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Wer ist Inge?

About me

Ich bin inzwischen gute vierzig Jahre alt und in Nordrhein Westfalen geboren und aufgewachsen.

Die Aussicht auf einen guten Job führte mich im Jahr 2000 nach Baden Württemberg. So arbeite ich nun als Softwareentwicklerin bei einem großen Automobilzulieferer. Als Release Engineer habe ich hier viel mit Linux zu tun, schreibe Dokumentation und programmiere in C, Java, Lua, Python und was es sonst noch so alles gibt 🙂[Weiterlesen]

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Inge Outdoor, Twins reloaded

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Mein Gepäck für fünf Tage

Es war einmal wieder soweit. Die Twins Lulu und Inge treffen aufeinander. Die Vorbereitungen wie Outfits auswählen und Koffer packen beschäftigten mich schon seit Tagen. Am Ende war der Koffer 21,6kg schwer, die Airline erlaubt 23, also noch im grünen Bereich. Es mussten aber noch zwei paar Schuhe, die Kamera und eine Jacke mit. Zum Glück gibt es noch das Handgepäck, welches auch noch 8kg wiegen darf 🙂

Ich muss dazu sagen das der Koffer für fünf Tage reichen muss, die gleiche Menge reicht meiner männlichen Seite für vierzehn Tage. Aber damals war Sommer und als Mann reichen auch zwei paar Schuhe. Jetzt im Winter braucht Inge mindestens drei paar Boots und natürlich auch eine elegante, eine warme Jacke, mindestens drei Hosen und Oberteile kann man nie genug haben. Zumindest auf die Perücke konnte ich zugunsten meinem Eigenhaar verzichten. Also ein paar Gramm gespart.

Sonntag Nachmittag, Flughafen STR, stürmisch, der Flug ist ausgebucht. Zum Glück ist es aber nur eine kleine Bombardier CRJ900 also hielten sich die Schlangen beim Checkin in Grenzen. Der Flug verlief ruppig aber Problemlos. Bei diesem mal gab es kein Pappbrötchen sondern ein Sandwich aus Volkornbrot und Käse. Das konnte man sogar essen, kein Vergleich zu den sonst üblichen “Brötchen”. Die Landung war dann auch recht rau, aber das Gepäckband lief erstaunlich schnell an so das ich kurze Zeit später schon Ausschau nach Lulu halten konnte.

Sie erwartete mich auch schon und ich habe sie  fast übersehen. Statt dem bekannten Schwarz/Weiß trug sie diesmal zu ihrem ansonsten schwarzen Outfit eine leuchtorangene Winterjacke mit  passendem Schal. Aber wir sind ja Seelenverwand so das wir uns natürlich nicht übersehen und nach einer langen Umarmung und dem Austausch von Komplimenten (wir haben beide abgenommen und sehen natürlich in allen Lebenslagen super aus 🙂 ) ging es in ihrem Sportflitzer in Richtung Heimat wo ihr Mann schon auf uns wartete. Dort angekommen wurden erst einmal die Neuigkeiten ausgetauscht, schließlich hatten wir schon einige Stunden keine WhatsApp Nachrichten ausgetauscht. Meine weibliche Seite sollte erst am nächsten Tag zum Vorschein kommen.

Den Montag morgen verbrachten wir mit viel quatschen, einem ausgedehnten Frühstück und einem Kurs in DoItYourself Haarstyling. Lulu zeigte mir wie ich einfach meine Haare bändigen kann. Kurz gesagt über Kopf mit wenig hitze Föhnen und mit Haarwachs und Haarspray verfeinern. Da wir später noch aus dem Haus wollten ging ich daran auch den Rest von mir zu Stylen.

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Meine Nägel in Striplac Classic Red

Zum Einsatz kam ein hautfarbener Bauchwegbody, meine schwarze Lederhose und ein schwarzer Pulli. Make Up wie immer, knallrote Lippen, genau passend zur roten Brille und sonst nur etwas Lidstrich und Wimperntusche. Vervollständigt wurde das dann noch durch warme Boots, natürlich mit Keil und eine elegante schwarze lange Jacke mit Kragen im Tigerdesign. Dazu gab es dann noch den passenden Schal.  Bei Lulu sah es ähnlich aus, nur trug sie wieder ihre orangene Jacke und iher “Mega geilen Keilsneaker“.

Am frühen Nachmittag hatten wir dann einen Termin bei Lulus Nageltante, bei der ich noch zum Lippenstift und Brille passende rote Fingernägel bekam.

Darüber habe ich unter Perfekte Nägel schon ausführlich geschrieben. Danach waren wir noch Lebensmittel einkaufen. Dabei kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, außer vielleicht das die Verkäufer-/Kassiererinnen ausgesprochen kommunikativ und freundlich waren.

 

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Make Up am späten Abend. Der Lippenstift hält .-)

Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Prosecco bei einem guten Film. Wir schauten den Film:

Ziemlich beste Freunde

Diese französische Komödie handelt von dem behinderten Philippe und seiner unkonventionellen Freundschaft zu seinem Pfleger. Philippe ist seit einem Flugunfall querschnittsgelähmt und der klein kriminelle Driss bewirbt sich, durch das Arbeitsamt gezwungen, um die Stelle als sein Pfleger.

Wieder erwarten und gegen den willen von Driss bekommt er den Job und so entsteht langsam eine enge Beziehung und tiefe Freundschaft über mehre Jahre.   Der Film beruht auf  eine wahre Begebenheit und ist wirklich sehenswert.

 

 

 

 

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Eine Vorschau auf die folgenden Tage

 

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Projekt Eigenhaar

DSC_3776Projekt Eigenhaar, oder meine Haare sollen weiblicher werden.
Als Crossdresser habe ich bisher immer eine Perücke getragen und werde sie sicher in Zukunft auch noch gelegentlich tragen. Der Gedanke meine eigenen Haare etwas mehr Unisex zu gestalten ließ mich aber nicht los.
Ich habe es mir schon lange vorgenommen, immer wieder vertragt und mich zuletzt doch bei meinem Frisör geoutet. Wie zu erwarten war hatte ich mit dem Haaratelier Werle, mit den beiden Inhabern Agy und Thomas ein kompetentes und vor allem auch offenes Team das sich um die Verweiblichung meiner Haare gekümmert hat.

Im Oktober haben wir mit meinem bisher sehr kurzen Männerhaarschnitt angefangen. Das heißt wir haben nicht viel gemacht außer sie wachsen zu lassen und sie dabei etwas in die Form zu bringen.
Ich hatte zusammen mit Lulu und Bianka ein paar Unisex/Metrosexuelle Frisuren ausgesucht. Kurz sollte es sein, die inzwischen recht hohe Stirn sollte verdeckt sein und natürlich etwas wild aussehen. Am Ende hatten wir uns drei ausgesucht. Die Erste wurde  von den Meistern abgelehnt weil sie nur blond gut aussehen würde. Die zweite Frisur mit einem Sidecut redeten sie mir aus. So blieb am Ende nur eine übrig mit der wir alle gut leben konnten: http://www.muskimagazin.com/wp-content/uploads/2010/05/muske-frizure-02b.jpg

Wie schon seit einigen Jahren bekamen die Haare wieder eine dunkle Tönung um die Grauen abzudecken. Entgegen meinem sonst recht dunklen braunen Haaren waren sie nun Tiefschwarz und wurden langsam immer länger.

Beim nächsten Frisörbesuch bekam ich dann eine Einführung im Hairstyling. Es wurde geföhnt, geglättet und gewachst, es wurde gefühlte Stunden rumgezupft und anschließend mit Gel und Haarspray fixiert. Wie ich lernte und was für den Meister auch eine Umstellung war unterscheiden sich Männer und Frauenschnitte deutlich. Ich glaube er  nannte es “weicher und runder” und er musste einen Schnitt irgendwo in der Mitte finden.

Fast mein ganzes Leben hatte ich kurze Haare. Also nach dem waschen einmal mit dem Handtuch durch, etwas Gel und fertig. So war es für mich schon eine deutliche Veränderung und ich hatte mit den jetzt längeren Haaren schon das eine oder andere Problem. Jeden morgen 15 Min styling und irgendwie sahen sie jeden morgen anders aus. Inzwischen muss ich schon früher aufstehen um das volle Beauty Programm zu schaffen.

Mit den im November frisch geschnittenen Haaren kam ich schon besser klar. Bianka kramte ihr altes Glätteisen aus, welches wir dann aber schnell durch ein neues ersetzt haben. Ich fing also auch an, einmal in der Woche meine Haare zu glätten. Aufgrund eines durch den Spiegel hervorgehobenes RechtsLinks/Problems, stocherte ich aber mehr in der Luft herum und verbrannte mir die Finger als das die Haare glatt wurden.
Wie meinte Meister Werle: “Die Mädels fangen mit 16 an ihre Haare zu stylen, da hast du als Querseinsteiger Nachholbedarf”. Damit hat er wohl recht, also üben, üben und noch mehr üben.

DSC_3834Im Dezember war es dann geschafft wir waren alle zufrieden. Die Haare hatten eine annehmbare Länge und inzwischen konnte ich sie auch einigermaßen selbst stylen. Eine kleine Anmerkung seitens des Meisters: “Färben und Strähnchen würde jetzt gut passen, ginge aber auch sehr ins weibliche” setzte sich in meinen Kopf.

Ihr konntet den Zustand schon bei meinem Silvesteroutfit sehen.

Weiter ging es im Januar, bisher hatte meine Umgebung nicht auf den Haarschnitt reagiert und der Gedanke von Farbe und Strähnen war immer noch in meinem Kopf.
Also kurzerhand erwähnte ich es beim nächsten Besuch. Es gab nur eine kurze Nachfrage ob ich mir sicher bin. Natürlich war ich mir sicher, ich hatte ja einen Monat drüber nachgedacht und es ging los mit der Farbwahl. Es sollte ähnlich meiner eigene Haarfarbe werden. Ein etwas hellerer Braunton, damit die grauen Haare nicht so schnell auffallen und dazu goldbraune Strähnen.

Wieder lernte ich etwas dazu. Die Farbtöne für Männer und Frauen unterscheiden sich. Bei mir “Mann” darf es daher nicht so stark ins rötliche gehen, das ist eher den Frauen vorbehalten.

Letztendlich verbringe ich ja doch noch die meiste Zeit in der männlichen Rolle und ich muss ja noch etwas Rücksicht auf meine Umwelt nehmen. Die Farben waren dann schnell gefunden und ich bekam zum ersten mal in meinem Leben die Haare gefärbt und anschließend Strähnen.

Das finale Styling übernahm dann Agy. IMAG4913Beim zupfen der Augenbrauen bemerkte sie das die nun auch gefärbt werden müssen. Also gab es hier auch  noch etwas Farbe und anschließend erklärte sie mir noch einmal wie ich mit Wachs, Haarspray, Föhn und Glätteisen umgehen muss.

Jetzt haben wir also fast den Endszustand erreicht, etwas wachsen dürfen sie noch. Die Grundform steht aber im wahrsten sinne des Wortes. “Projekt Eigenhaar” ist erst einmal abgeschlossen aber warten wir mal ab was die Zukunft noch an Ideen bringt 🙂

PS: Das Bild ist direkt am Abend im Männermodus entstanden. Bessere werden folgen…

PS2: Männermodus heißt hier die enge Lederhose von Asos, der Strickpulli und der Loopschal von Sheego. Also alles aus der Damenabteilung was aber nicht besonders auffällt. Aber das dachte ich ja schon einmal  als eine Flugbegleiterin mich nicht richtig einordnen konnte (Link zur Story)
Auffälliger waren dann nur meine geliebten Keilboots. Meine Silikonbrüste und das Make Up durften zu hause bleiben. Also nur 1/2 Inge 🙂

 

 

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Jahresrückblick 2013

Mein kleiner Jahresrückblick in Bildern. Einige Highlights aus meinem Crossdressing Leben in 2013.

Januar, der eigentliche Start des Blogs und ein Ausflug mit Bianka in den Schnee:

Februar, erster Termin meiner Bart IPL

März, diverse neue Outfits und ein lustiges Erlebnis beim Shoppen

April, das erste mal Kunstnägel

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Mai, wir haben uns ein kleines Heimstudio eingerichtet

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Juni,  shades of grey

Juli, viele neue Bilder und ein schmuck carePaket von Lulu

August, mein erstes Mal als Crossdresser und ein Besuch bei Lulu

September, Septembersonne

Oktober, die Anfänge meinen Haare einen weiblichen Schnitt zu geben.

November, Besuch bei Lulu

Lulu & Inge

Lulu & Inge

Dezember, Jahresabschluss, Weihnachtsoutfit und das letzte Outfit des Jahres

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Crossdresser Outdoor, Tag Zwei

Besuch bei Lulu, der zweite Tag. Der Tag heute war eigentlich durchgeplant, da es morgens aber geregnet hat, hatten wir die Befürchtung das die Planung wortwörtlich ins Wasser fällt.
Dem war aber nicht so, so konnten wir uns schon Morgens auf den Weg in den Bürgerpark machen. Am dortigen Tiergehege wollten wir ein paar Bilder von den Tieren und natürlich von uns machen.

Lulus Outfit war sehr ähnlich dem vom Vortag, nur haben wir beide auf unsere genialen Keil Sneaker verzichtet. Wildleder und vom Regen aufgeweichter Boden vertragen sich einfach nicht. So trug sie ein paar schicke Lederstiefelletten und ich meine allseits bekannten Keilpumps. Mein restliches Outfit bestand aus weiß/schwarz gemusterten Leggings, einem schwarzen Long Pullover und natürlich einem Loopschal. Im Gegensatz zu unsere Shoppingtour am Vortag trug ich heute eine Perücke und weil es stark nach Regen aussah lieh mir Lulu einen Latex ähnlichen Mantel/Cape. So ging es also in ihrem Flitzer an den Bürgerpark. Wir parkten nahe beim Tiergehege weil wir beide keine große Lust hatten über die Schlammwege zu laufen.

Lulu und Inge

Wir begegneten vielen Joggern, Hundebesitzern, Familien und nie hatte ich den Eindruck besonders aufzufallen. Allenfalls sind wir beide aufgefallen weil wir in unseren Mänteln doch eher elegant daherkamen. Alles um uns herum war eher sportlich/winterlich gekleidet. Ich muss auch sagen an den Füßen hätte ich auch etwas mehr winterliches gebrauchen können 🙂
So knipsten wir uns also gegenseitig, diverse Tiere, Brücken, Häuser und waren nach gut einer Stunde froh als wir wieder zu hause waren.

Lulu machte sich wieder daran das Mittagessen, vermutlich hatte ich am Vortag versagt so das ich nicht mehr helfen durfte 🙂 Es gab Scholle mit Kartoffeln und Senfsoße. Trotz ihrem Kalorienarmen Spezialrezept wurden wir nach dem essen sehr träge so das wir uns zuerst den aktuellen James Bond Film “Skyfall” und danach noch etwas Shoppingqueen angesehen haben. Als wir alle kurz vor dem einschlafen waren entschieden wir , da es auch schon dunkel wurde auf den Freimarkt zu gehen. Ich denke spätestens jetzt wisst ihr alle in welcher Stadt ich das Wochenende verbracht habe. Im selben Outfit wie am morgen, nur jetzt wieder mit den Keilsneakern, Lulu natürlich auch und einer dickeren Jacke machten wir uns auf den Weg.
Ich habe nach langer Zeit mal wieder eine so große Kirmes gesehen und war schon deutlich beeindruckt. Um die Fahrgeschäfte haben wir allerdings einen Bogen gemacht. Das größte transportabler Riesenrad wäre vielleicht interessant gewesen, oder auch die Geisterbahn, Lulu und ich ergreifen in Second Life jede Chance mit einer zu fahren. Aber wir haben es doch lieber bleiben lassen. Die Schlangen waren einfach zu lang. So gönnten wir uns eine Alster machten ein paar Fotos und machten uns wieder auf den Weg nach Hause. Kurz vor dem verlassen des Geländes kamen wir dann noch an einer Fressbude nicht vorbei, es gab in Schokolade getauchte Ananas und einen kandierten Apfel. Nachdem wir uns gestärkt und das Gesicht wieder einigermaßen gesäubert hatten ging es dann endgültig Richtung Heimat. Es wurde auch Zeit, sowohl bei Lulu als auch mir wollte das Alster wieder raus, in Sachen Blase bin ich wohl auch Mädchen geworden 🙂
Achja und dann war da noch der betrunkenen Typ der mir schöne Augen machen wollte. Lulu hat mich aber gleich mit dem Hinweis “Lass dich nicht von fremden Männern anquatschen” weitergezogen.

Das größte transportable Riesenrad

Als ich jetzt die Schuhe auszog war ein Fuß Aschenputtel mäßig blutig. Mit einem Fußnagel hatte ich am Nachbarzeh ein großes Stück Haut abgerissen. Als das Blut abgewaschen war sah es nur noch halb so schlimm aus, Lulu bestand aber darauf mich mit einem Pflaster zu verarzten. Es gab Abendbrot, Knäcke mit Käse und Gürkchen. Nach der Nascherei auf dem Freimarkt hieß es ein paar Kalorien einsparen. Das würden wir später aber noch bereuen, denn jetzt kam eine XBox und Kinetic ins Spiel. Das volle Sportprogramm, Rafting, Bowling, Weitspring, Tischtennis, Boxen… Zum Glück hatte ich meine Oberweite schon abgelegt, spätestens jetzt hätte der Kleber vollkommen versagt und sie hätten sich im hohen Bogen in Sicherheit gebracht. Eigentlich wollten wir gegen 10Uhr auch aufhören, der Nachbarn zu liebe, nach einer kurzen Pause ging es aber bis 12 mit weniger lauten Spielen weiter.
Zu dem Zeitpunkt sind wir aber alle Todmüde ins Bett gefallen.

Fazit des Tages:
Inge mit langen Haaren fällt weniger auf, meine selbsthaltenden Silikonbrüste (Amolux Diamond) halten immer besser, Bremen ist ein zu groß geratenes Dorf und XBox Sportspiele sind genauso schlimm wie echter Sport.

 

 

 

 

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Septembersonne

Wir genießen die letzten Spätsommertage auf unserem Balkon. Heute mit schnellem MakeUp, ich habe keine halbe Stunde gebraucht 🙂 und denke es ist doch ansehnlich.

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This is my Style.
Naja, von dem Lippenstift werde ich mich wohl trennen müssen. Der geht gar nicht.

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Wieder mit rotem Lippenstift, Sonne, Kaffee, Handy, mit der allerbesten Freundin chatten und mit Bianka quatschen. Was will frau mehr 🙂

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Schnell noch ein anderes Oberteil, mit den knappen Ärmeln sehen die Schultern gleich schmaler aus.

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Erste Portraits aus dem Heimstudio

Ich habe Fototechnisch etwas aufgerüstet und hier seht ihr das erste Ergebnis.

Beteiligt waren eine Nikon P7700, ein Yongnuo YN-560 III Systemblitz, ein Yongnuo rf-603 Fernauslöser und ein Noname Blitzstativ mit Durchlichtschirm. Nach einigen Probebildern war die richtige Einstellung gefunden und Bianka übernahm die Kamera.

Zu meinem Outfit, ein schwarzes Longtop mit interessantem Glanzmuster von C&A. Dazu eine Lederimitatlegging und Leodesign (roarh) Unterwäsche von Sheego. Was man auch nicht sieht, oder doch 🙂 , sind meine kürzlich gekauften Selbstklebebrüste von SpecialTrade. Es sind  Amolux “Diamond” die es vor ein paar Wochen als Wochenangebot gab. Für den ersten Versuch war die Klebekraft allerdings enttäuschend. Ich hoffe das wird nach der ersten Reinigung besser. Der Schmuck stammt von bijou-brigitte und aus den gesammelten Schätzen von Lulu und Bianka.

Mein MakeUp, wie immer habe ich den Bartschatten mittels Ever Fresh Concealer in light Beige abgedeckt, darüber kam ein Maybelline Superstay 24h MakeUp in der Farbe “Cameo 20” und EllenBetrix loser Puder Nr1, diesmal mit einem wirklich großen Puderpinsel aufgetragen.  Etwas Rouge habe ich diesmal auch benutzt und zwar Cartrice Defining Blush in der Farbe Rosewood Forest nr. 60. Die Lippen in super Stay 24h Cherry Pi Nr. 542 und die Augen mit dem Cartrice Smokey eyes Set braun nr. 030. Davon habe ich aber nur die beiden dunklen und die hellste Farbe benutzt. Wimperntusche habe ich mal wieder vergessen und die Augenbrauen wie schon hier beschrieben nachgezogen.

PS: Einige der Bilder habe ich durch den Weichzeichner geschickt. Die Kamera zeigt viel mehr als sie soll. Ein Buch über richtige Bildbearbeitung ist bestellt 😉

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Mein übliches Make Up, heute die Augen mal etwas mehr geschminkt

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Der künstliche Fing’rs Nagel sitzt diesmal auch mit dem Klebepad Bombenfest

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Etwas in Photoshop nachgearbeitet, Kontrast erhöht und in schwarz weiß gewandelt

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Man beachte den Armschmuck, ein Geschenk von Lulu

 

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Zweithaarpflege

Zweithaarpflege – Perückenpflege

Da ich meine letzte Perücke im Fachhandel/beim Zweithaarspezialist gekauft habe, habe ich auch eine Pflegeanleitung aus erster Hand bekommen. Ich beziehe mich jetzt nur auf Kunsthaarperücken, da diese wohl am meisten verbreitet sind und ich auch nur solche besitze.
Vorab,
man kann sie auch zu viel pflegen. Die Spezialisten haben im Normalfall Kunden  von denen die Perücken ständig getragen werden. Eine Reinigung nach jedem tragen ist hier gar nicht möglich, man sprach also von einer Reinigung ca. 1mal Pro Woche. Das ist natürlich auch vom Träger anhängig. Da wir Crossdresser eher keinen schweißtreibenden Sport oder Arbeit mit Perücke ausüben brauchen wir entsprechend seltener Hand anlegen.  Die Kunsthaare selbst werden eigentlich auch nicht schmutzig, was es zu reinigen gilt ist die Montur, hier setzt sich eine Mischung aus Staub und Schweiß fest.

Nun zur eigentlichen Pflege.

Was braucht man:

  • Einen Perückenständer, ein Kopf geht natürlich auch, da der Ständer aber luftiger ist trocknet die Perücke schneller.
  • Shampoo,  natürlich ein spezielles für Kunsthaar.  Entgegen dem Naturhaar besitzen die Kunsthaare  eine glatte Oberfläche und, um es direkt zu sagen, sie sind  aus Plastik. Ein normales Shampoo  funktioniert nicht.
  • Balsam, der sorgt dafür dass die Haare nicht zusammenkleben, weniger verfilzen und besser zu bürsten sind. Dazu pflegt es noch die Haare und frischt sie auf.
  • Conditioner, legt einen Schutzfilm über die Haare. Sie glänzen schön und sind vor Umwelteinflüssen geschützt
  • Eine Perückenbürste oder Kamm. Diese haben speziell abgerundete Borsten, verletzten so weder die Kunsthaare noch die Montur.

Wie geht man vor:

Man legt die Perücke für ein paar Minuten in handwarmes Wasser mit einem Spritzer des Shampoos und schwenkt sie dabei einige male durch das Wasser. Dabei nicht Reiben oder Wringen. Im Anschluss schwenkt man sie einige male zum spülen durch klares Wasser. Dasselbe dann noch einmal mit etwas Balsam im Wasser. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein, die Kunsthaare sind sehr Hitzeempfindlich.

Jetzt legt man die Perücke flach in ein Handtuch und drückt vorsichtig etwas Wasser aus den Haaren. Hierbei nicht wringen oder die Haare stark knicken. Nur Vorsichtig etwas ausdrücken.

Jetzt wird sie zum Trocknen auf den Perückenständer gesetzt und an der Luft getrocknet. Keinen Fön verwenden, nicht direkt in die Sonne und nicht auf die Heizung.

Ist sie trocken wird sie etwas mit Conditioner besprüht und vorsichtig gebürstet.  Das die Spitzen dabei etwas verfilzen ist normal und kann mit der Bürste behoben werden. Einfach vorsichtig ausbürsten oder mit den Fingern auseinander zupfen. Dazu einfach etwas aufschütteln. Eine gute Perücke sollte dabei ihre alte Form wiederbekommen und aussehen wie neu.

NoGo’s

  • Niemals die nasse Perücke Reiben oder Wringen
  • Niemals heißes Wasser verwenden
  • Niemals eine nasse Perücke Kämmen oder Bürsten
  • Nur geeignete Pflegemittel verwenden
  • Kein Fön, kein Lockenstab oder sonst etwas Heißes.