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Nageltermin Mai

image-20160523_160637Der Sommerurlaub steht an und wie ihr in den letzten Jahren bemerkt habt experimentiere ich im Urlaub auch immer etwas mit der Kleidung und das eine oder andere neue Teil wanderte in den Kleiderschrank, diesmal etwas in den Farben Pfirsich und Orange.

Wie meine Freundinnen mir bestätigten passt das gut zu meiner hellen Haut und so gab es beim letzten Nageltermin dann auch die passende Gelfarbe auf die Nägel. Zur Vorlage hatte ich extra ein Tuch mitgenommen so das wir uns daran orientieren konnten. Als dann aber die gefühlten Hundert unterschiedlichen Gel Töne vor mir standen viel es mir dann aber doch schwer mich zu entscheiden. Wir fanden aber ein schönes, nicht so stark leuchtendes Orange.

Gisela ist auch sehr interessiert wie es in meiner Entwicklung weitergeht und so führt sie mich natürlich auch schon mit neuem Namen. Wie sie mir sagte schon seit dem letzten Termin. Es ist schon etwas komisch das ich inzwischen immer öfters als  “Kundin”, “Inge” oder “die Dame” bezeichnet werde. Aber ich genieße es jedes mal aufs neue. So auch bei diesem Termin als das Telefon klingelte und Gisela meinte sie habe noch eine Kundin und ruft zurück 🙂

Im Gespräch kamen wir dann auch darauf wie ich mich entwickelt habe, wir kennen uns jetzt auch schon drei Jahre und das ich früher nur eine sehr eingeschränkte Farbauswahl getragen habe. Meistens schwarze oder graue Oberteile und Gisela meinte das mir Farbe viel besser steht.
Sie erwähnte dann auch das sie, weil sie so eine helle Haut hat, kein schwarz tragen kann. Natürlich erkannte ich den Hinweis und antwortete das ich auch eine helle Haut habe. Ihre grinsende Antwort “Merkst was” … war dann wohl der Wink mit dem Zaunpfahl.
Wir sprachen dann auch über ihren früheren Hauptjob als Farb- und Typberaterin und sie würde sich freuen mich zu beraten. Angefangen von einer einfachen Farbberatung bis hin zur Schminkberatung und gemeinsamen Einkauf im Drogeriemarkt ist alles möglich. Meine Frage ging natürlich gleich dahin was das kosten würde und ich muss sagen, für den Aufwand den sie mir beschrieben hat ist das wirklich günstig. Kein Vergleich zu den Preisen die die bekannten Transvestiten Berater aufrufen.

Eigentlich bin ich ja der Meinung ich habe das ganze recht gut im Griff, aber vielleicht gehe ich später doch mal darauf ein. Schaden kann es sicher nicht. Und wenn ich schon ein paar Farben und Schnitte kenne die mir nicht stehen fällt der Klamottenkauf auch etwas günstiger aus.

IMG-20160525-WA0000Nun hatte ich also wieder schöne Fingernägel und das erste was Lulu sagt nachdem ich ihr ein Bild geschickt habe: “Tolle Farbe, jetzt müssen die Füße aber in der selben Farbe sein!” Frau Penibel hat natürlich recht, es ist Sandalen Zeit und unten rot, oben orange geht gar nicht.

Dem ersten Impuls ein passendes Gel zu kaufen bin ich dann aber nicht gefolgt. So ging ich am nächsten Tag in den DM um einen passenden Lack zu besorgen. Nach langem suchen und vergleichen landete ich bei der Hausmarke “Trend IT UP Nr. 60” die dem Gel fast entspricht.

Noch am Abend trennte ich mich von meinen ersten selbst gemachten roten Gel- Fußnägeln und lackierte den Nagellack über die angeschliffene Gel-Aufbauschicht. Da Nagellack auf Gel auch ausgesprochen gut hält denke ich das ich so keine Probleme mit der Haltbarkeit haben werde.

Hier kam auch zum ersten mal die frisch angeschaffte Jolifin Nagelfräse 630  zum Einsatz. Es gab sie kürzlich im Angebot und in Erwartung das ich mir damit die Feilerei ersparen und die Ränder säubern kann ließen sie mich kaufen. Es ist erstaunlich wie schnell man damit arbeiten kann, man muss  natürlich auch etwas aufpassen, besonders an meinen zarten Babyfüßchen (Original Ton Lulu).

Wie ihr auf dem Bild seht hat die Haut auch etwas gelitten, das Rot im Handtuch ist aber nur Schleifstaub. So schlimm war es also nicht. Mehr zu meiner inzwischen fast Profimäßigen Nagelgel Ausstattung dann in einem der nächsten Beiträge.

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Nageltermin

Nachdem in letzter Zeit das eine Thema mein Leben und den Blog bestimmt ist heute  mal wieder Zeit für meine April Fingernägel. Auch wenn ich sie inzwischen auch selbst ganz gut hinbekomme gehe ich natürlich noch gelegentlich zu Gisela um sie professionell machen zu lassen. sie kann es doch noch ein ganz kleine wenig bis sehr viel besser als ich.  Wir haben nun einen Rhythmus von sechs Wochen so das ich sie zwischendurch einmal selbst mache.

Bianka und Lulu haben mir zu meinem Geburtstag ein Starterset von Jolfin geschenkt und so kam Bianka schon einmal in den Genuss meiner Fähigkeiten und auch an meinen Nägeln habe ich viel probiert.

Bei meinem Termin hat Gisela auch nicht gleich die Augen verdreht, die Farbe fand sie schön (Jolfin dark red) und auch an meiner Nagelkunst gab es wenig auszusetzen. Meine Eigenbau Nägel haben gehalten und die Ränder waren einigermaßen sauber. Fürs erste mal also gar nicht so schlecht. Ich war schon etwas Stolz, von Gisela gab es natürlich noch diverse Tipps und Verbesserungsvorschläge. Da kommt mir sicher zu gute das sie Alessandro Trainerin ist 🙂

So sollte ich noch mehr darauf achten nicht an die Haut zu kommen, sie empfahl mir auch seitlich etwas Abstand zu halten, wenn die Farbe schmaler ist wirken die Nägel gleich länger und ich habe nicht die Gefahr an die Haut zu kommen. Später zeigte sie mir dann noch wie ich einen Fehler ausbügeln kann indem ich mit einem Stäbchen die überflüssige Farbe entferne.

Nun galt es aber eine neue Farbe zu finden.
Sie sagt man trägt im Sommer helle Farben, aber ich mag noch immer dunkle lieber. Als sie  mir dann scherzhaft ein helles türkis zeigte verdrehte ich nur die Augen so das sie schnell auf meine Wünsche einging. Sie zeigte mir Grautöne 🙁 was mir dann doch etwas zu langweilig war und wir kamen zu Rouge Noir, eine von Chanel inspirierte Farbe. Sie lobte sie in den höchsten Tönen, die würde mir sicher super stehen. Im Töpfchen und als erste Schicht auf dem Nagel war, sah es nach einem dunklen Aubergine aus (Bilder). Nach der zweiten Schicht war es dann aber eher Dunkelbraun. So gefiel sie mir überhaupt nicht mehr und wir entschieden uns noch einmal um. Als zweite Farbschicht folgte Midnight Red, welches ich mir auch schon vorher angesehen hatte. (Bilder). Eine tolle Farbe mit der ich die nächsten Wochen sehr gut leben kann 🙂

Da ich Gisela natürlich auch von der neusten Entwicklung erzählte wollte sie meine Karteikarte gleich zu Inge ändern. Am Ende meinte sie noch, sie hätte jetzt nicht gewusst ob sie mich schon Inge nennen soll. Ich sagte, wir lassen es erst einmal so, ich sage ihr Bescheid.
Wobei ich mich schon wieder selbst frage warum ich noch am alten Name festhalte 🙂

Da ich ja immer etwas verzögert meine Blogeinträge schreibe und diesmal auch die Fotos gemacht habe, seht ihr wie weit sie in zehn Tagen schon wieder rausgewachsen sind. Ich kann also bald schon wieder selbst Hand anlegen.

PS: Dem aufmerksamen Betrachter werden die, trotz schlechtem Aprilwetter, teilweise gebräunten Finger auffallen. Dies war ein Versuch mit einem Tanning Spray das Gesicht etwas zu bräunen. Im Gesicht sah es sogar gut aus, dummerweise waren die Finger natürlich auch voll Spray und ich habe es nicht gleich weggewischt. 🙂 Inzwischen ist aber eine Woche vergangen und es ist fast nichts mehr zu sehen.

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Besuch bei Lulu

Vor einigen Wochen ging es mal wieder auf ein verlängertes Wochenende zur besten Freundin. Diesmal aber nur mit Handgepäck. Auch wenn die Sommersachen ehe leicht sind machte diese Beschränkung natürlich eine deutliche Planung nötig. Da ich inzwischen aber auch genügend Sachen habe die ich miteinander kombinieren kann war es am ende doch kein Problem.

Bei den Kosmetika habe ich mich dann bei Lulu bedient und nur das Lebensnotwendige, wie mein Make up und das Sprühwachs von SexyHair mitgenommen. Natürlich alles fein säuberlich in einem klaren Beutel verpackt. Und so erregte das Spray die meiste Aufmerksamkeit der Sicherheitsdame. Nun ja, die Dose war auch größer als man eigentlich mitnehmen darf und der Name “play dirty” assoziiert man eher nicht mit einem Haar Styling Produkt 🙂
Es lief aber Problemlos, natürlich wurde ich wieder als Frau behandelt, das rote Oversize shirt von EMP deutete aber auch sehr in diese Richtung. Eigentlich war wieder alles was ich trug aus der Frauenabteilung, schwarze Sneaker, schwarze Skinny Jeans, dunkelgraues Top, das Rote Shirt und mein dunkelgrauer Cardigan. Auch die Nase wurde durch das Joop LeBain Parfum auf die falsche/passende Fährte gelockt.

IMG-20140702-WA0006Bei Lulu angekommen gab es Ersteinmal ein langes Frühstück, bevor wir uns in den Garten legten und unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Reden, Quatschen, Cocktails trinken und gut aussehen 🙂 Die Cocktails waren natürlich Alkoholfrei, wir trinken ja nicht so früh am morgen. Zum Mittagessen hatte Lulu gefüllte Paprika mit Reis vorbereitet und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang bei dem ich ihren absoluten Lieblingsmantel tragen durfte landeten wir wieder im Garten. Jetzt kamen auch langsam die richtigen Cocktails auf den Tisch. Lulu hatte einen besonderen Rum besorgt, bei dem es schon fast zu schade war ihn zu einem Cuba Libre zu mischen. So gingen wir, inzwischen zu dritt wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nach.
Als es darum ging noch zum Abendessen zu fahren, mit dem Fahrrad, legten Lulus Mann und ich Veto ein. Ein Cocktail mehr ersetzte dann das Abendessen. Später, an der offenen Feuerschale mit Kaminholz wurde selbst die Kälte der Nacht erträglich auch Regen konnte uns nicht ins Haus treiben. Gegen ein Uhr legten wir dann noch ein paar Würstchen aufs offene Feuer und aßen die nach ganz Campingmanier aus der Hand. Der letzte Cocktail war dann aber wohl doch zu viel und wir mussten alle drei dringend ins Bett.

schwarzer UV-Nagellack

schwarzer UV-Nagellack

Der nächste Morgen fing dementsprechend spät an und nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns gleich ans Mittagessen. Es gab Riesenschnitzel mit Kartoffeln und Krautgemüse. Nach dem Essen widmeten wir uns meiner Füße, ich habe hier schon genau darüber berichtet. So verging der Tag auch wie im Flug und der Abend fiel an diesem Tag auch recht kurz aus.

Am Sonntag wollten wir grillen, das Wetter sah aber eher nicht danach aus. Typisch Norddeutsches Regenwetter. Aber auch nur bis Lulus Mama vorbei kam und das gute Wetter mitbrachte. Sie brachte auch Aperol und “Spritz” mit so das wir  zum grillen auch das passende Getränk hatten. Hierbei erfuhr ich auch, aus erster Hand,  die Jugendsünden von Lulu 🙂 So hatten wir auch an dem Tag wieder viel zu Quatschen und der Tag endete auch wieder recht spät.

Der nächste Tag sollte dann schon wieder der letzte sein, am Abend ging der Flieger nach hause. Entsprechend hatte ich auch mein Outfit gewählt. eher dezent, zur schwarzen Skinny Jeans ein dunkles Top und ein Netz-T-Shirt. Langsam wird dies zu meinem Flugoutfit. 🙂

Vorher wollten wir aber noch in das Waterfront Einkaufszentrum. Noch war ich ungeschminkt, so schlampig wollte Lulu mich aber nicht mitnehmen. So legte ich dann doch noch etwas Makeup, Puder, Maskara, Lidstrich und einen Lippenstift auf. Wohl wissend das ich damit auch zum ersten mal geschminkt fliegen würde. DSCN6890In der Waterfront waren sehr viele Jugendliche unterwegs, eine Gruppe die mit uns Crossdressern eher nicht umgehen kann. Jedoch gab es keinerlei Probleme, ich denke man hat mich gar nicht bemerkt.  Unser erster Weg führte uns in den Primark und auch genau so schnell wieder hinaus. Einzig ein Mitbringsel für Bianka und ihre Minion Sammlung haben wir gefunden. Einen PEZ Spender in Minion Form 🙂

Bevor wir nun in die “richtigen” Geschäfte gingen bestand Lulu darauf etwas zu essen. Aus der Erfahrung bei unserem letzten Shoppingtrip hatte sie wohl angst sonst nichts mehr zu bekommen. So ging es in die Fressecke der Waterfront und wir gönnten uns einen wirklich guten Döner. Nun wurde es aber Zeit für ein Shoppingerlebnis also gingen wir direkt nach C&A und in die Abteilung für große Größen. Die ist hier gut bestückt und so fanden wir auch schnell einige schöne Sachen, beschränkten uns dann aber nur auf eine DSCN6894handvoll Teile. Man nennt uns ja auch Zwillinge und so gab es für uns beide je ein schönes weißes Tuch und eine Orangenfarbenes  Shirt mit 3/4 Arm.
Lulu fand dann noch das perfekte Teil für mich. Ein Longtop in weiß, asymmetrisch geschnitten, crinkle (muss man nicht bügeln) und Oversize. Zusammen mit weißen Leggings war das mein Lieblingsoutfit an den warmen Tagen.

In den anderen Läden fanden wir dann noch Lulus Lieblings Nagelgel und ein blaues Oilwashed T-shirt für mich. Nach dem obligatorischen Kaffee machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Hier erregte ich wohl etwas aufsehen, nicht daran denkend das ich neben dem recht weiblichen Outfit auch noch geschminkt war besuchte ich  die Herrentoilette. Die anwesenden Herren staunten nicht schlecht als ich mich an das Becken fürs kleine Geschäft stellte. 🙂DSCN6892

Jetzt wurde es auch schon zeit das wir uns voneinander verabschieden. Wir brauchten wieder einmal sehr lange bis wir uns trennen konnten. Durch die Sicherheitsschleuse ging es diesmal ohne Gebimmel und ohne Probleme. In der Warteschlange am Gate wurde ich von einem Herren vorgelassen und eine Dame fand mich wohl sehr interessant und konnte ihre Augen nicht von mir losreißen. Der Flug, immerhin mein erster mit MakeUp verlief aber ohne besondere Vorkommnisse, den Großteil des Fluges habe ich auch verschlafen. Wochenenden bei Lulu sind anstrengend 🙂

 

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My black foot…nails :-)

Hallo ihr Lieben,
englische Titel sind In und klingen deutlich besser als als: “meine schwarzen Füße” .Bevor euch jetzt komische Gedanken kommen, ich wasche meine Füße regelmäßig und spreche hier von der Lackfarbe meiner Fußnägel. Zuletzt sind Die meistens schwarz.
Nein der Gothic Linie bin ich auch nicht verfallen, ich denke aber auch wenn ich als Nicht- Crossdresser, also als Mann unterwegs bin, ist schwarz vertretbar. Natürlich gucken die Leute, Bemerkungen gab es aber noch nicht.
So hatte ich, als ich kürzlich Lulu besucht habe, den Nägeln vorher eine DIY Pediküre gegönnt und sie schwarz lackiert. Leider habe ich die Strümpfe angezogen bevor der Nagellack trocken war und so war am Morgen meiner Abreise  am dicken Zeh der Lack ab 🙁
Ich wusste das gibt Mecker von Lulu und so kam es dann auch. Allerdings bot sie mir auch gleich Abhilfe an. Sie hat sich inzwischen eine UV Lampe und UV härtenden Lack zugelegt, schwarz war auch dabei, und wollte mir die Nägel neu lackieren.Als sie am Nachmittag ihre Utensilien auspackte, verschwand ihr Mann schnell in seinem Büro. Männer haben irgendwie nicht den Draht zu so etwas 🙂
Nachdem ich also meinen Lack entfernt hatte ging es mit einem Basislack los und dem folgten zwei Schichten Schwarz.
Lulu hatte verschiedene Preisklassen gekauft und der schwarze Lack gehörte zum unteren Segment, so das er auch erst nach zwei Schichten vernünftig gedeckt hat. Ich möchte mir nicht ausmalen wie das bei anderen Farben ist.

On the Top noch einmal der Basislack als Glanzschicht. Zwischendurch ging es natürlich immer für eine Minute zum härten unter die Lampe.


Also statt mit dem normal trocknen Lack den ganzen Abend barfuß herumzulaufen (was bei der sibirischen Sommerkälte im Norden Hardcore gewesen wäre) waren wir nach zwanzig Minuten fertig. Die Nägel sahen toll aus und glänzen wie verrückt. Lulu hat es gut gemacht, war stolz auf ihre Arbeit und ich konnte mich an dem Glanz nicht satt sehen.
Auch nach inzwischen vier Wochen sehen sie aus wie am ersten Tag.  Da die Fußnägel langsamer wachsen sind sie auch nur ganz leicht heraus gewachsen. Ich denke in vier bis sechs Wochen muss ich dann langsam mal ans auffüllen denken. Ein Grund mehr mal wieder die beste Freundin zu besuchen 🙂
Ein kleiner Nachteil dieses Lackes ist natürlich das man ihn nur herunter feilen kann, für den häufigen Farbwechsel oder um ihn nur mal ein Wochenende zu tragen ist er daher nicht geeignet. Ansonsten kann ich UV-Nagellack nur empfehlen.

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Gelnägel reloaded

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
kürzlich hatte ich mein drittes Erlebnis in einem Nagelstudio. Nach dem das erste Mal, als ich Striplack bekam, mich regelrecht süchtig nach glatten schönen Nägeln gemacht hat, gab es leider beim zweiten mal einen totalen Reinfall der mich für die nächsten Monate abstinent hat werden lassen.
Nachdem Bianka inzwischen regelmäßig eine Nageldesignerin besucht, kam beim Anblick ihrer perfekten Gelnägel auch bei mir wieder der Wunsch auf. Die Terminbeschaffung war hier gar nicht so einfach, erst nach 1,5 Monaten bekam ich einen, was ich erst einmal auch als gutes Zeichen angesehen habe.
Nun war es also soweit ich betrat erneut ein kleines Studio. Hier fühlte ich mich gleich wohl, alles aufgeräumt und geschmackvoll eingerichtet. Alles voller Alessandro Produkte, geschmackvolle Werbeplakate dafür und diverse Zertifikate hingen an der Wand. Wir waren recht schnell beim Du und da Bianka schon von meinen Problemen erzählt hatte, begutachtete Gisela erst einmal ausgiebig meine Nägel.
Die Nägel sind rillig, weil zu trocken, kommt mit dem Alter, kann man nichts gegen machen, werden immer einreißen. Also entweder ganz kurz oder verstärken.
Kurz wollte ich nicht, also verstärken. Sie stellte mir die einzelnen Produkte vor, dabei unterbrach ich sie und erzählte ihr von meinen Erfahrungen. Als ich den roten Striplack meines ersten Besuchs erwähnte wurde sie hellhörig. Dachte sie bisher ich hätte nur ein Problem mit meinen brechenden Nägeln klärte ich sie etwas auf “Ich laufe auch gelegentlich in Frauenkleidung herum”
Das nahm sie erst einmal wortlos hin und erklärte mir weiter die Produkte. Nagellack fällt weg, Striplack, ein UV härtender Lack den man komplett wieder abziehen kann, empfahl sie auch nicht.
Bleiben Lac Sensation, ein Nagellack, der im UV-Gerät getrocknet bis zu 3 Wochen hält, dabei den Naturnagel festigt und die richtige Gel-Modelage. Sie erklärte mir noch die Unterschiede und das aufgrund meiner Rillen und dem trockenen Nagel beides sehr gut halten würde.
Da ich mich natürlich nicht entscheiden konnte wollte sie erst einmal die Nägel in Form feilen und die Nagelhaut entfernen. Da ich sehr breite Nägel habe feilte sie sie vorne schmaler und relativ gerade, so das sie insgesamt länger wirken. Nachdem ich zugestimmt hatte feilte sie alle in diese Form und die Nagelplatte wurde aufgeraut.
Jetzt holte mich die Frage wieder ein was wir machen wollen und ich tendierte eher zum Gel, erwähnte noch das ich gelegentlich auch Farblack tragen wollte. Das half aber auch nicht weil das auch bei beiden Gelarten gehen würde.
Naja, wir einigten uns dann doch auf echtes Gel. Inzwischen war ich auch entschlossen sie wieder zu besuchen. So trug sie die Grundierungschicht auf und während diese im UV-Licht trocknete, kam die nächste frage nach der Farbe. Es sollte natürlich aussehen, sie zeigte mir ein Gel was meiner Nagelfarbe entsprach, erwähnte wir könnten auch French, also eine weiße Nagelspitze machen. Kein reines Weiß, das würde nicht zu meinem Typ passen, sie habe diverse Farbtöne. Ich entschied mich aber für das reine “pink”, sie trug es auf und es entsprach wirklich zu 99% meiner Nagelfarbe. Die unschönen Rillen und Farbunterschiede des Nagels verschwanden und die helle Nagelspitze schimmerte noch leicht durch. Genau so hatte ich es mir vorgestellt.
Während sie das Gel auftrug kam sie zurück zum Thema Crossdressing. Gehst du dann auch so raus, schminkst du dich, wie kleidest du dich…? Ich beantwortete die Fragen und sie fand das Thema immer spannender. Natürlich erzähle ich auch gerne darüber und sagte ihr das ich ihr auch ein Bild zeigen kann, wenn sie es sehen möchte. Natürlich wollte sie, das verschoben wir aber auf später.
Das Farbgel war inzwischen auch auf allen Fingern und sie feilte es noch einmal in Form, dabei änderte sie die Form noch etwas um jetzt weder eine typisch männliche, noch eine typisch weibliche zu haben. Sie meinte das würde dann wohl am besten zu mir passen.
Und dann folgte die nächste Entscheidung, Das Farbgel war nun matt mit leichten Schleifspuren, wir könnten nun einfach Öl draufpinseln, Mattlack oder Klares Gel. Mein Blick verriet ihr wohl schon dass ich wieder keine Ahnung hatte was ich wollte so das sie direkt meinte ich mach dir mal klares Gel auf einen Finger, dann kannst du entscheiden.
Schon beim auftragen war meine Entscheidung gefallen, klar und glänzend sollte es sein. Auch wenn es dann, im Männermodus, etwas mehr auffällt. Ich bekam das klare Gel also auf alle Finger und nach dem Trocknen kontrollierte sie es noch einmal ganz genau.
In Anspielung an meiner anfangs erwähnten “sucht” nach glatten Nägeln meinte sie auch ich dürfte jetzt fühlen 🙂
Abschließend durfte ich mir dann noch die Hände waschen, bekam etwas Handcreme und war fertig. Während wir den nächsten Termin in vier Wochen planten zeigte ich ihr dann auch die Herbstoutfit Bilder von mir. Sie fand sie überzeugend und meinte bei meinen Beinen wäre wohl jede Frau neidisch…
Hihi, der große Vorteil bei uns Crossdressern. Die männlichen langen Beine 🙂

Und wie reagiert die Umwelt auf einen Mann mit Gelnägeln? …. gar nicht!
Gelegentlich schaut mal jemand zweimal hin, aber es gab weder positive noch negative Bemerkungen.

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Erste Gelnägel

Wie schon angekündigt habe ich mich nach meinem ersten professionellen Nagelstyling, bei meinem Treffen mit Lulu, bei mir in der Heimat nach einem Nagelstudio umgesehen. Als erfahrene Internetsurferin habe ich diverse Webseiten gefunden. Drei kamen dann in die engere Auswahl, von der ich dann das Studio wählte an dem ich täglich auf dem Weg zur Arbeit vorbeifahre.
Allerdings ist es kein Ladenlokal sondern bei einer Nageldame zu Hause. Aber ich fange von vorne an. Als ich einen Termin ausmachen wollte hatte ich zuerst die Tochter am Apparat. Die rief dann ihre Mutter mit den Worten “…fürs Nagelstudio… EIN MANN” und aus dem Hintergrund hörte ich dann die fragenden Antwort “ein Mann?” 
Was mich natürlich gleich zur ersten Frage brachte: “Ich höre ein Mann ist bei Ihnen wohl ungewöhnlich?, haben sie ein Problem damit?”  Das verneinte sie natürlich und tat gerade so als wenn die Hälfte ihrer Kundschaft Männer wäre. Der Termin einige Tage später stand also.
Am Tag des Termins hatte ich den Striplack nun 24Tage getragen und er hat eigentlich gut gehalten. Über den roten Striplack hatte ich dreimal schwarzen Nagellack aufgetragen und in jeweils vorher mit Acetonfreien Nagellack auch entfernt. Dem Striplack hat das nicht geschadet. Nur an einem Finger wollte ich den schwarzen Lack mit einem Korrekturstift nachgebessert und der enthielt wohl Aceton. An dem Finger löste sich inzwischen auch der Striplack, der war wie eine dicke Folie und ich konnte ihn regelrecht einige Millimeter hochklappen.
Die Nageldame empfing mich freundlich, wie sind gleich zum “Du” übergegangen und sie lobte meine gepflegten Hände, gab jetzt auch zu das sie nach meinem Anruf erst einmal nach Männer Nageldesign gegoogelt hat. Von dem Striplack war sie fasziniert, obwohl sie mit Alessandro wirbt kannte sie ihn nicht 🙁
Sie wunderte sich das der Lack rot war so das ich mich gleich mit den Worten: “Ich laufe gelegentlich auch als Frau herum” outete. Damit hatte sie überhaupt kein Problem und sie fand es sogar spannend. So kamen später die üblichen Fragen wie weit ich das betreibe, ob ich die GaOP anstrebe und natürlich ob ich auf High Heels laufen kann und wie hoch die dann sind. Das ist wohl die Standardfrage aller Frauen gegenüber uns Crossdressern 🙂
Aber zurück zu den Nägeln, den Striplack konnte sie kaum entfernen, sie hatte kein Aceton da, so das sie ihn mit einem Fräser herunterfräste, die Nägel darunter waren vom Lack nicht angegriffen vom Fräsen dann aber doch etwas. Meine Vorgaben für die Gelnägel waren:
Die gleiche Form die sie im Moment hatten, die Länge so das sie in vier Wochen wieder sind wie heute (also 3-4mm kürzer), keine Farbe sondern eine transparente Nagelverstärkung die jedoch etwas milchig sein sollte damit die Struktur der Nägel (ich habe viele Rillen) nicht so auffällt.
Sie fing also an zu feilen, fräste die überschüssige Nagelhaut weg und erklärte mir jeden einzelnen Schritt. Ich habe ihr nicht gesagt das ich mich darüber schon im Internet genauestes informiert habe. So viel mir auf das sie mit der groben Feile über die Nageloberfläche ging, den Staub vom fräsen und feilen vor dem Gelaufbau nicht entfernte, die Nägel zwischen den Gelschichten nicht reinigte und sie verwendete kein Alessandro Material. 
Ich habe zu dem ganzen nichts gesagt, erst als sie einmal einen Daumen vergessen hat machte ich sie darauf aufmerksam.Nach der Grundschicht waren meine Rillen deutlich als weiße Striche zu sehen so das sie jetzt doch eine dünne Farbschicht in meiner Nagelfarbe auftrug. Über diese feilte sie dann noch einmal drüber, das Resultat davon fiel mir aber erst später auf. Es folgte dann noch eine dicke Glanzschicht bei der nach dem Aushärten an einem Finger ein kleines loch im Lack war, als ich sie darauf aufmerksam machte nannte sie es Schlagloch und feilte es mit einer groben Feile heraus, an dem Finger wird die Gelstärke wohl minimal sein 🙁
Ansonsten sah es aber gut aus und gegen den Glanz lackierte sie noch einmal mit normalem Mattlack drüber. Zuletzt gab es dann noch etwas Öl auf die Nagelhaut und der sehr günstige Preis entschädigte etwas für ihre Arbeitsweise.
Der Tag danach. Bei Tageslicht betrachtet sieht man das die Form und die Länge der Nägel unterschiedlich ist. An einigen sieht man das sie die Farbe im vorderen Bereich komplett wieder heruntergefeilt hat, dort sieht man einen hellen Strich quer über den Nagel. In einigen Fingern sieht man kleine schwarze Punkte, wohl der Staub meines ehemals schwarzen Nagellacks. An einem Finger sieht man deutlich eine Beule wo vorne zu wenig Gel aufgetragen wurde und an einem anderen ein “Schlagloch”.
Mein vorläufiges Fazit:
Das ganze ist so durchaus Männertauglich. So wie die Nägel jetzt aussehen fällt es kaum auf das ein Gelaufbau drauf ist. Sie war super-nett, wir haben uns gut unterhalten und sie hatte überhaupt kein Problem mit mir als Crossdresser. 
Aber ihre Arbeitsweise lassen mich beim nächsten mal doch noch jemand anderen ausprobieren. Dazu muss ich aber noch einmal sagen das der Preis wirklich sehr günstig war, in anderen Studios kostet der Neuaufbau mehr als das doppelte. Die nächsten Wochen werden dann zeigen wie dick das Gel wirklich ist und wie gut die Spitzen halten.

Und das endgültige Fazit 🙁

Leider blätterte schon nach wenigen Tagen der erste Lack/Gel vom Nagel ab. Beim versuch es zu reparieren fräste sie an allen Nägeln die spitzen wieder ab und machte neues Gel drauf. Auf den ersten Blick sah es Ok aus, später sah ich jedoch das ich jetzt auf jedem Nagel hinten eine dicke Beule und im vorderen Bereich viele “Schlaglöcher” hatte. Näher betrachtet sah es unmöglich aus. Zudem blätterte nach weiteren zwei Tagen schon wieder etwas Gel ab. Man sah deutlich das es die zweite Schicht war die sie bei ihrem Reparaturversuch aufgetragen hatte. Zudem war es diesmal der kleine Finger, ihre Ausrede das der Finger zu stark belastet wurde greift diesmal also nicht. Ich muss leider sagen ich bin an jemand geraten der entweder zu altes Gel verwendet oder es einfach nicht kann.

Ich habe jetzt selbst die Nägel auf eine angenehme Form ohne Beulen und Schlaglöcher gefeilt und lasse das Gel jetzt auswachsen. Über die Alessandro Webseite habe ich mir ein qualifiziertes Studio in der Nähe gesucht und werde dann demnächst mal dort hingehen.

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Bilder Outdoor und Rückflug ins normale Leben

Donnerstag wollten wir dann noch ein paar Bilder im nahe gelegenen Park machen. Dazu haben wir uns natürlich besonders hübsch gemacht. Es war windig und ich musste feststellen wie wichtig Haarspray ist. Aber meine Frisur sieht ja recht stürmisch aus, heute dann noch etwas stürmischer. Lulu sah natürlich perfekt aus, sie hat ja auch genug Erfahrung. Unsere Outfits: Lulu in ihren Boots, Lederhose, schwarzem Pulli und tollem, bunten Mantel. Ich in meinen schwarzen Keilboots, Leggings einem der zuletzt gekauften Longpullis, Nerdbrille, Strickjacke mit Pelzkragen und schwarzem langen Mantel. Beides aus dem Fundus von Lulu.  Meine neue Handtasche und etwas Schmuck war natürlich auch mit.

Meine Ohrringe sind übrigens ein Weihnachtsgeschenk von Lulu. An Weihnachten habe ich ein Bild von ihnen bekomme und jetzt durfte ich sie endlich real bewundern und tragen.

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Nach dem Park mussten wir uns ums Mittagessen kümmern. Also ging es noch schnell zum Discounter. Hier sind wir dann in unseren auffälligen Mänteln richtig aufgefallen. Ich habe einige Leute um uns herum gesehen die den Mund nicht mehr zu-bekommen haben 🙂 Der Kassierer schließlich war so perplex das fast nicht mehr arbeiten konnte. Ich denke der hat am Abend auf jeden Fall etwas zu erzählen.

Unsere ausbeute war Rotbarsch, Kartoffeln und Spinat für heute. Für mich gab es dazu noch ein Stück Scholle. Lulu hat sich in den Kopf gesetzt mir das Fischessen näher zu bringen. Da ich aber eine ausgesprochene Grätenphobie habe, geht das nur langsam und in kleinen schritten 🙂 Für Freitag gab es dazu noch alle Zutaten für einen Möhreneintopf.  Den mache ich zwar auch gelegentlich aber Lulu kocht noch wie bei Muttern, mit auskochen einer Beinscheibe und so.
Da nehme ich eher die moderne Variante mit Brühwürfel und wesentlich mehr Kartoffeln. Ich muss aber gestehen das ihr Eintopf deutlich mehr Geschmack hat, auch wenn mir ein paar Kartoffeln fehlen. Wir schnibbelten gemeinsam Möhren und Kartoffeln und haben uns dann zur Belohnung einen Prosecco und einen Film gegönnt.

Hänsel und Gretel: Hexenjäger  Das hört sich auf den ersten Blick nicht sehr spannend an. Das Märchen kennt man aber was ist passiert nachdem die Hexe verbrannt war… Hänsel und Gretel wurden freiberufliche Hexenjäger und als sie einige Jahre später von einem geplanten Hexenritual erfahren räumen sie richtig auf. Die Masken, Waffen und Effekte sind der Hammer. Wir haben ihn am Freitag gleich noch einmal angesehen 🙂

Freitag

Nach fünf Tagen war der Urlaub mit Lulu am Freitag leider vorbei. Der Flug ging am späten Nachmittag und vorher ging es noch ans Koffer packen, jetzt 21,7 kg und Handgepäck mit knapp 8 kg.
Ich verwandelte mich auch wieder in mein männliches Ich. Normaler Jeans, flachen Schuhen aber ein Pulli und Schal von Inge. Da waren aber noch die knallroten Fingernägel, die wir eigentlich heute entfernen wollten. Inzwischen hatte ich mich aber so an das tolle Gefühl gewöhnt das Plan B her musste. Ein Mann mit roten Fingernägeln geht nicht, mit schwarzen ist es zwar ungewöhnlich aber möglich. Also kam über meine roten Nägel schwarzer Nagellack, der deckt alles ab, die Nägel sind noch immer hochglänzend und sehen toll aus.

Lulu brachte mich zum Flughafen und wieder viel es uns schwer uns zu trennen. Mein Handy war auch der Meinung das ich bleiben sollte, es verlor immer wieder die Bordkarte. Aber es hilft ja nichts, so ging es laut pfeifend durch den Zoll. Merkwürdigerweise wurde ich von einer Beamtin abgetastete. Sollte mir das jetzt wieder zu denken geben und mein Rucksack mussten zum Wischtest. Die Dame meinte zwar das machen sie immer bei Rucksäcken, bei mir war es aber das erste mal. Sicher Diskriminierung wegen meiner schwarzen Nägel 🙂

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Wäscheberg

Im mäßig besetzten Flieger gab wieder eines dieser Pappbrötchen. Der Flug verlief ohne Probleme und rasend schnell. In der Heimat wartete Bianka schon auf mich und die letzten Kilometer ging es mit dem Auto nach Hause.

Zuhause dann noch schnell alles ausgepackt und wieder war ein Urlaub mit Lulu vorbei 🙁

Natürlich war ab dem Zeitpunkt der Landung das Handy wieder im Dauereinsatz und die Fernverbindung via Whatsapp gesichert.

 

 

 

 

 

 

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Lulu & Inge Outdoor #3

Mittwoch, nach einem kleinen Fotokurs, bei dem ich auch mal die Lehrerin spielen konnte:-), wollten wir natürlich auch ein paar Bilder machen. So standen wir beide mal hinter und auch vor der Kamera. Am Ende erinnerten wir uns allerdings das es kaum Bilder gibt auf denen wir beide zu sehen sind. Also haben wir einige mit der Fernbedienung gemacht. Die Erklärung der Outfits spare ich mir, ihr seht es auf den Bildern. Wir tragen beide den bequemen Hauslook mit Leggings und Shirt.

Es folgte gemeinsames Kochen, dabei beschränkte ich mich aber auf das Schnibeln der Paprika. Das Rezept für Lulus Zucchini, Paprika, Hünchen Soße auf Eiernudeln findet ihr hier.
So verging der Tag wie im Flug und heute gab es auch schon einen Film im Nachmittagsprogramm den ich unbedingt sehen musste. Lulu und ihr Mann hatten ihn schon gefühlte 100 mal geschaut und kannten ihn auch auswendig:
TED” Eine Filmkomödie aus 2012, ein Junge wünscht sich das sein Teddybär lebendig wird, das wird er dann auch und sie schwören sich ewige Freundschaft. Das funktioniert auch solange sie jung sind aber im erwachsenen Alter wird Ted zu einem kiffenden und saufenden Bär. Sehenswert 🙂

Heute haben wir uns dann auch einmal erlaubt zu sündigen, neben dem Kaffee mit Schuss gab es auch noch Kuchen. Mal ganz zu schweigen von den Lakritzschnecken  die uns immer wieder anlachten. Aber um es vorweg zu nehmen, wir haben beide in der Woche nicht zugenommen 🙂

Später gab es dann noch Argo , ein Politthriller der sich mit der Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft in Teheran im Jahr 1979 beschäftigt. Um einige geflohene und versteckte Botschaftsangehörige aus dem Land zu bringen, gründet die CIA eine Filmfirma die sich im Iran auf Drehortsuche macht und dabei die versteckten Amerikaner rettet. Der Film soll sich nahe an den damaligen Vorkommnissen anlehnen und ist aus dem Grunde auch zu empfehlen.

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Perfekte Nägel

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Lulu in Butcher Red

Das Thema schöne Fingernägel beschäftigt mich schon einige Zeit. Ihr konntet hier schon einige meiner Experimente mitverfolgen. Ein Besuch bei Lulu und deren Termin bei ihrer Nageldesignerin brachte mich zur nächste Stufe.

Lulu hat schon seit jahren Gel Nägel und musste diese wieder auffüllen lassen. Da ich gerade zu besuch war fragte sie ob ich mitgehen wollte. Aus dem nur mitgehen und mal schauen was da so passiert wurde dann schnell der Wunsch auch mal Gelnägel zu probieren. Da das aber so entgültig und auch nicht gerade preiswert ist sollte es dann doch nur eine Maniküre werden.

Lulu hatte mich also als ihre beste Freundin angekündigt und mir einen Termin gemacht. Als wir eintrafen gab es erstaunte Blicke. Aber weniger weil ich als Crossdresser dort war, vielmehr war ihre Nagelspezialistin verwundert das Lulu eine Freundin wie mich hat. Damit hatte sich das Thema das ich etwas anders bin aber auch erledigt. Sie stellten mir die Frage ob es denn auch Farbe sein sollte sie hätten da einen super Lack, den man später einfach abziehen kann. Ich dachte mir warum nicht, da ich Urlaub habe kann ich den Lack einige Tage tragen und wenn er sich dann einfach entfernen lässt…

Es ging also an die Auswahl der Farbe. Meine Vorstellung schwarz oder ein dunkles Rot, schwarz hatten sie nicht und so wurde es rot. Die Auswahl der Töne überforderte mich so das Lulu half und wir uns dann auf “Alessandro Striplac 12 Classic Red” einigten. Ein unter UV Licht aushärtender Nagellack. Während Lulu dann Gel in der Farbe “Butcher Red” bekam, bekam ich meine erste professionelle Nagelbehandlung.

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Meine Classic Red Fingernägel

Zuerst schaute man sich meine Hände an und ich bekam einen Rüffel weil ich sie nicht gut Pflege. Die Nagelhaut kaputt, die Hände trocken… Dann wurde gereinigt, gefeilt, in Form gebracht und die überflüssige Nagelhaut entfernt.  Auf die Frage wie und was musste ich immer mit den Schultern zucken so das ich der Expertin zuletzt nahezu freie Hand gegeben habe. Ich wurde auch nicht enttäuscht, selbst meine kurzen Nägel sahen schon jetzt, vor dem Farbauftrag, super aus.

Es kam dann eine erste Schicht klarer Lack auf die Nägel. Immer nachdem zwei Finger mit der Farbe versorgt waren musste ich die Hand unter eine UV-Lampe legen und die andere kam dran.  So folgten zwei schichten Farbe und noch eine schicht Klarlack. Schon jetzt war ich begeistert, es wurde aber noch einmal nachgearbeitet und zuletzt bekam ich noch eine Handmassage. Ich kann nur sagen das das schon den Preis wert war 🙂

So hatte ich nun perfekt geformte, super glänzende Nägel und ich konnte mich kaum beherschen nicht ständig darüber zu streichen die Glätte zu genießen. Lulu war noch nicht fertig und so überbrückte ich die Wartezeit mit Streicheleinheiten an dem Haushund des Nagelsalons und natürlich damit meine jetzt, passend zur Brille, knallroten Fingernägeln zu bewundern.

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Fing’rs GlamGirl

Vor einiger Zeit konnte ich bei Ebay zehn Pakete Fingr’s Glam Girl zum Schnäppchenpreis ergattern. Über Weihnachten hat es sich dann gelohnt sie mal wieder für längere Zeit anzulegen. Wie schon beim letzten mal verzichtete ich auf die beiliegenden Klebepads und nutze gleich den Original Nagelkleber.

Die Auswahl fiel auf die #2262 im Schachbrett Design. Das Kleben ging genau wie in meinem ersten Langzeittest beschrieben. Mit einer Ausnahme, diese haben keine Klebehilfe und ich muss sagen ich habe sie wirklich vermisst. Daher landetet bei diesem mal auch einiges an Kleber an meinen Fingern.

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Fertig geklebt und geschminkt stellte ich dann fest das das Design nicht sonderlich Weihnachtlich ist, also ging ich mit rotem Nagellack drüber. Das Muster scheint noch leicht durch, so fand ich es aber schicker.

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Der Langzeittest fiel dieses mal aber aus. Schon nach wenigen Stunden löste sich der rechte Daumennagel als ich mir Schuhe anziehen wollte. Kurze Zeit später auch der Linke. Ich klebte beide wieder an, aber schon ein paar Minuten später war der erste wieder ab. Nachdem ich noch einige male nachgeklebt hatte wurde es mir zu bunt und ich entfernte alle. Dabei zeigte sich das die anderen eigentlich noch sehr gut klebten. Besonders an den kleinen Fingern gingen sie sehr schwer ab.  Ich vermute daher das ich bei den “großen” Fingern einfach zu viel Kleber benutzt habe.
Den Kleber konnte ich diesmal auch recht gut von den Nägeln entfernen. Grob mit der Feile und anschließend mit Nagellackentferner. Vielleicht habe ich die Nägel auch vorab nicht gut genug gereinigt, bzw. Vom Nagellack befreit. Der nächste Versuch wird es zeigen.