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DIY – Wir pimpen unseren Schmuck

Hallo ihr Lieben,

Wie ihr wisst bin ich keine kleine Frau, aus dem Grund passt mir der Schmuck von der Stange auch meist nicht. Von der Optik her viel zu klein an meinen mächtigen Armen und meist auch zu eng.
So war es auch bei den tollen Armbänder und Ketten die wir zuletzt in Teneriffa gekauft haben. Wohl-wissend haben wir aber gleich ein Armband mehr gekauft um mit dem die anderen zu erweitern. Das war dann aber gar nicht nötig, die passenden Lavakugeln gab es auch online für ein paar Cent zu kaufen.

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Teneriffa 2016

Vorbereitung und Flug

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Mein Flugoutfit, zur schwarzen Skinny Jeans gab es BlingBling Sneaker, Gürtel, Glanz T-Shirt mit Herz und mein grauer Cardigan.

Unser Sommerurlaub 2016 führte uns nach einigen Jahren mal wieder auf die Insel Teneriffa. Wieder waren wir im Norden, in Puerto de la Cruz im Hotel Tigaiga. Diesmal war es für mich aber noch etwas spannender. Schon die letzten Urlaube war ich meist als Frau aufgetreten. Diesmal, als teilgeoutete Transsexuelle, kamen natürlich nur meine Frauensachen in den Koffer. Bei der Gelegenheit verbannte ich auch gleich die Männersachen aus meinem Kleiderschrank und wie ich bemerken musste hatte ich einen Großteil der Sachen schon seit zwei Jahren nicht mehr an.
Da meine Garderobe inzwischen etwas umfangreicher ist und ich auch besser kombinieren kann, war es diesmal kein Problem das Gewichtslimit von zwanzig Kilo für den Koffer einzuhalten. Mein Flugoutfit war wieder einmal das der grauen Maus, diesmal allerdings mit Make Up und eindeutig weiblich.

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IMG-20160528-WA0002 Da ich ja orange Nägel hatte, habe ich mir am Tag vor dem Flug auch noch den passenden Lippenstift besorgt, genauer einen Manhatten Endless Stay liquid lip tint in der Farbe my Manderine und noch einen einfachen Libgloss.
Der Checkin und Flug verlief normal. Im Süden von Teneriffa gelandet, wurden wir zusammen mit einem anderen Pärchen mit einem Kleinbus in den Norden gefahren. Da sieht man schon das im Norden doch deutlich weniger los ist als im Süden, genauso wie wir es wollen.

Natürlich wurde ich während des ganzen Urlaubs als Frau behandelt und als ich an der Rezeption beim vorzeigen meines Ausweises noch einmal darauf hingewiesen habe man möge mich bitte als Inge führen, war dies auch kein Problem. Auf den extra besorgten DGTI Ergänzungsausweis konnte ich verzichten. Die Dame an der Rezeption war nicht einmal erstaunt als ich erwähnte das ich Transexuell bin, vermutlich hätte ich auch sagen können sie sollen mich Minnie Mouse nennen.

Das Hotel

Das Hotel Tigaiga ist ein kleines Familien geführtes Hotel mit gut 70 Zimmern. Es steht in Puerto de la Cruz, eigentlich mitten in der Stadt aber sehr ruhig auf einem Berg und direkt neben dem Taoro Park. Vom Park führt eine Treppe, an einem Wasserpark entlang herunter Richtung Promenade. So ist man zwar mitten in der ruhigen Natur, aber über ein paar Treppenstufen ist man in wenigen Minuten an der Promenade. Für den Rückweg empfiehlt sich allerdings ein Taxi was man sich für knapp vier Euro auch gut leisten kann.
Aber zurück zum Hotel. Wir waren vor vier Jahren schon mal dort und seither wurde viel umgebaut und renoviert. War es schon damals schön, war es jetzt noch schöner, unser Zimmer 304 sah aus wie neu, in grün gehalten, mit einem schönen Wannenbad, einem kleinem Balkon mit seitlichem Meerblick und Blick auf den Park, bzw dem Hotel eigenen subtropische Garten.
Der 7000 qm2 große Hotelgarten führt ums ganze Hotel und sie werben damit das sie mehr Palmen als Betten haben. Dazu noch unendliche viele Pflanzen die man durch eine Führung auch noch näher kennen lernen kann. Im Garten ist der auf 26 Grad beheizte Pool umgeben von Liegewiesen.  Es ist so viel Platz und kaum steht man irgendwo auf der Wiese eilt der Poolmeister schon herbei und bringt Liegen, Polster und was man sonst noch braucht.

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Speisesaal Tigaiga

Da wir wieder Halbpension gebucht hatten, bekamen wir im Speisesaal unseren festen Tisch. Dieser war fortan nur für uns reserviert und wurde am letzten Abend auch noch mit eine individuellen Sandbild zum abschied verziert. Die Bedienungen waren alle ausgesprochen freundlich und sprachen zum Großteil auch Deutsch, und selbst wenn nicht konnte man sich gut mit Ihnen verständigen. Zum Frühstück gab es ein großes Buffet, es blieben keine Wünsche offen, incl. der deutschen Brötchen und dem dunklen deutschen Brot. Das Abendessen wird als vier Gänge Menü serviert. Man kann am Abend die Gänge aus jeweils zwei Gerichten auswählen und sich zudem noch an einem großen Buffet bedienen. Jeden Abend gab es ein vegetarisches, ein Fisch und ein Fleischgericht. Daneben konnte man auch noch in einem A la Carte Restaurant essen.
DSC_5324Am Abend gab es fast immer Live Musik, da uns das aber nicht so gefällt waren wir meist auf einer der vielen Sitzmöglichkeiten im Garten und schauten uns den Sonnenuntergang an oder genossen auf dem Balkon das Schauspiel wenn pünktlich um 20Uhr ein Schwarm von Sittichen ihre Schlafplätze in den großen Palmen vor dem Hotel einnahmen.
Da wir meist den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs waren hat es bei uns auch nicht lange gedauert bis wir ihnen gefolgt sind 🙂

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Essen,Trinken, Shoppen

Wenn ihr mich/uns anseht wisst ihr das wir gerne Essen und ich auch gerne mal einen Cocktail trinke. Das das Essen im Hotel spitze ist konntet ihr schon aus dem vorherigen Abschnitt herauslesen. Manchmal war es etwas lasch gewürzt, wohl weil der Altersdurchschnitt im Hotel doch stark an die 60 herangeht.  Meine geliebten salzigen Kartoffeln mit der “scharfen” Mojo Soße habe ich dem entsprechend nur selten gegessen. Zum Essen gab es guten und bezahlbaren Wein, meistens für uns aber nur Mineralwasser, wie sind keine Weinkenner. Danach gab es dann aber an der Bar auch mal einen alkoholfreien Fruchtcocktail für Bianka und einen Cuba Libre oder Mojito für mich. Mittags haben wir meist an einem der vielen Picknickplätze angehalten und Brot mit scharfer Chorizo Wurst gegessen.
Einmal mussten wir natürlich auch an der Promenade im Restaurant Pomodoro essen. Das Restaurant liegt direkt am Meer, unterhalb der Puente de Viento und wenn man einen Platz an der Mauer ergattert, kann man dem Rauschen der Wellen zuhören/sehen. Weiter unten an der Promenade gab es auch mal ein Eis oder meine erste spanische Sangria. Ihr werdet es nicht glauben, wir fahren seit fünf Jahren auf die Kanarischen Inseln und jetzt habe ich zum ersten mal Sangria getrunken. Da Bianka ihn nicht mochte durfte ich den halben Liter alleine trinken und war froh als ich anschließend im Taxi sitzen durfte 🙂


Da wir uns inzwischen angewöhnt haben nur die nötigsten Kosmetika  in den Koffer zu packen mussten wir gleich, nachdem wir unser schickes Renault Cabrio bekommen hatten, einkaufen. Ich liebe die spanischen Shopping Malls und auch hier hatten wir in zehn Minuten Entfernung das La Villa Centro Commercial wo wir uns mit den nötigsten Kosmetika,  Lebensmitteln und Getränke für unsere Ausflüge eindeckten.
Hier gab es natürlich auch diverse Parfümerien und man weiß ja das Parfum auf den Kanaren recht preiswert ist. Nach langem probieren fanden wir CK one summer und Eternity summer als unsere neuen Sommerdüfte. Unterm Strich waren sie nicht billiger als wenn man es hier bei Amazon bestellen würde. Aber Parfumkauf gehört für uns zum Urlaub dazu 🙂


Wir hatten bei diesem Urlaub zum ersten mal ein Cabrio als Mietwagen. Und es wird wohl auch das letzte mal gewesen sein. Am ersten Tag, als wir offen fuhren, haben wir uns beide, obwohl wir aufgepasst haben, einen Sonnenbrand geholt. So das wir an den folgenden Tagen nur noch gelegentlich offen gefahren sind.

Da ich inzwischen täglich Maskara trage und meine vorhandenen nicht wasserfest waren, habe ich mich auch danach umgesehen. Mit Hilfe einer netten Beratung auf spanisch/englisch und mit Handzeichen wurde es der Maybelinne Lash Sensational. Wie ich auf dem super Kosmetikspiegel im Hotel festgestellt habe, habe ich durchaus sehr lange Wimpern, nur etwas wenige und da bringt mir dieser Mascara sehr viel Volumen. Das Silikonbürstchen war aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Klamottengeschäfte gibt es natürlich auch reichlich, jedoch nicht in unserer Größe 🙁 Wir fanden aber doch noch einen C&A und sowohl Bianka als auch ich fanden noch etwas schönes 🙂 Was natürlich auch nicht fehlen darf ist Schmuck aus Vulkanstein, den gibt es hier natürlich an jeder Ecke, geht man etwas Abseits der Promenade ist er auch günstig. Mir als gelegentlicher Aliexpress China Käuferin ist natürlich klar das der meist dort her kommt aber es ist immer wieder eine schöne Urlaubserinnerung wenn wir den Schmuck tragen.

Das war der erste Urlaubsbericht, weitere, mit vielen Bildern unserer Ausflüge werden folgen…

 

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Lookbook: Gran Canaria 2015

da ich bisher sehr wenig Urlaubsbilder von mir gezeigt habe, gibt es heute die volle Ladung. Naja, so viele sind es nicht, wir haben nur wenige gemacht. Als erstes zeige ich euch ein paar Bilder die am späten Abend hoch auf den Türmen des Hotels entstanden sind. Eines meiner Lieblingsoutfits für den Abend (ja, ich hatte es sogar an zwei Tagen zum Abend an).

Der Doppellagen Pulli in der Farbe taupe und mit einem weißen Top darunter war mein erster Versuch mit dieser Farbe und ich habe mich darin verliebt. Hier zusammen mit einem gleichfarbigen Tuch, einer weißen Leinenhose, ein klein wenig Schmuck und meinen einzigen weißen Schuhen. Das Outfit habe ich euch so schon mal in einem früheren Beitrag gezeigt, hier nun aber der Beweis, ich laufe wirklich so herum 🙂

Das zweite Outfit kennt ihr auch schon, aufgenommen auf unserem Balkon auf dem Weg zum Abendessen. Wie ihr seht hatte ich nicht viel Schmuck mit, bzw. habe ich oft den selben getragen. Das zweifarben Top habe ich hier mit einer schwarzen und weit geschnittenen Hose kombiniert. Super lässig und bequem. An den Füßen meine geliebten Sandalen, ich glaube die hatte ich im Urlaub zu 90% und zu jedem Anlass an.

 

Das dritte Outfit kennen die Stammleser auch schon aus unserem letzten Urlaub. Ein Longtop/Kleid, vorne Satin, hinten Jersey, kombiniert mit kurzen Leggings und meinen schwarzen Sandalen. Meine Fußnägel waren die ganze Zeit übrigens auch in schwarz lackiert. Anfangs Matt, was mehr Aufmerksamkeit erregte als das später verwendete Glanzschwarz. Die Bilder sind in dem sehr windigen Küstenstädchen Castillo del Romeral entstanden wo wir auf unserem Weg entlang der GC 500 (mit kleinem Abstecher über die 501 in Richtung Küste) Pause gemacht haben.

Zuletzt dann mein Alltags, wir fahren und wandern durch die Gegend Outfit. Nachdem ich mir in den ersten Tagen heftige Blasen gelaufen hatte wurden die Adidas Laufschuhe meine ständigen Begleiter. Zumindest sind sie immer im Kofferraum mitgefahren.Ansonsten waren kurze Hosen und Leggings angesagt. Die ich dann in Kombination mit diversen Shirts getragen habe. Mein Liebling war ein schwarz weißes Doppellagen Shirt, das hatte ich auch noch in Lila mit und nach dem Urlaub auch noch einmal in Blau bestellt :-). Das Make Up war eher minimal bis nicht vorhanden, jedoch wurde ich trotzdem immer als Frau erkannt

Im nächsten Bericht nehme ich euch dann noch mit auf einen Ausflug entlang der Küstenstraße GC-500, einmal nach Arinaga und den Bronzestatuen von Agüimes. Und am nächsten Tag in die andere Richtung bis nach Puerto De Mogan.

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GC 2015 – Auf in den Urlaub

Hallo ihr lieben,

wie bereits angekündigt folgt eine kleine Serie mit Beiträgen aus unserem Gran Canaria Urlaub. Und wie immer fange ich schon mit den Vorbereitungen an. Wir haben diesmal aus Gewichtsgründen nur das nötigste an Kosmetika mitgenommen. Alles was wir vor Ort auch bekommen konnten wollten wir dort holen.

Verpackungskünstler

Unsere Koffer, der kleine für Binaka, der große für mich :-)

Unsere Koffer, der kleine für Bianka, der große für mich 🙂

Am Wochenende vor dem Abflug haben wir also alles gepackt. Diesmal haben wir auch anders gepackt. Es macht eigentlich keinen Sinn unsere Sachen im Koffer zu trennen, also haben wir erst einen mit 19,8 KG voll gemacht um dann den Rest in den Zweiten zu packen. Da ich ja sehr gerne viel zu viel mitnehme war der zweite Koffer dann auch zu schwer. Ich musste mich also von einigen Sachen wieder trennen. Als erstes blieben meine Silikonbrüste zu Hause. Schon im letzten Urlaub habe ich sie wegen der wärme nur am Abend getragen und habe damit die Leute sehr verwirrt. Tagsüber Körpchen AA und Abends gute C, so kommt kein Passing zustande. Damit waren wir auch schon fast beim Wunschgewicht der Fluglinie. Ein paar T-Shirts fielen auch noch weg, fanden sich später aber doch im Handgepäck wieder.

The day before

red Nails & red Hair

red Nails & red Hair

Am Tag vor dem Flug kam noch einmal das volle Schönheitsprogramm. Morgens zum Nägel machen und nachmittags zum Frisör. Bianka bekam schöne rote Nägel, ich wieder nur Nude, aber mit der Option sie später zu lackieren und sie blieben diesmal deutlich länger. Beim Frisör Werle fragte ich vorsichtig ob wir für den Urlaub vielleicht rote Strähnen machen könnten. Ihr erinnert euch vielleicht. Er hat mir mal gesagt, rot geht nur bei Frauen und das ist nichts für Männer. Aber ich rannte offene Türen ein, den Gedanken hat er sich auch schon gemacht hat sich aber nicht getraut mich zu fragen. Also bekam ich Kupferrote Strähnen in die schon in allerlei Brauntönen gemixten Haare. Bianka bekam auch, wegen der starken Sonne, dem Salz und Chlorwasser,  eine extraportion Farbe.

Mein Outfit

Ich hatte für den Flug ein dezentes Outfit gewählt. Schon so entspricht das Bild in meinem Ausweis nicht mehr ganz dem wie ich heute aussehe und ich möchte ja keinen Ärger bekommen. So trug ich schwarze Sneaker, zur schwarzen Skinnyjeans, ein einfaches graues T-Shirt, einen weiß grauen Loopschal und einen knielangen, dunkelgrauen Cardigan. Dazu gab es dann noch etwas Herrenschmuck und mein neuer FrIIs & Company Weekendbag.
Also die komplett graue Maus und es war zwar alles aus der Damenabteilung aber nach meiner Meinung nicht besonders auffällig.

Time to fly

Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Filderstadt, hier hatten wir einen Parkservice angemietet. Man stellt sein Auto in deren Parkhaus und wird zum Flughafen gebracht.. Ärger gab es dann auch nicht, unsere Bordkarten bekamen wir problemlos, die beiden Koffer waren knapp unter der Grenze und so ging es zur Kontrolle.  Ein netter Herr ließ mich sogar vor und so stand ich im Nacktscanner.
Aber selbst der erkannte mich nicht als Mann 🙂 und als  nichts piepte und ich heraus stürmen wollte hielt man mich mit “Moment mal die Dame!” auf und verwies mich zur weiteren Untersuchung an die Kollegin. Die fand dann aber auch nur meinen Schmuck. Mein Handgepäck wurde dann noch einmal genauer untersucht. Elektronik in Tasche die wiederum in einer Tasche liegt mögen sie wohl nicht. Als alles einzeln noch mal durchleuchtet wurde glauben sie das es sich nur um zwei Kameras, zwei Objektive, ein Handy und allerlei Ladegerätekram handelte.
Ein guter Tag, schon dreimal, trotz dezent androgynem Outfit und ohne Makeup bin ich als “Frau” durchgegangen.

Im Flieger

Im Anflug auf Gran Canaria. Der Hafen von Las Palmas

Im Anflug auf Gran Canaria. Der Hafen von Las Palmas

Boarding, mit dem Bus in den Aussenbereich und wir steuerten auf eine alt anmutende Maschine zu. Als wir dann davor standen mussten wir schlucken. Haben sie die aus dem Museum geholt, im ernst wir erwarteten Holzbänke. Innen sah der Condor A320-200 mit Namen Hans dann aber vertrauenerweckend Normal aus und wir erfuhren das er eine Sonderlackierung im 60er Design hat.
Beim Service wurde ich dann wieder als Dame erkannt und erst als ich sprach gab es einen zweiten Blick und damit war ich wohl geoutet. Beim weiteren Service vermied er dann eine geschlechtliche Anrede 🙂

Ankunft

Das Lopesan Costa Meloneras (von hinten :-)

Das Lopesan Costa Meloneras (von hinten 🙂

Trotz heftigem Gegenwind und geänderter Route landeten wir nach 4h ohne Verspätung auf dem Flughafen von Gran Canaria. Muss ich erwähnen das die Dame des Reiseunternehmens mich wieder für eine Frau hielt? Die Reise war auf Biankas Namen gebucht und sie meinte im Gespräch scherzhaft zu Ihr: “Jetzt können sie sich noch überlegen ob sie ihre Freundin mitnehmen.” Es folgte dann der Transfer, die Bus-Hotel-Sightseeing  durch San Augustin, Playa de Ingles und schließlich durch Maspalomas. Unser Hotel das Lopesan Costa Meloneras war das letzte auf der knapp einstündigen Tour. Beim nächsten mal überlegen wir dann doch die 35.- Euro in ein Taxi zu investieren.
Am Empfang war die Dame dann sichtlich verwirrt, lautet die eine Zimmerkarte doch auf Mr. und sie sah sich meinen Ausweis noch einmal genau an. Aber auch hier lief alles Problemlos und wir durften auf unser Zimmer mit Meerblick. Diesmal gab es leider kein Upgrade, aber die Aussicht war wie im letzten Jahr, nur ein Stockwerk tiefer und ein paar Zimmer weiter rechts 🙂 Wir waren kaum auf dem Zimmer als auch schon unsere Koffer gebracht wurden. Natürlich bedankte ich mich mich der “Señora” Anrede auch mit einem Trinkgeld.

Das soll es dann für den ersten Beitrag gewesen sein. Im zweiten stelle ich euch dann das Hotel, den Garten und die sensationellen Pools vor.

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LookBook: Leggings mit Blumenprint

Hallo ihr Lieben,
DSCN4344Es war einmal bei einem Besuch bei Lulu als ich meine schwarz weiße Muster Leggings getragen hatte und als ich mir im Nachhinein die Bilder angesehen habe beschloss ich für mich: Nie wieder Leggings mit Muster.
Aber man entwickelt sich weiter, man wird älter und weiser und dann kam ein Katalog von Baur und darin war die Legging, welche mich dazu brachte dies zu überdenken. Eine Legging mit bunten Allover Blumendruck. Deutlich dezenter als das schwarz/weiße Muster meiner Alten, die ich wirklich nur noch im Haus getragen habe. Aber irgendwie doch interessanter als eine einfache Schwarze.

Kombiniert habe ich sie in der neusten Seite meines Lookbook mit einer schwarzen weich fallenden Longbluse in Crashoptik. Und wo ich schon mal wieder beim Muster war, warum nicht auch Mustermix und das Ganze mit dem schwarz weißen Loopschal kombinieren. Schmuck braucht es da sicher keinen mehr 🙂
An die Füße kommen, wie schon so oft, meine Lieblingspumps und die Forty Degrees Tasche darf natürlich auch nicht fehlen. Als es da so im Mix vor mir hing, dachte ich warum nicht noch eins draufsetzen und das ganze noch mit dem langen schwarz bedruckten Kimonomantel kombinieren.

Was meint ihr? too mutch?

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Selfmade Schmuck

Hallo ihr Lieben,
Im Weihnachtspost hatte ich schon erwähnt das Bianka ein Schmuckbastelset geschenkt bekommen hat und sie hat schon diverse Ohrhänger und Handyschmuck gebastelt. Natürlich war ich auch neugierig und wollte auch mal etwas basteln. Es sollten Freundschaftsarmbänder werden und schnell fand ich das passende Material.

Man braucht: Magentverschlüsse, ein paar Meter Lederschnur, ein paar Schmuckkugeln (Beads), etwas Nähgarn und Sekundenkleber.

Die Herstellung ist dann ganz einfach, das schwierigste ist noch die passende Länge der Lederbänder zu bestimmen. Diese werden dann in der Anzahl geschnitten, so dass die Klebeöffnung des Magnetverschlusses ausgefüllt ist. Bei mir waren es 8stränge zu 2mm für eine 9mm Öffnung. Man nimmt die Lederschnüre zusammen und umwickelt sie am Ende mit etwas Nähgarn. Dieses Ende wird dann mit ein paar Tropfen Sekundenkleber im Verschluss verklebt.
Ist die erste Seite trocken fädelt man die Beads auf die Schnüre. Meine hatten eine große Öffnung so dass ich sie über mehrere Schnüre gezogen und diese dann noch ineinander verflochten habe. Dann wird auch die zweite Seite verklebt und fertig ist das Armband in der auch für Crossdresser passenden Größe.
Wie eingangs erwähnt sollten es Freundschaftsarmbänder werden, so bastelte ich natürlich mehrere. Für Lulu und Bianka mit Glitzerkugeln und für mich eher schlicht, so kann ich es auch im Männermodus tragen. Final bekamen sie dann noch schicke Anhänger… :- )
Was meint ihr, tragbar oder soll ich doch lieber beim gekauften Schmuck bleiben?

 

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Inge auf Reisen

Hallo ihr Lieben,

DSCN4808wie der Titel schon sagt und ergänzend zum Bericht von Lulu will ich noch etwas über meine Reise zu ihr schreiben. Wieder flog ich mit Germanwings und war recht früh am Flughafen weil die Sicherheitsleute gestreikt haben. Es war auch nur ein Gate offen an dem einen Wartezeit von 40Min herrschte. Vorne sah ich jedoch das Gate 2 wohl auch geöffnet und dort nur 4min Wartezeit war.
Natürlich machte ich mich auf den Weg dorthin und es schien geschlossen, nur am Eingang saß jemand, die Sicherheitsschleusen waren alle unbesetzt. Ich ging aber einfach durch und seitlich stand eine Tür zum Premium Check offen. Dort habe ich mich also einfach eingereiht und wurde auch nicht herausgeworfen 🙂 Das erste mal ging ich durch einen Nacktscanner, die Hände hoch, surrt das gerät einmal um mich herum und schon durfte ich wieder heraustreten. Es zeigte mein Handgelenk und meinen Oberarm rot, so das ich noch schnell abgetastet wurde. Beides war aber wohl nur mein Schmuck, am Oberarm wohl wegen meinem Ohrring. Natürlich wurde ich wieder, obwohl eigentlich im Männermodus  von einer Frau abgetastet.

Zum Thema Männermodus, ich war zwar nicht geschminkt hatte aber ansonsten nur Sachen aus der Frauenabteilung an. Zur blauen Skinnyjeans trug ich einen grauen, grob gestrickten Oversize Pulli mit 3/4 Ärmeln, einem schwarzen Loopschal und flache Boots. Vervollständigt wurde das Outfit noch durch einen langen schwarzen Steppmantel, einem Weekend Bag und diversen, männlich/weiblich gemischten,  Schmuck.

Der Flug verlief normal, dieses mal habe ich nur den Basis Tarif gebucht, so musste ich auf den Snack und die freie Sitzplatzwahl verzichten. Bei einem 1h Flug in einer kleinen Bombardier CRJ-900 kann man das aber verschmerzen. Da ich auch nicht auf Gepäck warten musste kam ich auch schnell raus und traf auf Lulu die schon bei einem Kaffee auf mich wartete.

IMG-20150203-WA0000Die folgenden Tage vergingen mal wieder zu schnell, wir haben viel Getratsch, gelacht, die Gegend unsicher gemacht, getrunken, gekocht und natürlich auch gegessen. So kenne ich jetzt Lulus Geheimnis bei der Herstellung von Rinderrouladen, wir haben Lulus Mutter besucht und zu dritt über GranCanaria und das Lopesan geschwärmt, wir waren shoppen, bummeln und noch mehr shoppen. Dazu hatte Lulu aber schon ausführlich geschrieben.
Wir haben auch diverse Parfum Tests gemacht und Lulu hat mich von ihrem Prada und Chanel Nr. 5 als echte EdP überzeugt. Dazu schreibe ich aber noch einmal einen extra Beitrag.

DSCN6055Zurück ging es mal wieder viel zu früh und ohne besondere Vorkommnisse mit einer A-319. Mein Outfit für den Rückflug war wieder recht weiblich. Zu den Boots vom Hinflug trug ich Lederimitat Leggings und einen neu gekauften oversize,  goldglänzenden Pulli und dazu einen schwarzen Loopschal, den dicken Steppmantel und Chanel Nr.5.
Lulu hat mir eine Probe geschenkt die ich inzwischen auch ausgiebig benutze. Besondere Vorkommnisse gab es nicht. Wieder gelandet wurde ich von Bianka abgeholt und es gab wieder viel zu erzählen.

 

 

 

 

 

 

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Eine Geschichte von Inge, dem Götterboten und dem großen H und M

Der Newsletter

Noch im Jahre 2014 verfiel die holde Inge wieder einmal einem Newsletter und nach einiger Zeit der Besinnung orderte sie einige schöne Kleidungsstücke bei dem großen H und M. Die ließen sich nicht lange Zeit und übergaben kurze Zeit später, jetzt schon im Jahre 2015, ein Paket an Hermes dem Götterboten. Dieser schwor es so schnell er es tragen konnte zur wartenden Inge zu bringen. Über das Weltweite Netz informierte er die interessierte Inge wo das Paket zu jedem Zeitpunkt seiner Reise war. Aber kurz vor dem Ziel entschied sich der Götterbote die arme Inge zu ärgern und schickte das Paket zurück. Die erstaunte Inge las nur lapidar: “Die Sendung wurde im HUB sortiert und an die Retourenstelle des Versenders weitergeleitet. ” und gleichzeitig das es zugestellt sei.
Die verwunderte Inge rief den Kundendienst zu Hilfe, der aber leider nichts machen konnte außer den Hinweis zu geben das die liebe Inge neu bestellen müsste und das sie dem Götterboten mitteilen wolle, er solle in Zukunft besser acht geben.

Die Neubestellung

So etwas lässt sich die etwas ärgerliche Inge natürlich nicht zweimal sagen und orderte erneut. Natürlich waren viele Teile der ersten Bestellung nicht mehr Lieferbar, aber dank der modischen Inge wurde auch der neue Bestellzettel wieder voll. Wieder übergab der große H und M das Paket an den Götterboten welcher sich diesmal umso mehr bemühte das Paket zur wartenden Inge zu schaffen.

Die Ankunft

Es dauerte auch nicht lange und die fröhliche Inge hielt ihr Paket mit den neuen Kleidungsstücken in ihren Händen. Die wieder einmal verwunderte Inge stellte aber fest das einige der Kleidungsstücke wohl schon einmal ausgepackt und anschließend einfach in ihre Plastikhüllen zurückgestopft waren. Die angeekelte Inge fand sogar fremde Haare und sortierte diese Kleidungstücke gleich wieder zurück in das Paket. Es verblieben einige Hosen und ein paar Shirts. Die stattliche Inge hatte sowohl xl als auch xxl bestellt und die Hosen in der Größe die sie schon besaß. Sie waren sowohl für Männlein, wie auch Weiblein gedacht, da die crossdressende Inge es damit nicht so genau nimmt und neben der Kleidung fand sich auch noch das eine oder andere schmückende Teil.

Die Anprobe

Als die anprobierende Inge in die Hosen stieg musste sie feststellen das, das Männermodel viel zu eng war, wohingegen das Frauenmodel oben herum passte aber überall falten warf. Und das obwohl beide die selben Größenangaben in sich trugen und diese auch mit den bereits vorhandenen Skinny Jeans übereinstimmten. Gleiches ergab sich bei den Shirts, die zwar eigentlich passten aber an den Armen der zierlichen Inge viel zu eng waren.

Die Ernüchterung

Von der großen großen Bestellung blieben der shoppingsüchtigen Inge nur eine handvoll Teile. So blieben ihr nur einige Armbänder, ein stattlicher Skull Ring und einige wenige T-Shirts in xl und xxl.

Die Moral der Geschichte

Götterboten sind nicht mehr das was sie einmal waren, traue keiner Größenangabe die du nicht selbst gemessen hast und wenn du nicht enttäuscht werden willst gehe am besten gleich in den nächsten Laden. Letzteres wird die shoppingprincess Lulu mit der shoppingqueen Inge auch demnächst wieder machen.

Viele Grüße von
der schmunzelnden Inge