekommen wurden erst einmal die Neuigkeiten ausgetauscht, schließlich hatten wir schon einige Stunden keine WhatsApp Nachrichten ausgetauscht. Meine weibliche Seite sollte erst am nächsten Tag zum Vorschein kommen.

Den Montag morgen verbrachten wir mit viel quatschen, einem ausgedehnten Frühstück und einem Kurs in DoItYourself Haarstyling. Lulu zeigte mir wie ich einfach meine Haare bändigen kann. Kurz gesagt über Kopf mit wenig hitze Föhnen und mit Haarwachs und Haarspray verfeinern. Da wir später noch aus dem Haus wollten ging ich daran auch den Rest von mir zu Stylen.

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Meine Nägel in Striplac Classic Red

Zum Einsatz kam ein hautfarbener Bauchwegbody, meine schwarze Lederhose und ein schwarzer Pulli. Make Up wie immer, knallrote Lippen, genau passend zur roten Brille und sonst nur etwas Lidstrich und Wimperntusche. Vervollständigt wurde das dann noch durch warme Boots, natürlich mit Keil und eine elegante schwarze lange Jacke mit Kragen im Tigerdesign. Dazu gab es dann noch den passenden Schal.  Bei Lulu sah es ähnlich aus, nur trug sie wieder ihre orangene Jacke und iher “Mega geilen Keilsneaker“.

Am frühen Nachmittag hatten wir dann einen Termin bei Lulus Nageltante, bei der ich noch zum Lippenstift und Brille passende rote Fingernägel bekam.

Darüber habe ich unter Perfekte Nägel schon ausführlich geschrieben. Danach waren wir noch Lebensmittel einkaufen. Dabei kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, außer vielleicht das die Verkäufer-/Kassiererinnen ausgesprochen kommunikativ und freundlich waren.

 

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Make Up am späten Abend. Der Lippenstift hält .-)

Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Prosecco bei einem guten Film. Wir schauten den Film:

Ziemlich beste Freunde

Diese französische Komödie handelt von dem behinderten Philippe und seiner unkonventionellen Freundschaft zu seinem Pfleger. Philippe ist seit einem Flugunfall querschnittsgelähmt und der klein kriminelle Driss bewirbt sich, durch das Arbeitsamt gezwungen, um die Stelle als sein Pfleger.

Wieder erwarten und gegen den willen von Driss bekommt er den Job und so entsteht langsam eine enge Beziehung und tiefe Freundschaft über mehre Jahre.   Der Film beruht auf  eine wahre Begebenheit und ist wirklich sehenswert.

 

 

 

 

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Eine Vorschau auf die folgenden Tage

 

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Perfekte Nägel

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Lulu in Butcher Red

Das Thema schöne Fingernägel beschäftigt mich schon einige Zeit. Ihr konntet hier schon einige meiner Experimente mitverfolgen. Ein Besuch bei Lulu und deren Termin bei ihrer Nageldesignerin brachte mich zur nächste Stufe.

Lulu hat schon seit jahren Gel Nägel und musste diese wieder auffüllen lassen. Da ich gerade zu besuch war fragte sie ob ich mitgehen wollte. Aus dem nur mitgehen und mal schauen was da so passiert wurde dann schnell der Wunsch auch mal Gelnägel zu probieren. Da das aber so entgültig und auch nicht gerade preiswert ist sollte es dann doch nur eine Maniküre werden.

Lulu hatte mich also als ihre beste Freundin angekündigt und mir einen Termin gemacht. Als wir eintrafen gab es erstaunte Blicke. Aber weniger weil ich als Crossdresser dort war, vielmehr war ihre Nagelspezialistin verwundert das Lulu eine Freundin wie mich hat. Damit hatte sich das Thema das ich etwas anders bin aber auch erledigt. Sie stellten mir die Frage ob es denn auch Farbe sein sollte sie hätten da einen super Lack, den man später einfach abziehen kann. Ich dachte mir warum nicht, da ich Urlaub habe kann ich den Lack einige Tage tragen und wenn er sich dann einfach entfernen lässt…

Es ging also an die Auswahl der Farbe. Meine Vorstellung schwarz oder ein dunkles Rot, schwarz hatten sie nicht und so wurde es rot. Die Auswahl der Töne überforderte mich so das Lulu half und wir uns dann auf “Alessandro Striplac 12 Classic Red” einigten. Ein unter UV Licht aushärtender Nagellack. Während Lulu dann Gel in der Farbe “Butcher Red” bekam, bekam ich meine erste professionelle Nagelbehandlung.

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Meine Classic Red Fingernägel

Zuerst schaute man sich meine Hände an und ich bekam einen Rüffel weil ich sie nicht gut Pflege. Die Nagelhaut kaputt, die Hände trocken… Dann wurde gereinigt, gefeilt, in Form gebracht und die überflüssige Nagelhaut entfernt.  Auf die Frage wie und was musste ich immer mit den Schultern zucken so das ich der Expertin zuletzt nahezu freie Hand gegeben habe. Ich wurde auch nicht enttäuscht, selbst meine kurzen Nägel sahen schon jetzt, vor dem Farbauftrag, super aus.

Es kam dann eine erste Schicht klarer Lack auf die Nägel. Immer nachdem zwei Finger mit der Farbe versorgt waren musste ich die Hand unter eine UV-Lampe legen und die andere kam dran.  So folgten zwei schichten Farbe und noch eine schicht Klarlack. Schon jetzt war ich begeistert, es wurde aber noch einmal nachgearbeitet und zuletzt bekam ich noch eine Handmassage. Ich kann nur sagen das das schon den Preis wert war 🙂

So hatte ich nun perfekt geformte, super glänzende Nägel und ich konnte mich kaum beherschen nicht ständig darüber zu streichen die Glätte zu genießen. Lulu war noch nicht fertig und so überbrückte ich die Wartezeit mit Streicheleinheiten an dem Haushund des Nagelsalons und natürlich damit meine jetzt, passend zur Brille, knallroten Fingernägeln zu bewundern.

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Jahresrückblick 2013

Mein kleiner Jahresrückblick in Bildern. Einige Highlights aus meinem Crossdressing Leben in 2013.

Januar, der eigentliche Start des Blogs und ein Ausflug mit Bianka in den Schnee:

Februar, erster Termin meiner Bart IPL

März, diverse neue Outfits und ein lustiges Erlebnis beim Shoppen

April, das erste mal Kunstnägel

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Mai, wir haben uns ein kleines Heimstudio eingerichtet

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Juni,  shades of grey

Juli, viele neue Bilder und ein schmuck carePaket von Lulu

August, mein erstes Mal als Crossdresser und ein Besuch bei Lulu

September, Septembersonne

Oktober, die Anfänge meinen Haare einen weiblichen Schnitt zu geben.

November, Besuch bei Lulu

Lulu & Inge

Lulu & Inge

Dezember, Jahresabschluss, Weihnachtsoutfit und das letzte Outfit des Jahres

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