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Zwillingszusammentreffen das Sechste …

Oder Siebte! Egal, ich war mal wieder ein paar Tage bei Lulu. Sonntag Nachmittag brachte mich Bianca zum Flieger. Natürlich wurde ich bei der Sicherheit wieder für eine Frau gehalten, diesmal stutzte die Beamtin aber doch ein wenig. Zumal der Scanner auch meinen Schritt angezeigt hatte. Ob er gemerkt hat das da irgendetwas falsch ist? Aber am Ende wurde ich doch durchgewunken und der Flug verlief normal, die Ankunft lief normal, das Aufeinandertreffen mit Lulu und ihrem Mann lief normal.  Der Abend verlief normal mit vielen Gesprächen.

Dark Red Gel von Jolifin

Nicht normal war das mir auf dem Flug ein Nagel abgebrochen ist 🙁 Grund genug für Lulu mal wieder über meine Nude Nägel zu lästern, wir hatten aber auch schon im Vorfeld besprochen das sie mir ein paar Farbige macht. Sie geht seit einiger Zeit nicht mehr zu ihrer Nageltante und macht sie selbst Gelnägel, so hat sie inzwischen eine profimäßige Ausrüstung und kann es auch gut. Gut genug das ich sie auch an meine Nägel lasse. Sie will schon lange einen Bericht schreiben wie sie es macht, daher spare ich mir hier die Details. Aber das Endergebnis will ich euch nicht vorenthalten. Nach langer Zeit mal wieder Farbe. Dark Red mit Glitzer von Jolifin.

 

IMG-20160220-WA0000Der Rest der Woche lief wie immer, obwohl nicht ganz,  Lulus Mama hat uns  zum besten China Mann in Bremen eingeladen, hier sind wir auch wieder etwas aufgefallen aber Lulus Mama hatte da kein Problem mit. Warum auch sie kennt ihre Tochter ja schon ein paar Jahre 🙂 und mich jetzt auch ein paar Monate.

Der Rest war dann aber “normal”, wir waren Schoppen, wir haben gequatscht, gemeinsam gekocht, der eine oder andere KaffeePeng (mit Baileys) wärmte uns auf. Ich kann jetzt falschen Hasen kochen und wir haben eine Gemeinschafts Handtasche. Da ich meine mal wieder vergessen hatte, haben wir jetzt gemeinsam eine gekauft die dann gleich bei ihr bleibt. Mit neuen Spruchtassen haben wir uns auch eingedeckt und das eine oder andere Shirt war am Ende auch mehr in meinem Gepäck. Natürlich war die Woche eigentlich wieder viel zu kurz, schon am Freitag ging der Flieger wieder zurück.

 

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Fazit, alles normal, alles wie immer. Wenn wir Aufeinandertreffen vergeht die Zeit viel zu schnell, es ist nicht mehr aufregend geschminkt in die Stadt zu gehen. Niemand beachtet mich.

Obwohl, als wir beide mit rotem Lippenstift unterwegs waren erregten wir doch etwas Aufmerksamkeit. Beim Gegenversuch am nächsten Tag, ähnliches Outfit, aber nur mit leichtem Lipgloss beachtete mich niemand.

Ich muss aber auch sagen das ich mich inzwischen viel freier und relaxter in der Öffentlichkeit bewege. Vorbei sind die Zeiten in denen ich nur daran dachte mich heile auf den 6cm Pumps zu bewegen und mich hinter meiner Handtasche versteckt habe.

Heute laufe ich wieder in Sneakern herum, natürlich die schönen schlank geformten aus der Frauenabteilung, immer farblich passend zum restlichen Outfit und natürlich mit etwas Blingbling. Als 190cm Frau brauche ich keine hohen Schuhe (zumindest nicht beim shoppen 🙂 ). Die Handtasche dient jetzt auch eher ihrem eigentliche Zweck, alles das mitzunehmen was Frau so braucht.  Und wenn dann doch mal jemand aufdringlich guckt, denke ich an den Spruch auf meiner neusten Tasse:

“Wenn Jemand ein Problem mit mir hat, darf er es ruhig behalten.
Es ist ja schließlich Seins! “

Die steht jetzt in exponierter Position in meinem Büro 🙂

 

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Besuch bei Lulu

Vor einigen Wochen ging es mal wieder auf ein verlängertes Wochenende zur besten Freundin. Diesmal aber nur mit Handgepäck. Auch wenn die Sommersachen ehe leicht sind machte diese Beschränkung natürlich eine deutliche Planung nötig. Da ich inzwischen aber auch genügend Sachen habe die ich miteinander kombinieren kann war es am ende doch kein Problem.

Bei den Kosmetika habe ich mich dann bei Lulu bedient und nur das Lebensnotwendige, wie mein Make up und das Sprühwachs von SexyHair mitgenommen. Natürlich alles fein säuberlich in einem klaren Beutel verpackt. Und so erregte das Spray die meiste Aufmerksamkeit der Sicherheitsdame. Nun ja, die Dose war auch größer als man eigentlich mitnehmen darf und der Name “play dirty” assoziiert man eher nicht mit einem Haar Styling Produkt 🙂
Es lief aber Problemlos, natürlich wurde ich wieder als Frau behandelt, das rote Oversize shirt von EMP deutete aber auch sehr in diese Richtung. Eigentlich war wieder alles was ich trug aus der Frauenabteilung, schwarze Sneaker, schwarze Skinny Jeans, dunkelgraues Top, das Rote Shirt und mein dunkelgrauer Cardigan. Auch die Nase wurde durch das Joop LeBain Parfum auf die falsche/passende Fährte gelockt.

IMG-20140702-WA0006Bei Lulu angekommen gab es Ersteinmal ein langes Frühstück, bevor wir uns in den Garten legten und unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Reden, Quatschen, Cocktails trinken und gut aussehen 🙂 Die Cocktails waren natürlich Alkoholfrei, wir trinken ja nicht so früh am morgen. Zum Mittagessen hatte Lulu gefüllte Paprika mit Reis vorbereitet und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang bei dem ich ihren absoluten Lieblingsmantel tragen durfte landeten wir wieder im Garten. Jetzt kamen auch langsam die richtigen Cocktails auf den Tisch. Lulu hatte einen besonderen Rum besorgt, bei dem es schon fast zu schade war ihn zu einem Cuba Libre zu mischen. So gingen wir, inzwischen zu dritt wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nach.
Als es darum ging noch zum Abendessen zu fahren, mit dem Fahrrad, legten Lulus Mann und ich Veto ein. Ein Cocktail mehr ersetzte dann das Abendessen. Später, an der offenen Feuerschale mit Kaminholz wurde selbst die Kälte der Nacht erträglich auch Regen konnte uns nicht ins Haus treiben. Gegen ein Uhr legten wir dann noch ein paar Würstchen aufs offene Feuer und aßen die nach ganz Campingmanier aus der Hand. Der letzte Cocktail war dann aber wohl doch zu viel und wir mussten alle drei dringend ins Bett.

schwarzer UV-Nagellack

schwarzer UV-Nagellack

Der nächste Morgen fing dementsprechend spät an und nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns gleich ans Mittagessen. Es gab Riesenschnitzel mit Kartoffeln und Krautgemüse. Nach dem Essen widmeten wir uns meiner Füße, ich habe hier schon genau darüber berichtet. So verging der Tag auch wie im Flug und der Abend fiel an diesem Tag auch recht kurz aus.

Am Sonntag wollten wir grillen, das Wetter sah aber eher nicht danach aus. Typisch Norddeutsches Regenwetter. Aber auch nur bis Lulus Mama vorbei kam und das gute Wetter mitbrachte. Sie brachte auch Aperol und “Spritz” mit so das wir  zum grillen auch das passende Getränk hatten. Hierbei erfuhr ich auch, aus erster Hand,  die Jugendsünden von Lulu 🙂 So hatten wir auch an dem Tag wieder viel zu Quatschen und der Tag endete auch wieder recht spät.

Der nächste Tag sollte dann schon wieder der letzte sein, am Abend ging der Flieger nach hause. Entsprechend hatte ich auch mein Outfit gewählt. eher dezent, zur schwarzen Skinny Jeans ein dunkles Top und ein Netz-T-Shirt. Langsam wird dies zu meinem Flugoutfit. 🙂

Vorher wollten wir aber noch in das Waterfront Einkaufszentrum. Noch war ich ungeschminkt, so schlampig wollte Lulu mich aber nicht mitnehmen. So legte ich dann doch noch etwas Makeup, Puder, Maskara, Lidstrich und einen Lippenstift auf. Wohl wissend das ich damit auch zum ersten mal geschminkt fliegen würde. DSCN6890In der Waterfront waren sehr viele Jugendliche unterwegs, eine Gruppe die mit uns Crossdressern eher nicht umgehen kann. Jedoch gab es keinerlei Probleme, ich denke man hat mich gar nicht bemerkt.  Unser erster Weg führte uns in den Primark und auch genau so schnell wieder hinaus. Einzig ein Mitbringsel für Bianka und ihre Minion Sammlung haben wir gefunden. Einen PEZ Spender in Minion Form 🙂

Bevor wir nun in die “richtigen” Geschäfte gingen bestand Lulu darauf etwas zu essen. Aus der Erfahrung bei unserem letzten Shoppingtrip hatte sie wohl angst sonst nichts mehr zu bekommen. So ging es in die Fressecke der Waterfront und wir gönnten uns einen wirklich guten Döner. Nun wurde es aber Zeit für ein Shoppingerlebnis also gingen wir direkt nach C&A und in die Abteilung für große Größen. Die ist hier gut bestückt und so fanden wir auch schnell einige schöne Sachen, beschränkten uns dann aber nur auf eine DSCN6894handvoll Teile. Man nennt uns ja auch Zwillinge und so gab es für uns beide je ein schönes weißes Tuch und eine Orangenfarbenes  Shirt mit 3/4 Arm.
Lulu fand dann noch das perfekte Teil für mich. Ein Longtop in weiß, asymmetrisch geschnitten, crinkle (muss man nicht bügeln) und Oversize. Zusammen mit weißen Leggings war das mein Lieblingsoutfit an den warmen Tagen.

In den anderen Läden fanden wir dann noch Lulus Lieblings Nagelgel und ein blaues Oilwashed T-shirt für mich. Nach dem obligatorischen Kaffee machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Hier erregte ich wohl etwas aufsehen, nicht daran denkend das ich neben dem recht weiblichen Outfit auch noch geschminkt war besuchte ich  die Herrentoilette. Die anwesenden Herren staunten nicht schlecht als ich mich an das Becken fürs kleine Geschäft stellte. 🙂DSCN6892

Jetzt wurde es auch schon zeit das wir uns voneinander verabschieden. Wir brauchten wieder einmal sehr lange bis wir uns trennen konnten. Durch die Sicherheitsschleuse ging es diesmal ohne Gebimmel und ohne Probleme. In der Warteschlange am Gate wurde ich von einem Herren vorgelassen und eine Dame fand mich wohl sehr interessant und konnte ihre Augen nicht von mir losreißen. Der Flug, immerhin mein erster mit MakeUp verlief aber ohne besondere Vorkommnisse, den Großteil des Fluges habe ich auch verschlafen. Wochenenden bei Lulu sind anstrengend 🙂

 

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Crossdressing in Maspalomas

Wie ihr im letzten Beitrag schon lesen konntet verbrachten wir unseren Jahresurlaub auf Gran Canaria. Und meine weibliche Seite war natürlich dabei.

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Frisch aufgebrezelt im Marmorbad

Inges erster Tag unter spanischer Sonne fing schon beim Frühstück an. Das heißt schon lange vor dem Frühstück. Das MakeUp musste perfekt werden und so habe ich lange vor dem Spiegel gestanden.

Letztendlich ist es aber mein übliches MakeUp. Eine Schicht Grundierung, Puder in zwei Farben, Lidstrich, Maskara in schwarz. Etwas Nude/Schwarz Lidschatten und die Augenbrauen in braun nachgezogen. Die Haare mit Schaumfestiger nach vorne und oben geföhnt, mit Wachs zurecht gebogen und mit Haarspray in der Form gefestigt.

Die Augenbrauen sind seit dem letzten Frisörbesuch übrigens auch gefärbt. Das und die Tatsache das meine Haare inzwischen auch einen voll weiblichen Schnitt haben, veranlasste meinen Frisör zu der Aussage das ich mir keine Gedanken mehr darum machen muss das Inge als Mann erkannt wird. Viel eher muss ich mir Gedanken machen das ich im normalen Leben als Frau erkannt werden. Ich muss sagen er hat recht, die Grenzen sind sehr verschwommen.

Aber zurück zum Urlaub und dem Outfit für den ersten Tag. Ich hatte mich extra für den Urlaub noch mit Sommerkleidung eingedeckt. Also bestand mein Outfit aus einem Longtop von Sheego. Vorne Satin mit Print und hinten einfach schwarz. Ich hatte es schon im Sommer Preview Katalog gesehen und mich gleich verliebt. Aber ich konnte mich dann doch noch bis kurz vor dem Urlaub bremsen. Leider muss ich sagen weil es jetzt die passenden roten Leggings nicht mehr gab 🙁
Ich denke aber die weißen 3/4 Leggings aus dem Fundus sind ein guter Ersatz. Unten herum gab es zu den rot lackierten Fußnägeln  offene Sandalen die ich auch frisch bei Deichmann gekauft hatte und im verlauf des Urlaubs bekam ich noch zu spüren warum man Schuhe immer einlaufen sollte. Was fehlt noch? Natürlich der Schmuck, der ist aber nicht neu, die Ohrringe hatten wir mal auf La Palma gekauft, die Kette und Armbänder bei DM.  Zuletzt die Brille, meine innen orange farbene  Nerd Brille. Passend dazu war auch der Lippenstift orange. Nach weiteren langen Minuten Kontrolle vor dem Spiegel drängte Bianka endlich zum Frühstück zu gehen. Also Los…

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Der große Pool mit Blick aufs Meer, der Poolbar und dem Faro de Maspalomas/Leuchtturm, der Kopf vorne links bin ich 🙂

Gleich vor der Zimmertür begegneten wir den Zimmermädchen und der Hausdame. Von denen kam aber nur ein “buenos días señoras” welches ich mit einem “hola” beantwortete, eines meiner wenigen spanischen Wörter. Weiter ging es in den Fahrstuhl wo wir auf ein älteres Paar trafen. Sie hat nur einmal kurz zu mir aufgeschaut, er starrte die ganze Fahrt auf meine Brüste. Ganz Gentleman lies er uns drei Damen aber den Vortritt aus dem Fahrstuhl. Weiter ging es einmal quer durch die riesige Hotelhalle. Ich dachte die ganze Zeit nur an die Worte von Lulu “Frau läuft anders, immer ein Fuß vor den anderen oder wenigstens die Füße gerade nach vorne und nicht wie ein Bauer die Fußspitzen nach außen gedreht. ” Aber trotzdem starrte mich jeder an. Zumindest hatte ich das Gefühl und nach einer kurzen innerlichen Panikattacke lächelte ich die, welche zu penetrant starrten, einfach an.
Im Essensaal wurde ich dann wieder als Frau begrüßt und die anwesenden waren mehr mit ihrem Essen beschäftigt als mit mir. Natürlich schaute hier auch der eine oder andere mal genauer hin. Man sieht ja nicht alle Tage eine 1,90m Frau die schon am frühen Morgen in voller Kriegsbemalung und Outfit herum läuft.

Den Eindruck gewann ich auch später immer mehr. Ich fiel weniger auf weil ich sofort als Mann erkannt wurde sondern weil ich oft etwas zu overdressed war.

Das Frühstück aus Spiegleiern, Brot, Brötchen, Schinken, Sekt, Orangensaft , Pancakes und Früchten schmeckte mir aber ausgezeichnet und ich erwischte mich dabei wie ich auch die Frauen um mich herum beobachtete. Natürlich besonders die, welche schön geschminkt und auch etwas overdressed waren 🙂

Also alles normal…

Nach dem Frühstück fuhren wir etwas mit dem Leihwagen durch die Gegend. Ziel sollte Porta de Mogan sein. Da dort aber Markt war und man kein Bein an die Erde brachte fuhren wir weiter in Richtung  Puerto de la Aldea wo wir einige Bilder am schönen Steinstrand machten und ich die Füße in den Atlantik steckte.

Am späten Nachmittag waren wir wieder zurück im Hotel und es sollte an den Pool gehen. Ich hatte mir schon vor langer Zeit einen Badeanzug zugelegt. Mit Bauchwegeffekt und herauszunehmende Softcups die ich damals perfekt durch meine Silikonbrüste ersetzen konnte.  Inzwischen habe ich allerdings weniger Umfang und die schweren Brüste hatten keinen richtigen halt. Ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte, irgendwie passte der Badeanzug nicht. Also rein in die Badehose, Männer T-Shirt und Make Up runter 🙁

Am Pool fielen natürlich meine rot lackierten Fußnägel auf und es haben einige genauer geschaut, eine Dame, selbst sehr schick suchte meinen Blick und schmunzelte. Das Empfand ich als sehr positiv und schenkte ihr ein lächeln zurück.

Meine Fingernägel hatte ich übrigens noch zu hause mit einem Nude Gel aus dem Programm von Essence gel nails at home gemacht. Bis auf drei Finger hielten sie auch den ganzen Urlaub.

Zum Abendessen brezelte ich mich dann wieder richtig auf. Meine schicke rote Glitzerbrille, roter Glitzer Lippenstift, das übliche MakeUp, die Augen etwas intensiver und weil die Dame ja nicht zum Abendessen das gleiche anzieht wie zum Frühstück, trug ich eine weiße Leinenhose zum Oversize schwarzen T-Shirt, Keilpumps und den Schmuck vom Morgen. Der Weg in den Essensraum war wie am morgen, nur das jetzt noch mehr Leute starrten, aber es machte mir wenig aus. Eine Dame tuschelte ihrem Mann etwas zu der sich daraufhin zu mir umdrehte. Aber auch genauso schnell wieder zurück ging als ich ihn anlächelte. Der Kellner im Restaurant war Freundlich und es schien ihm auch Spaß zu machen uns zu bedienen. Im laufe der nächsten Tage unterhielten wir uns gelegentlich (mit Händen und Füßen) und ich hatte nicht den Eindruck das er mich auslachte.

Nach dem Essen ging es noch, nach einem Schuhwechsel, in den Garten und an die direkt hinter dem Hotel liegende Promenade. Mit einem Cuba Libre endete der Abend dann auch schnell auf dem Zimmer.

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Crossdressing im Urlaubsparadies

Inzwischen habe ich in dem einen oder andren Kurzurlaub meine weibliche Seite gezeigt. Schon im letzten Jahr waren auch ein paar von Inges Sachen mit im Jahresurlaub. Damals war ich aber noch nicht so weit und die Umgebung im familiär geführten Hotel erschien auch wenig geeignet.

Neues Jahr, neuer Versuch. Diesmal war schon die Auswahl des Ziels und des Hotels von Inge geprägt. Zudem wurde es von Lulu empfohlen, die dort schon Stammgast ist. Es ging also nach Maspalomas auf Gran Canaria.
Das Hotel “Lopesan Costa Meloneras” soll das Zweitgrößte in Europa sein, mehr als 1000 Zimmer. Also alles andere als Familiär… dachten wir 🙂

Aber jede Reise fängt mit dem packen der Koffer an. Hier musste ich mich also schon entscheiden. 20Kg durfte ich mitnehmen und es sollte für Inge wie auch ein paar männliche Kleidungsstücke reichen. Ihr erinnert euch das ich bei den Kurzbesuchen bei Lulu schon an die Gewichtsgrenze komme, wie soll das also funktionieren?!  Zuerst wurde mal alles zurechtgelegt und grob gewogen. Es waren deutlich mehr und es ging ans aussortieren. Der Mann in mir musste bluten. Eine Hose, fünf T-Shirts und ein Hemd mussten reichen. Männer brauchen auch gar nicht so viel!
Es wurde Zeit das ganze noch einmal zu überdenken und mit Bianka durchzusprechen. War sie bereit den ganzen Urlaub mit Inge zu verbringen und war ich cool genug es durchzuziehen?  Sie sagte sie hätte keinProblem damit und ich dachte mir wenn ich keine anderen Klamotten habe dann muss ich da durch.

Mit viel Mühe beschränkte ich mich also auf die 20kg, die Silikonbrüste mit ihren 1,5kg kamen noch in Biankas Koffer und das Handgepäck wurde auch noch genutzt. Ich weiß, es klingt verrückt aber es hat gerade so gereicht 🙂

Die Waage beim Check-in zeigte dann auch 19,5 und 19,2 kg für die Koffer. Also noch alles im Rahmen. Bei der Sicherheitskontrolle bimmelte die Sicherheitschleuse dann wild als ich durch ging, den Gürtel hatte ich zwar vorher abgelegt aber dank des ganzen Männerschmucks den ich trug, hatte ich wohl noch genug Metall am Körper. Ich stellte mich also gleich vor den Sicherheitsmann der mich aber unsicher ansah. Nach einigen Sekunden Denkpause dann die Frage: “Möchten sie von mir oder meiner Kollegin abgetastet werden?, ich kann sie nicht einordnen”. Innerlich musste ich grinsen, sagte dann aber “So ist es schon richtig” Er war dann auch besonders gründlich, fand aber nur den Schmuck.

Der  Fluge verlief normal. Eine Boing 737-700, die Sitze unbequem und der Tuifly Service war auch nicht der Beste. Keine Durchsagen vom Kapitän (ok, braucht man auch nicht wirklich), kein Unterhaltungsprogramm und die Laune der Stewards war sicher auch schon mal besser.

Am Urlaubsort lief alles Problemlos, wie bei Pauschaltouristen üblich machten wir erst einmal eine Bustour an allen Hotels vorbei und wurden vor dem Hotel vom Kofferträger begrüßt: “Guten Tag, die Damen”. Das Gleiche an der Rezeption.”Willkommen die Damen”. Uns Deutsche erkennen sie wohl sofort, bei meinem Geschlecht wird es schwierig. Als sie meine Stimme hörte hat die Dame sich aber gleich für die Verwechslung entschuldigt. Bianka und ich mussten natürlich wieder innerlich grinsen das Grinsen kam dann auch schnell nach außen als wir erfuhren das das gewünschte Zimmer mit Meerblick nicht mehr verfügbar war, wir wurden kostenlos auf eine Suite upgegraded. YEAAAH!

Als wir diese im sechsten Stock dann betreten haben konnte der Urlaub nur noch super werden!. Die Suite war fast so groß wie unsere Wohnung, der Balkon mit Garten und Meerblick gut 12×2 m Groß.Das Badezimmer riesig mit “Schwimmwanne” und Marmor satt. Wir kamen aus dem Stauen nicht mehr raus. Den Rest des Tages und den Anfang des nächsten Tages erspare ich euch, gutes Essen, tolles Frühstück, gut geschlafen. Ich war noch immer als Mann unterwegs, richtig losgehen sollte Inges Urlaub erst am folgenden Tag, dazu komme ich aber im nächsten Bericht.

Hier ein kleines Preview,
Inge frisch geschminkt im Marmor Luxus Bad, sowas braucht eine Frau!

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Fing’rs GlamGirl

Vor einiger Zeit konnte ich bei Ebay zehn Pakete Fingr’s Glam Girl zum Schnäppchenpreis ergattern. Über Weihnachten hat es sich dann gelohnt sie mal wieder für längere Zeit anzulegen. Wie schon beim letzten mal verzichtete ich auf die beiliegenden Klebepads und nutze gleich den Original Nagelkleber.

Die Auswahl fiel auf die #2262 im Schachbrett Design. Das Kleben ging genau wie in meinem ersten Langzeittest beschrieben. Mit einer Ausnahme, diese haben keine Klebehilfe und ich muss sagen ich habe sie wirklich vermisst. Daher landetet bei diesem mal auch einiges an Kleber an meinen Fingern.

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Fertig geklebt und geschminkt stellte ich dann fest das das Design nicht sonderlich Weihnachtlich ist, also ging ich mit rotem Nagellack drüber. Das Muster scheint noch leicht durch, so fand ich es aber schicker.

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Der Langzeittest fiel dieses mal aber aus. Schon nach wenigen Stunden löste sich der rechte Daumennagel als ich mir Schuhe anziehen wollte. Kurze Zeit später auch der Linke. Ich klebte beide wieder an, aber schon ein paar Minuten später war der erste wieder ab. Nachdem ich noch einige male nachgeklebt hatte wurde es mir zu bunt und ich entfernte alle. Dabei zeigte sich das die anderen eigentlich noch sehr gut klebten. Besonders an den kleinen Fingern gingen sie sehr schwer ab.  Ich vermute daher das ich bei den “großen” Fingern einfach zu viel Kleber benutzt habe.
Den Kleber konnte ich diesmal auch recht gut von den Nägeln entfernen. Grob mit der Feile und anschließend mit Nagellackentferner. Vielleicht habe ich die Nägel auch vorab nicht gut genug gereinigt, bzw. Vom Nagellack befreit. Der nächste Versuch wird es zeigen.