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Herbst / Spätsommer Outfit

Hallo liebe Leserinnen, heute habe ich nach langer Zeit mal wieder ein paar Bilder, bzw ein Outfit für euch. Am 3.10 besuchten wir Freunde, die zwar diese Seite kennen und auch wissen das ich Crossdresser bin, aber mich in der Form noch nicht Live erlebt hatten. Ganz nach dem Motto auf meinem neuen Top: “if not NOW when” dachte ich es wäre genau der richtige Zeitpunkt mich mal in voller crossgedresster Form vorzustellen.

Das Outfit

Die sichtbaren Teile stammen nahezu alle aus dem aktuellen H&M Katalog. Ich konnte den Verlockungen mal wieder nicht widerstehen.  Als erstes das gestreifte Cape aus doppellagiger Baumwolle mit Einfassungen aus Lederimitat. Offen und gerade geschnittenen mit 3/4-langem Arm hat es Potential eines meiner Lieblingsstücke zu werden Das Material fühlt sich so toll an und man kann ruhigen gewissens sagen es verdeckt meine Problemzonen.
Darunter ein weißes Baumwoll Longtop mit Print “if not NOW when” und Shorts aus Lederimitat. Hatte ich schon erwähnt das mir inzwischen die Normalgrößen bei H&M passen :-), in das Top hatte ich mich gleich verliebt, das musste einfach her und was passt dazu besser als diese tollen Shorts. Vielleicht noch die lange Kunstleder Jogpants die demnächst nachgeliefert wird 🙂
Bei den Shorts habe ich es nach alter Gewohnheit die größte verfügbare Größe genommen und sie rutschen auf der glatten Strumpfhose. Eine Nummer kleiner wäre sicher besser gewesen. Die Strumpfhose ist eine Kunert Fly & Care, die macht extra schlanke Beine. Und wie ich feststellen musste hat sie auch einen Laufmaschenstop, dafür aber auch ein winziges Löchlein. Das ist nach den wenigen malen wo ich sie getragen habe sicher nicht optimal, aber außer mir hat es niemand bemerkt.  Unter dem Ganzen trage ich noch meinen guten alten, weißen Bauchwegbody. Der wurde dann oben mit meinen selbst haftend Amolux Silikonbrüsten befüllt. Die Stiefelletten habe ich schon seit Monaten im Schrank und erst jetzt haben sie zum ersten mal das Tageslicht erblickt.
Der Schmuck bestand “nur” aus der Rose Gold farbenen (oder ist es Kupfer Gold, auf jeden Fall rötlich) Uhr und einer Kette in der gleichen Farbe. Passende Ohringe haben wir leider (noch) nicht in unserm Fundus. Die selbst tönende Brille mit dem schwarzen Rahmen passt sich dem restlichen Outfit an und verdeckt das leichte Augenmakeup.
Das Makeup ist wie üblich, rote Lippen mit CC-Cream, etwas Puder/Rouge, Lidschatten, Kajal, Maskara und die Augenbrauen nachgezeichnet . Nicht übertrieben, ganz nach dem Motto weniger ist mehr.

Die Reaktion unsere Freunde… Der erste Satz vom Sohn (11) “Was ist den jetzt los?”, sie meinte: “cool” und er war erst einmal sprachlos. Der Rest des Besuches verlief dann wie immer, außer das sie sich nie entscheiden konnten ob sie mich nun mit Inge oder mit meinen männlichen Namen ansprechen. 🙂  Auf dem Weg zu ihnen haben wir kurz an einem wirklich schönen Gebäude (zumindest als Hintergrund) angehalten und die folgenden Bilder sind entstanden.

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Crossdressing in Maspalomas

Wie ihr im letzten Beitrag schon lesen konntet verbrachten wir unseren Jahresurlaub auf Gran Canaria. Und meine weibliche Seite war natürlich dabei.

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Frisch aufgebrezelt im Marmorbad

Inges erster Tag unter spanischer Sonne fing schon beim Frühstück an. Das heißt schon lange vor dem Frühstück. Das MakeUp musste perfekt werden und so habe ich lange vor dem Spiegel gestanden.

Letztendlich ist es aber mein übliches MakeUp. Eine Schicht Grundierung, Puder in zwei Farben, Lidstrich, Maskara in schwarz. Etwas Nude/Schwarz Lidschatten und die Augenbrauen in braun nachgezogen. Die Haare mit Schaumfestiger nach vorne und oben geföhnt, mit Wachs zurecht gebogen und mit Haarspray in der Form gefestigt.

Die Augenbrauen sind seit dem letzten Frisörbesuch übrigens auch gefärbt. Das und die Tatsache das meine Haare inzwischen auch einen voll weiblichen Schnitt haben, veranlasste meinen Frisör zu der Aussage das ich mir keine Gedanken mehr darum machen muss das Inge als Mann erkannt wird. Viel eher muss ich mir Gedanken machen das ich im normalen Leben als Frau erkannt werden. Ich muss sagen er hat recht, die Grenzen sind sehr verschwommen.

Aber zurück zum Urlaub und dem Outfit für den ersten Tag. Ich hatte mich extra für den Urlaub noch mit Sommerkleidung eingedeckt. Also bestand mein Outfit aus einem Longtop von Sheego. Vorne Satin mit Print und hinten einfach schwarz. Ich hatte es schon im Sommer Preview Katalog gesehen und mich gleich verliebt. Aber ich konnte mich dann doch noch bis kurz vor dem Urlaub bremsen. Leider muss ich sagen weil es jetzt die passenden roten Leggings nicht mehr gab 🙁
Ich denke aber die weißen 3/4 Leggings aus dem Fundus sind ein guter Ersatz. Unten herum gab es zu den rot lackierten Fußnägeln  offene Sandalen die ich auch frisch bei Deichmann gekauft hatte und im verlauf des Urlaubs bekam ich noch zu spüren warum man Schuhe immer einlaufen sollte. Was fehlt noch? Natürlich der Schmuck, der ist aber nicht neu, die Ohrringe hatten wir mal auf La Palma gekauft, die Kette und Armbänder bei DM.  Zuletzt die Brille, meine innen orange farbene  Nerd Brille. Passend dazu war auch der Lippenstift orange. Nach weiteren langen Minuten Kontrolle vor dem Spiegel drängte Bianka endlich zum Frühstück zu gehen. Also Los…

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Der große Pool mit Blick aufs Meer, der Poolbar und dem Faro de Maspalomas/Leuchtturm, der Kopf vorne links bin ich 🙂

Gleich vor der Zimmertür begegneten wir den Zimmermädchen und der Hausdame. Von denen kam aber nur ein “buenos días señoras” welches ich mit einem “hola” beantwortete, eines meiner wenigen spanischen Wörter. Weiter ging es in den Fahrstuhl wo wir auf ein älteres Paar trafen. Sie hat nur einmal kurz zu mir aufgeschaut, er starrte die ganze Fahrt auf meine Brüste. Ganz Gentleman lies er uns drei Damen aber den Vortritt aus dem Fahrstuhl. Weiter ging es einmal quer durch die riesige Hotelhalle. Ich dachte die ganze Zeit nur an die Worte von Lulu “Frau läuft anders, immer ein Fuß vor den anderen oder wenigstens die Füße gerade nach vorne und nicht wie ein Bauer die Fußspitzen nach außen gedreht. ” Aber trotzdem starrte mich jeder an. Zumindest hatte ich das Gefühl und nach einer kurzen innerlichen Panikattacke lächelte ich die, welche zu penetrant starrten, einfach an.
Im Essensaal wurde ich dann wieder als Frau begrüßt und die anwesenden waren mehr mit ihrem Essen beschäftigt als mit mir. Natürlich schaute hier auch der eine oder andere mal genauer hin. Man sieht ja nicht alle Tage eine 1,90m Frau die schon am frühen Morgen in voller Kriegsbemalung und Outfit herum läuft.

Den Eindruck gewann ich auch später immer mehr. Ich fiel weniger auf weil ich sofort als Mann erkannt wurde sondern weil ich oft etwas zu overdressed war.

Das Frühstück aus Spiegleiern, Brot, Brötchen, Schinken, Sekt, Orangensaft , Pancakes und Früchten schmeckte mir aber ausgezeichnet und ich erwischte mich dabei wie ich auch die Frauen um mich herum beobachtete. Natürlich besonders die, welche schön geschminkt und auch etwas overdressed waren 🙂

Also alles normal…

Nach dem Frühstück fuhren wir etwas mit dem Leihwagen durch die Gegend. Ziel sollte Porta de Mogan sein. Da dort aber Markt war und man kein Bein an die Erde brachte fuhren wir weiter in Richtung  Puerto de la Aldea wo wir einige Bilder am schönen Steinstrand machten und ich die Füße in den Atlantik steckte.

Am späten Nachmittag waren wir wieder zurück im Hotel und es sollte an den Pool gehen. Ich hatte mir schon vor langer Zeit einen Badeanzug zugelegt. Mit Bauchwegeffekt und herauszunehmende Softcups die ich damals perfekt durch meine Silikonbrüste ersetzen konnte.  Inzwischen habe ich allerdings weniger Umfang und die schweren Brüste hatten keinen richtigen halt. Ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte, irgendwie passte der Badeanzug nicht. Also rein in die Badehose, Männer T-Shirt und Make Up runter 🙁

Am Pool fielen natürlich meine rot lackierten Fußnägel auf und es haben einige genauer geschaut, eine Dame, selbst sehr schick suchte meinen Blick und schmunzelte. Das Empfand ich als sehr positiv und schenkte ihr ein lächeln zurück.

Meine Fingernägel hatte ich übrigens noch zu hause mit einem Nude Gel aus dem Programm von Essence gel nails at home gemacht. Bis auf drei Finger hielten sie auch den ganzen Urlaub.

Zum Abendessen brezelte ich mich dann wieder richtig auf. Meine schicke rote Glitzerbrille, roter Glitzer Lippenstift, das übliche MakeUp, die Augen etwas intensiver und weil die Dame ja nicht zum Abendessen das gleiche anzieht wie zum Frühstück, trug ich eine weiße Leinenhose zum Oversize schwarzen T-Shirt, Keilpumps und den Schmuck vom Morgen. Der Weg in den Essensraum war wie am morgen, nur das jetzt noch mehr Leute starrten, aber es machte mir wenig aus. Eine Dame tuschelte ihrem Mann etwas zu der sich daraufhin zu mir umdrehte. Aber auch genauso schnell wieder zurück ging als ich ihn anlächelte. Der Kellner im Restaurant war Freundlich und es schien ihm auch Spaß zu machen uns zu bedienen. Im laufe der nächsten Tage unterhielten wir uns gelegentlich (mit Händen und Füßen) und ich hatte nicht den Eindruck das er mich auslachte.

Nach dem Essen ging es noch, nach einem Schuhwechsel, in den Garten und an die direkt hinter dem Hotel liegende Promenade. Mit einem Cuba Libre endete der Abend dann auch schnell auf dem Zimmer.

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Transvestiten Makeup reloaded

Es ist jetzt fast ein Jahr her her das ich etwas zum Thema Transvestiten Makeup geschrieben habe. Zeit für ein Update. Wie schon damals geschrieben nur aus meiner Sicht und ohne Gewähr.
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Was hat sich also an meinem Makeup geändert.  Zuerst einmal habe ich natürlich durch die IPL Haarentfernung wesentlich weniger Bart und damit auch weniger Bartschatten. Das aufwändige abdecken mit dem Conzealer fällt also nahezu weg. Aber auch an der Reihenfolge wie ich mich Schminke habe ich etwas geändert. Die von mir verwendete Kosmetika findet ihr in meinen früheren Beiträgen 
Outfit/MakeUp der Woche
und im oben genannten ersten Beitrag.

  1. Wie damals kommt als erstes die Rasur, dann eine Tagescreme, da verwende ich jetzt die von Lulu empfohlene Magic Skin 24 Std Cream von Ricarda M und unter die Augen kommt die Magic Skin 24 Std Eye Cream. Das übrigens inzwischen jeden Tag, auch für den Männermodus. Auch Mann will ja gepflegt sein.
  2. Nachdem das alles schon eingezogen ist kommt etwas Lidschattenbase um die Augen. Ich habe festgestellt das der Lidschatten dadurch viel gleichmäßiger aufgetragen werden kann und direkt im Anschluss zeichne ich mir den Lidstrich und verwende den Maskara. Ihr fragt euch sicher jetzt warum ich das schon so früh mache. Ganz einfach 90% meiner Fehler passieren mir dabei und jetzt kann ich noch schnell von vorne anfangen. Zudem reicht eine Schicht bei der Wimperntusche sowieso nicht also wird später auch noch nachgelegt.
  3. Weiter geht es mit dem Superstay 24h MakeUp, dem bin ich noch immer treu, ich verteile es mit einem Schwämchen, gehe aber zum Schluss auch noch einmal mit dem Makeup Pinsel drüber. Ich meine so die beste Verteilung zu bekommen.
  4. Auf dem ganzen Gesicht und bis runter ins Dekoltee verteile ich einen hellen/transparenten Puder, einerseits glättet er das Make Up noch einmal und fixiert es auch. Um das Gesicht etwas zu formen verwende ich dann noch einen etwas dunkleren beige Ton. Seit neustem verwende ich einen dicken Puderpinsel. Mit dem geht es noch einfacher aufzutragen.
  5. Jetzt folgt der Blush/ das Rouge welches ich mit einem entsprechenden Pinsel auftrage. Hier ist wichtig nicht zu viel Material in den Pinsel aufzunehmen. sonst hat man schnelle ein 80er extrem Makeup.  Besser als einmal zu viel Material ist es öfters wenig zu benutzen. So behält man die Kontrolle. Ist es doch mal etwas viel hilft der Puderpinsel es etwas abzumildern.
  6. Zeit die Augen zu vervollständigen, durch den Puder sind Wimpern und Lidstrich nicht mehr tiefschwarz. Hier hilft es mit einer Wimpernbürste oder gleich mit dem Maskara noch einmal vorsichtig drüber zu gehen. Weil ich meistens auch dunklen Lidschatten benutze reicht dies so das ich am Lidstrich nicht noch einmal Hand anlegen muss. Da ich tief liegende Augen habe blende ich den Lidschatten an der Außenseite über die Augenhöhle hinaus. Nur so sieht man überhaupt etwas davon wen ich die Augen offen habe.
  7. Nun bekommen die  Lippen etwas Farbe, da hat Lulu schon mal etwas zu geschrieben: Rote Lippen
  8. Zum Finish werden dann noch die Augenbrauen in Form gebracht. Da habe ich im Beitrag Augenbrauen schon ausführlich geschrieben.

 

Hier noch drei schöne Videos, die auffällige, die dezente und die spezielle Variante für Schlupflider oder tief liegende Augen 🙂
http://www.youtube.com/watch?v=VnzWVJ26C2E

http://www.youtube.com/watch?v=Td01knlB6mA

 

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Herbstoutfit

Der Herbst ist da, die Sommerklamotten wandern in die hintere Ecke des Kleiderschranks und die dickeren Sachen kommen zum Vorschein.

Heute trage ich den im letzten Jahr gekauften Longpulli von Sheego. Letztes Jahr im Ausverkauf zum Schnäppchenpreis gekauft, gibt es ihn im aktuellen Katalog auch wieder zum normalen Preis.Dazu ein paar Boots, ebenfalls von Sheego, eigentlich ausserhalb meiner üblichen Kaufpreiskategorie aber ich kann super darin laufen was ich von so manchem preiswerteren Schuh, selbst wenn er nicht so hoch ist, nicht behaupten kann. Da es noch nicht ganz so kühl ist gab es dazu einfach eine Strumpfhose, wobei der Pulli da schon arg kurz war also musste noch etwas drunter. Ein Shapeware Unterkleid von MS-Mode. Das hat unten einen Spitzensaum der schön unter dem Longpullover hervorschaut und ganz neugierige Blicke abhält. Dazu gab es reichlich Schmuck, wie so oft ein Tuch und mein übliches Makeup. Heute aber mit kräftigem Lidschatten und besonders auffälligem knallroten Nagellack von P2 volume gloss 090 red lady

Premiere hatte die neue Nerdbrille von Zenni und mein inzwischen etwas länger gewachsenes Eigenhaar 🙂 Ich arbeite im Moment an einer unisex/weiblichen Frisur.

Draußen war ich in dem Outfit dann aber doch nicht, nach der Fotosession und anschließendem Essen, es gab Rindergulasch mit Nudeln, überkam uns die Müdigkeit und Bianka und ich sind auf der Couch gelandet. Dafür war das Outfit aber auch gut geeignet 🙂

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MzF Augenbrauen

Die Augenbrauen sind ein sehr großes Unterscheidungsmerkmal zwischen Mann und Frau. Man sagt auch sie umrahmen das Gesicht und fallen dem Betrachter besonders ins Auge. Also müssen wir Crossdresser uns auch hier anpassen und uns besondere Mühe geben.

Das Ideal bei den Frauen ist, ich nenne es jetzt einfach, Sichelförmig. Innen etwas breiter , nach außen verjüngt es sich und macht im letzten drittel einen Knick. Sehr gut beschrieben ist es hier. Als Mann kann man so natürlich nicht herumlaufen, bzw. es würde die Umwelt sicher verstören 🙂

Hier also wieder meine Lösung. Ich lasse mir meine Augenbrauen vom Frisör meines Vertrauens schmal zupfen. Da er mein zweites ich kennt hat er kein Problem damit, wie er mir sagte lassen das inzwischen aber auch viele Männer machen und auch ich kann bestätigen das mein “normales” Umfeld mich noch nie darauf angesprochen hat.

Jetzt sind sie also recht schmal, allerdings gerade und zum äußeren Ende hin, bei mir schon von Natur aus, sehr spärlich. Zwischen den Frisörbesuchen rasiere ich dann nach.

Um die Augenbrauen aufzuhübschen gibt es natürlich auch diverse Mittelchen, ich verwende nur etwas Haargel oder Wachs von meiner männlichen Seite, einen Augenbrauenstift (mit Bürste) in braun und Concealer oder hellen Lidschatten.

Als erstes bändige ich meine Augenbrauen mit etwas Haargel und kämme sie in eine Richtung, dabei versuche ich, mit dem wenigen Material den typischen Bogen zu formen. Jetzt benutze ich den Augenbrauenstift, wie gesagt trotz schwarzer Haare in braun, und zeichne an der Unterseite einen strich in der gewollten Form, der geht dann am Ende über die natürlich Haare hinaus. Bin ich mit der Form soweit zufrieden lege ich mit dem Concealer unter dem Bogen einen hellen Bereich an, dadurch wirken die Brauen dichter. Um dies noch zu verstärken Strichel ich mit dem Stift zwischen meinen Haaren und auch in den Bereich wo ich keine mehr habe. Um diesen Effekt zu verstärken kann man auch über der Braue noch einen hellen Strich mit dem Concealer ziehen. Hier ein paar Bilder:

 

Videos zu dem Thema gibt es natürlich auch, dies finde ich besonders gut weil es meinen Augenbrauen schon recht nahe kommt:

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Lidstrich Transvestiten Make Up

Der Lidstrich war für mich anfangs ein Buch mit sieben Siegeln. Was benutzt man, wo und wie zeichnet man genau… Wie ich schon in einem älteren Beitrag geschrieben habe verzichte ich meist auf großartiges Augenmakeup weil ich immer eine Brille trage. Der Lidstrich, wie auch die Wimperntusche muss aber sein.
Ich denke eine allgemeingültige Empfehlung kann man hier nicht geben, ich kann euch aber sagen wie ich es mache. Dabei hatte ich anfangs sehr große Probleme weil ich sehr empfindliche Augen habe und die schon anfingen zu zucken wenn ich auch nur in die Nähe kam. Mit etwas Übung klappt es aber inzwischen ganz gut.

Ich habe  diverses probiert, Flüssig- oder  GelEyliner, in Pulverform oder der einfache Stift. Bei letzterem bin ich geblieben. Der Flüssige strich ist zu hart, beim Gel ist es ähnlich und mit dem Pulver habe ich mir oft das halbe Gesicht eingesaut.

Versucht am Anfang nicht einen kompletten Strich zu ziehen, das geht meistens schief. Einfach kleine Striche oder Punkte aneinanderreihen. Und nicht zu stark drücken, will man ihn dunkler/sichtbarer kann man zweimal drüber gehen. Ich male oben am kompletten Wimpernkranz und unten von Außen gesehen ein gutes drittel auf der Wasserlinie und einen schmalen Strich unter den Wimpern. Die äußere Ecke des Auges bekommt etwas mehr Farbe die ich mit dem Finger oder dem Pinsel Richtung beweglichem Lid verblende.

Hier wieder ein paar Videos zu dem Thema, das erste beschäftigt sich mit dem zur Augenform passenden Lidstrich. Schaut unbedingt mal rein:

http://www.youtube.com/watch?v=aHQ7IATHTe0

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Transvestiten MakeUp

Oder wie ich mich Schminke. Das hier beschriebene sind meine Erfahrungen und stimmen für mich, es ist sicher keine Ideallösung für Jedermann. Ich versuche normal auszusehen, also nicht wie eine DragQueen. Schaut euch Olivia Jones an, dann wisst ihr was ich meine :- )

Vor dem Schminken wird natürlich erst einmal gründlich rasiert. Natürlich nass, eine Trockenrasur ist nie so gründlich.  Wenn ich mich richtig Hübsch mache verwende ich meist eine neue Klinge in  meinem Gilette Fusion und ich rasiere mich immer zweimal mit einer kurzen Pause dazwischen. Zum Abschluss gibt es eine Tagescreme als Grundlage für das folgende. Weiter geht es dann wenn die komplett eingezogen ist.

Noch eins Vorab, beim schreiben des Artikels habe ich gemerkt das meine Einkäufe stark in Richtung Maybelline tendieren. Dies soll nicht heißen das andere Produkte schlechter sind. Das liegt vermutlich daran das sowohl Bianka als auch Lulu auch in die Richtung gehen und ich mich angepasst habe.
Nun aber Step by Step, mein Make Up HowTo.

 

    1. Concealer
      Zum Abdecken des Bartschattens habe ich viel versucht. Die  für mich beste Lösung ist aber Concealer. Ich benutze den Maybelline EverFresh in light beige. Eigentlich soll der ja die Augenringe abdecken, ist aber auch stark genug für den Bartschatten. Ich tupfe ihn großzügig  um den Mund und das Kinn. Da meine Haut etwas dunkler ist sehe ich anschließend aus wie ein Clown, das ist aber nur vorläufig. Ich lasse ihn trocknen und besser dann noch mal mit einer zweiten Schicht aus. Dabei bekommen die Augen dann auch etwas ab. Wichtig ist ihn zu tupfen und nicht zu verreiben.
    2. MakeUp
      Ich habe jetzt eine Mischung aus rötlicher Hautfarbe und der Concealer Farbe im Gesicht. Um das anzugleichen benutze ich Maybelline Superstay 24h MakeUp Auch hier habe ich viel ausprobiert und komme mit dem am besten zurecht. Nervig ist nur das die Düsen des Spenders  oft zu sitzen (neuerdings gibt es wohl einen anderen Spender) und man dann nur eine der beiden Flüssigkeiten herausbekommt. Wenn es aber funktioniert kommt ein Spritzer auf den Handrücken und wird mit einem Makeup Pinsel gut vermischt und ins Gesicht aufgetragen. Dabei braucht es keine dicke Schicht mehr, eigentlich dient es nur die Farbübergänge zu verblenden. Auch hier gilt nur tupfen nicht verreiben.
    3. Puder
      Um das ganze zu fixieren und noch weicher zu machen benutze ich Puder. Meist zwei Farben, in der Gesichtsmitte hellen und außen herum und am Hals etwas dunkleren. Hierbei modellieren die Profis das Gesicht auch, schaffen optisch einen Wangenknochen oder verändern die ganze Gesichtsform. Das kann ich nicht also begnüge ich mich einen Kreis um das Gesicht zu malen.
    4. Lidschattenbase
      Eine Lidschattenbase verwende ich erst seit kurzem. Es lohnt sich aber. Der aufgetragenen Lidschatten wird haltbarer und kräftiger in der Farbe.
    5. Kajal oder Eyliner
      Auch hier habe ich diverses probiert, Flüssig- oder  GelEyliner, in Pulverform oder der einfache Stift. Bei letzterem bin ich geblieben.
      Anfangs war ich am Auge sehr empfindlich, sobald ich mit Pinsel und Co in die Nähe kam kniff ich das Auge zu. Das passiert mir auch heute noch gelegentlich. Da hilft nur üben und sich daran gewöhnen. Versucht am Anfang nicht einen kompletten Strich zu ziehen, das geht meistens schief. Einfach kleine Striche oder Punkte aneinanderreihen. Und nicht zu stark drücken, will man ihn dunkler/sichtbarer kann man zweimal drüber gehen. Ich male oben am kompletten Wimpernkranz und unten von Außen gesehen ein gutes drittel. Die äußere Ecke des Auges bekommt etwas mehr Farbe die ich mit dem Finger oder dem Pinsel Richtung beweglichem Lid verblende. Zum Teil mache ich an den Augen gar nicht mehr, weil ich meist auffällige Brillen trage.
    6. Augenbrauen
      Ich zupfe meine Augenbrauen, bzw lasse sie beim Frisör Zupfen und selbst rasiere ich immer nach. Daher habe ich schon recht schmale aber der weibliche Bogen fehlt. Um sie insgesamt etwas Voller zu machen und den Bogen anzudeuten verwende ich einen braunen Augenbrauen Stift von Alverde. Dieser hat auch eine kleine Bürste mit denen man die Härchen zurecht kämmen kann. Damit sie nicht wild liegen verwende ich vorher etwas Haargel. Hier gibt es auch spezielles MakUp Gel, mit dem Haargel meiner männlichen Seite geht es aber auch.
    7. Lidschatten
      Wenn ich richtig Lust habe versuche ich mich an Grau/schwarzen oder Lila SmokeyEyes. Meist sind es drei abgestufte Farben. Die hellste kommt auf die Innenseite des beweglichen Lids und als Highlight direkt unter die Augenbrauen. Die mittlere Farbe auf das bewegliche Lid in richtung Außen und etwas über die Lidfalte. Der dunkle bleibt in der äußeren Ecke des Auges, verläuft  etwas nach unten und in der Lidfalte. Das Ganze wird dann gut verblendet.  Vergesst die beiliegenden Applikatoren, besorgt euch Naturhaar Pinsel. Preiswerte gibt es schon für zwei Euro, damit kann man aber viel besser arbeiten. Es müssen nicht die teuren MAC Pinsel sein.
      Beispiele wie so etwas aussieht könnt ihr euch auf Youtube ansehen. Zum Beispiel:

  1. Maskara oder Wimperntusche
    Das ist wohl das wichtigste, Männer haben da eher wenig also muss man die nach allen Kräften Verlängern und aufhübschen. Ich verwende Maybelline Jade Colossal Volumn’ Express 100% Black Mascara. und nach einem Tipp von Lulu den L’Oréal Paris Double Extension Mascara Carbon Black. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Vorsichtig mit der Bürste an den Wimpern entlang, wenn man dazu neigt das Auge zuzukneifen kann man mit einem Wattestab auf dem Lid verhindern das man sich das restliche Augenmakeup verdirbt. Ist etwas daneben gegangen hilft ein feuchter, aber nicht nasser Wattestab.
  2. Lippenstift
    Auch da habe ich viel probiert und habe meine beiden Farben gefunden. bzw. Lulu hat für mich die Farbe gefunden. Ein schönes Rot oder Lila. Ich mag Lila :- ) Da habe ich einmal den roten Maybelline SuperStay 24h “CherryPie”, den Lila SuperStay 10h “Timeless Plum” und wenn es mal neutraler sein soll den Maybelline 24h “Soft Taupe”
    Der Lippenstift hält 24h und man bekommt ihn nur mit Augenmakeup Entferner wieder runter. Also Vorsicht beim Malen, einmal daneben und das MakeUp ist ruiniert. Man muss sich nicht genau an die Lippengrenzen halten, oben empfiehlt es sich die Lippen etwas voller zu machen. Es sollte eine schöne Herzform entstehen. Am Anfang ist es vielleicht einfacher sich mit einem Lipliner an die Form heranzutasten.
  3. Rouge
    Darauf verzichte ich meistens, unsereins hat keinen Wangenknochen den es zu betonen gilt und weniger ist manchmal mehr. Damit das Gesicht nicht so einfarbig ist kann man, wie in #3 beschrieben  mit Puder arbeiten.

 

 

Abschließend noch ein paar Tipps:

  1. Tagesmakeup ist eher dezent, weniger ist mehr.
  2. Abendmakeup darf kräftig sein. Versucht die Betonung entweder auf die Lippen oder die Augen zu legen.
  3. Geht in langsamen schritten, bzw dünnen Schichten vor.
  4. Nicht zu bunt, stimmt die Farben mit der Kleidung ab
  5. Pink geht nur für Barbies und junge Mädels.
  6. Übung macht den Meister. Das gilt auch für den Umgang mit Make Up und Kosmetika.
  7. Beim Üben braucht man auch nicht immer alles zu machen. Ich habe z.b schon mal den halben Tag immer wieder die Lippen angemalt um die richtige Form zu finden. Das gleiche beim Lidstrich, da war es aber mehr als ein halber Tag :- (