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Urlaub 2017 La Palma

In diesem verbrachten wir unseren Jahresurlaub, wie schon vor vier Jahren, auf der Insel La Palma. Auch La Isla Bonita oder Isla Verde genannt ist sie die grünste Insel der Kanaren. Eigentlich fährt man zum Wandern dorthin, aber wir konnten auch mit dem Auto gut “wandern” und haben die ganze Insel auf vier Rädern erkundet.

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palmitos park gran canaria

DSC_4237An einem Urlaubstag besuchten wir auch den Palmitospark Ein kleiner Park ca 10km von Maspalomas entfernt. Er wird mit seiner Vogel-, einer Delphinshow und seinen vielen Palmen/Pflanzen beworben. Mit unserem Leihwagen machten wir uns auf den Weg, die Beschilderung war ausreichend und zuletzt ging es auf einer Art Feldweg tief in die Pampa der Insel. Im ernst, auf dem Weg dorthin dachten wir einige male hier sind wie falsch, es war mehr ein Feldweg als das man dahinter eine Touristenattraktion vermuten würde. Irgendwann endet die Straße in einem großen Parkplatz und in einer Schlucht sieht man eine grüne Oase, den Park.
Das der Eintritspreis hoch ist wussten wir schon, jetzt wo wir vor dem Eingang standen kam kurz der Gedanke ob er nicht zu hoch ist.

DSC_4216Der Park ist schön angelegt, viel Grün, viel Wasser, viele Tiere, besonders Vögel. Eins ist mir besonders aufgefallen ein komplett weißer Pfauenhahn. In einer begehbaren Papageienvoliere  haben wir uns besonders lange aufgehalten. Die Papageien “frei” fliegen zu sehen ist einfach nur schön.

Es wurde Zeit für die Delphinshow. Über diese Shows kann man geteilter Meinung sein. Als wir unsere erste im Loro Park (Teneriffa) gesehen haben, waren wir begeistert. Man hatte das Gefühl die Tiere fühlen sich wohl. Die Becken waren riesig, sicher kein Vergleich zu ihrem normalen Lebensraum aber  man sagt sich sie kennen es nicht anders. Als wir dann auf einer Tour mit der Fancy2 (La Palma) Delphine in freier Wildbahn erlebt haben, standen uns die Tränen in den Augen. Es ist unglaublich wie toll die Tiere sind.

DSC_4519Und jetzt zurück zur Show im Palmitos Park. Es war schön ihnen zuzuschauen und man lässt sich auch irgendwie mitreißen. Die Show selbst wirkte zusammen gestückelt. Nach dem Motto wir zeigen möglichst viel in kurzer Zeit. Hier hatten wir wirklich das Gefühl die Tiere werden nur ausgebeutet. Die Becken sahen sehr klein aus, vor der Show konnte man für 20,- ein Bild mit dem Delphin machen, der legte sich brav in Pose und die Zuschauer grabschten an ihm herum. Nach der Show konnte man mit ihnen mit ihnen schwimmen, bzw. den Trainer spielen.  Fazit der Show, war ich bisher von solchen Shows begeistert, taten mir hier die Tiere Leid.

Direkt im Anschluss ging es einmal quer durch den Park zur Greif- und Exoten Vogelshow. Die war dann wieder richtig toll und ich lasse einfach die Bilder für sich sprechen. Sagte ich oben die “frei” fliegenden Papageien seien toll. Hier sind sie richtig frei geflogen und einige der Greifvögel verschwanden erst einmal einige Kilometer um dann irgendwann während der Show mal wieder über unseren Köpfen zu kreisen und sich letztendlich auch noch in der Show zu präsentieren.

 

DSC_4272Auf dem Weg nach draußen ging es dann noch durch einen Kakteengarten, dem Orchideen- und Schmetterlingshaus und einer weiteren begehbaren Voliere in der ich wieder einige Großaufnahmen von einem Pfau machte. Ein anderer mochte wohl keine Paparazis und wollte nach der Kamera schnappen. Der hatte einen großen Schnabel und nur meinen Spurtfähigkeiten verdanke ich das ich noch mit allen zehn Fingern schreiben kann 🙂

Fazit, es war schön mit einem bitteren Beigeschmack. Noch einmal würden wir uns den Park nicht ansehen.

Und was war mit Inge?

Natürlich war ich auch an diesem Tag top gestylt unterwegs und von dem löchrigen Oversize Shirt hatte ich einen leichten Sonnenbrand. Die “abdrücke” vom Shirt habe ich noch heute 🙂 Ihr seht mich also in einer weißen Leinenhose, dem schwarzen Oversize Shirt, Sandalen, schwarz lackierten Fußnägeln, etwas Schmuck und nur minimalen Make Up bestehend aus Puder und Rouge über einer CC-Cream Basis. Dazu Lidstrich, Maskara, Lippenstift und fertig. Die Unisex Brille wurde langsam zu meinem ständigen Begleiter. sie verdunkelt sich in der Sonne und war somit immer die erste Wahl wenn es nach draußen ging.

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Crossdressing in Maspalomas

Wie ihr im letzten Beitrag schon lesen konntet verbrachten wir unseren Jahresurlaub auf Gran Canaria. Und meine weibliche Seite war natürlich dabei.

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Frisch aufgebrezelt im Marmorbad

Inges erster Tag unter spanischer Sonne fing schon beim Frühstück an. Das heißt schon lange vor dem Frühstück. Das MakeUp musste perfekt werden und so habe ich lange vor dem Spiegel gestanden.

Letztendlich ist es aber mein übliches MakeUp. Eine Schicht Grundierung, Puder in zwei Farben, Lidstrich, Maskara in schwarz. Etwas Nude/Schwarz Lidschatten und die Augenbrauen in braun nachgezogen. Die Haare mit Schaumfestiger nach vorne und oben geföhnt, mit Wachs zurecht gebogen und mit Haarspray in der Form gefestigt.

Die Augenbrauen sind seit dem letzten Frisörbesuch übrigens auch gefärbt. Das und die Tatsache das meine Haare inzwischen auch einen voll weiblichen Schnitt haben, veranlasste meinen Frisör zu der Aussage das ich mir keine Gedanken mehr darum machen muss das Inge als Mann erkannt wird. Viel eher muss ich mir Gedanken machen das ich im normalen Leben als Frau erkannt werden. Ich muss sagen er hat recht, die Grenzen sind sehr verschwommen.

Aber zurück zum Urlaub und dem Outfit für den ersten Tag. Ich hatte mich extra für den Urlaub noch mit Sommerkleidung eingedeckt. Also bestand mein Outfit aus einem Longtop von Sheego. Vorne Satin mit Print und hinten einfach schwarz. Ich hatte es schon im Sommer Preview Katalog gesehen und mich gleich verliebt. Aber ich konnte mich dann doch noch bis kurz vor dem Urlaub bremsen. Leider muss ich sagen weil es jetzt die passenden roten Leggings nicht mehr gab 🙁
Ich denke aber die weißen 3/4 Leggings aus dem Fundus sind ein guter Ersatz. Unten herum gab es zu den rot lackierten Fußnägeln  offene Sandalen die ich auch frisch bei Deichmann gekauft hatte und im verlauf des Urlaubs bekam ich noch zu spüren warum man Schuhe immer einlaufen sollte. Was fehlt noch? Natürlich der Schmuck, der ist aber nicht neu, die Ohrringe hatten wir mal auf La Palma gekauft, die Kette und Armbänder bei DM.  Zuletzt die Brille, meine innen orange farbene  Nerd Brille. Passend dazu war auch der Lippenstift orange. Nach weiteren langen Minuten Kontrolle vor dem Spiegel drängte Bianka endlich zum Frühstück zu gehen. Also Los…

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Der große Pool mit Blick aufs Meer, der Poolbar und dem Faro de Maspalomas/Leuchtturm, der Kopf vorne links bin ich 🙂

Gleich vor der Zimmertür begegneten wir den Zimmermädchen und der Hausdame. Von denen kam aber nur ein “buenos días señoras” welches ich mit einem “hola” beantwortete, eines meiner wenigen spanischen Wörter. Weiter ging es in den Fahrstuhl wo wir auf ein älteres Paar trafen. Sie hat nur einmal kurz zu mir aufgeschaut, er starrte die ganze Fahrt auf meine Brüste. Ganz Gentleman lies er uns drei Damen aber den Vortritt aus dem Fahrstuhl. Weiter ging es einmal quer durch die riesige Hotelhalle. Ich dachte die ganze Zeit nur an die Worte von Lulu “Frau läuft anders, immer ein Fuß vor den anderen oder wenigstens die Füße gerade nach vorne und nicht wie ein Bauer die Fußspitzen nach außen gedreht. ” Aber trotzdem starrte mich jeder an. Zumindest hatte ich das Gefühl und nach einer kurzen innerlichen Panikattacke lächelte ich die, welche zu penetrant starrten, einfach an.
Im Essensaal wurde ich dann wieder als Frau begrüßt und die anwesenden waren mehr mit ihrem Essen beschäftigt als mit mir. Natürlich schaute hier auch der eine oder andere mal genauer hin. Man sieht ja nicht alle Tage eine 1,90m Frau die schon am frühen Morgen in voller Kriegsbemalung und Outfit herum läuft.

Den Eindruck gewann ich auch später immer mehr. Ich fiel weniger auf weil ich sofort als Mann erkannt wurde sondern weil ich oft etwas zu overdressed war.

Das Frühstück aus Spiegleiern, Brot, Brötchen, Schinken, Sekt, Orangensaft , Pancakes und Früchten schmeckte mir aber ausgezeichnet und ich erwischte mich dabei wie ich auch die Frauen um mich herum beobachtete. Natürlich besonders die, welche schön geschminkt und auch etwas overdressed waren 🙂

Also alles normal…

Nach dem Frühstück fuhren wir etwas mit dem Leihwagen durch die Gegend. Ziel sollte Porta de Mogan sein. Da dort aber Markt war und man kein Bein an die Erde brachte fuhren wir weiter in Richtung  Puerto de la Aldea wo wir einige Bilder am schönen Steinstrand machten und ich die Füße in den Atlantik steckte.

Am späten Nachmittag waren wir wieder zurück im Hotel und es sollte an den Pool gehen. Ich hatte mir schon vor langer Zeit einen Badeanzug zugelegt. Mit Bauchwegeffekt und herauszunehmende Softcups die ich damals perfekt durch meine Silikonbrüste ersetzen konnte.  Inzwischen habe ich allerdings weniger Umfang und die schweren Brüste hatten keinen richtigen halt. Ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte, irgendwie passte der Badeanzug nicht. Also rein in die Badehose, Männer T-Shirt und Make Up runter 🙁

Am Pool fielen natürlich meine rot lackierten Fußnägel auf und es haben einige genauer geschaut, eine Dame, selbst sehr schick suchte meinen Blick und schmunzelte. Das Empfand ich als sehr positiv und schenkte ihr ein lächeln zurück.

Meine Fingernägel hatte ich übrigens noch zu hause mit einem Nude Gel aus dem Programm von Essence gel nails at home gemacht. Bis auf drei Finger hielten sie auch den ganzen Urlaub.

Zum Abendessen brezelte ich mich dann wieder richtig auf. Meine schicke rote Glitzerbrille, roter Glitzer Lippenstift, das übliche MakeUp, die Augen etwas intensiver und weil die Dame ja nicht zum Abendessen das gleiche anzieht wie zum Frühstück, trug ich eine weiße Leinenhose zum Oversize schwarzen T-Shirt, Keilpumps und den Schmuck vom Morgen. Der Weg in den Essensraum war wie am morgen, nur das jetzt noch mehr Leute starrten, aber es machte mir wenig aus. Eine Dame tuschelte ihrem Mann etwas zu der sich daraufhin zu mir umdrehte. Aber auch genauso schnell wieder zurück ging als ich ihn anlächelte. Der Kellner im Restaurant war Freundlich und es schien ihm auch Spaß zu machen uns zu bedienen. Im laufe der nächsten Tage unterhielten wir uns gelegentlich (mit Händen und Füßen) und ich hatte nicht den Eindruck das er mich auslachte.

Nach dem Essen ging es noch, nach einem Schuhwechsel, in den Garten und an die direkt hinter dem Hotel liegende Promenade. Mit einem Cuba Libre endete der Abend dann auch schnell auf dem Zimmer.

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