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Kurztrip nach Dortmund

Wir waren mal wieder einige Tage in unserer alten Heimat. Wie schon im Dezember haben wir dort im Best Western Hotel Dortmund Airport gewohnt. Im Dezember war das Hotel leer, wir bekamen ein Upgrade und die Suite lag im ruhigen inneren Bereich des Hotels. Diesmal war es leider anders.

Das Zimmer

Das Doppezimmer ist modern eingerichtet, die Größe ist ausreichend und es scheint noch nicht lange her das es renoviert wurde. Die Dusche hat uns sogar besser gefallen als die der Suite, da war es eine Duschabtrennung an der Badewanne, hier eine richtige Dusche. Aber wir waren im vierten Stock direkt unter dem Dach, weiter Vorne waren Tagungsräume, über uns die Einflugschneise vom Dortmunder Airport.

So war das Zimmer leider sehr Hellhörig und unruhig. Die Flugzeuge kamen zwar nur zweimal am Tag, da aber geballt, gegen acht Uhr in der früh und gegen 17 Uhr dann noch einmal. Dazu dann ab sieben Uhr das Housekeeping welches die Tagungsräume vorbereitet hat und die lieben Nachbarn die man auch mehr als deutlich hören konnte.

Eigentlich war es uns aber auch egal, wir waren nur zum schlafen dort und den Rest des Tages waren wir unterwegs. Der Anlass unserer Reise war leider ein trauriger, so das dies unser kleinstes Problem war.

 

Outfits, über den Dächern von Dortmund

Da wir von unserem Stockwerk direkten Zugang zu einer Dachterasse hatten, nutzten wir das um ein paar Outfit Bilder in der Abendsonne zu machen. Ihr seht mich hier in einer meiner geliebten Skinny shaping Jeans einem neuen grauen Shirt und einem neuen Poncho. Das Shirt hat einen Asymmetrischen Saum mit einem Bindeschlitz an der linken Seite. Es ist in einer leichten Oversize Form geschnitten mit rundem Ausschnitt und 3/4 Ärmeln.

Der Poncho ist schon jetzt mein neues Lieblingsteil, in einer leichten Strick Qualität und mit breitem Schalkragen wirkt er recht sportlich. Der Oversize Schnitt verdeckt einiges und so ist er auch sehr gut kombinierbar.

Die neuen Sachen habe ich kürzlich bei Sheego zum reduziertem Preis und dann noch bei einer 20% Aktion gekauft. Da konnte ich nicht Nein sagen, obwohl ich mir eigentlich etwas Zurückhaltung auf die Fahne geschrieben habe.

Vervollständigt wird das Ganze von einem Grau meliertem Loop und einer langen Kette. Beides kennt ihr schon von früheren Beiträgen. Die grauen Nike Sneaker sind bei einigen meiner Freundinnen zwar nicht gern gesehen, passen hier aber wunderbar und sind super bequem 🙂

Das Outfit war zum herumwuseln und für die Autofahrt genau richtig, bequem, lässig, sportlich.

Das zweite Outfit

Vom zweiten Outfit habe ich nur ein Bild, an dem Tag hatten wir anderes im Kopf. Die Grundfarbe schwarz erklärt es wohl. So war es an dem Tag wieder eine meiner Skinny Jeans, diesmal aber in schwarz, zur schwarz/weißen Longbluse.

Vervollständigt durch schwarze, hohe, elegante Sneaker und ein weißes Tuch im gleichen Muster. Darüber trug ich dann noch eine kurze Lederjacke. Zum Glück war es an dem Tag mit fast 15 Grad frühlings haft warm.

Die restlichen Outfits waren dann Kombinationen daraus, gepaart mit anderen Oberteilen. Davon haben wir allerdings keine Bilder mehr gemacht.

 

Oberweite durch Push Up Sport BH

Vielleicht habt ihr es bemerkt, auf den Bildern habe ich obenherum etwas zugelegt. Nein, es ist “noch” nicht echt, aber auch kein Silikon.
Viele meiner neuen Oberteile sehen mit Oberweite deutlich besser aus. Ich möchte aber auch nicht ständig mit meinen Silikonbrüsten herumlaufen, so viel die Wahl auf diesen Venice Beach Sport-Push-up-BH mit Bügel. Mit seinen Nahtlos vorgeformten Cups ist er für eine mittlere Belastung wie zum Beispiel Fitness Sport gedacht. Er hat breite gefütterte Träger und eine sportliche V-Ausschnitt Optik.

Ein Sport BH wurde es weil er größer geschnitten ist und einfach mehr halt hat. In der Größe 90 A mit Push brauche ich im Moment leider noch eine BH Verlängerung, fülle ihn aber dafür auch schon fast aus und dank den eingearbeiteten Push Up Schalen sieht man dann auch etwas. Dabei sieht er auch nicht unbedingt nach Unterwäsche aus.
Ich könnte ihn also auch als Sport Bustier tragen, wenn ich mal Bauchfrei zum Sport möchte…. Nein, nur ein Scherz, ich werde niemals meine Kugel zeigen 🙂

Ich trage ihn inzwischen fast ständig, auch beim Sport. Da brauche ich ihn zwar noch nicht, aber es sieht auch da besser aus. Er verrutscht nicht und trocknet schnell. So kann ich ihn auch Abends im Kurzprogramm waschen und am nächsten Morgen wieder anziehen.

Trotzdem werde ich mir bei nächster  Gelegenheit den gleichen noch einmal Kaufen. Alexandra meinte aus Erfahrung: “Wenn du einmal einen passenden BH hast, dann bleibe bei dem” 🙂

 

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Neue Handtasche mit passendem Outfit

Hallo ihr Lieben,

In der letzten Zeit habe ich mich beim shoppen etwas zurückgehalten. Die meisten Kataloge habe ich einfach ignoriert, dann kam aber mal wieder einer mit einem “liebe auf dem ersten Blick” Outfit. Schnell habe ich alles zusammengerechnet und dachte dann, Cordhosen mag ich eigentlich doch nicht, das Shirt ist zwar schön aber ich habe ja schon einige im Schrank, die Strickjacke mit Schal ist toll aber braucht Frau auch nicht zwingend und zu guter letzt gab es die Schuhe nicht in meiner Größe. Also flog der Katalog ins Altpapier.

Mein neues Herbst Outfit

Dann kam aber ein passender Newsletter, bei einer Bestellung gibt es eine Handtasche mit passendem Schal umsonst und vollkommen gratis. Ich erinnerte mich dunkel an das genannte Outfit und fand das sowohl Tasche als auch Tuch dazu passen würde.

Langer Rede kurzer Sinn, ich kramte den Katalog wieder hervor und da war die apricot farbene Cordhose im modischen 5 Pocket Karotten Style, die passende gleichfarbige Grobstrickjacke und das Rundhalsshirt mit Paillettenbesatz in der hellen Ecru Farbe. Da passt der Loop und die Tasche perfekt zu, ein Gürtel war auch schnell gefunden. Fehlen die Schuhe… aber ich habe noch die Taupe farbene hohen Sneaker und ein paar braune Stiefeletten Stehen schon lange auf meiner Wunschliste… Gedacht, getan, bestellt.

Hier also mein erstes Herbstoutfit in diesem Jahr:

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Teneriffa 2016

Vorbereitung und Flug

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Mein Flugoutfit, zur schwarzen Skinny Jeans gab es BlingBling Sneaker, Gürtel, Glanz T-Shirt mit Herz und mein grauer Cardigan.

Unser Sommerurlaub 2016 führte uns nach einigen Jahren mal wieder auf die Insel Teneriffa. Wieder waren wir im Norden, in Puerto de la Cruz im Hotel Tigaiga. Diesmal war es für mich aber noch etwas spannender. Schon die letzten Urlaube war ich meist als Frau aufgetreten. Diesmal, als teilgeoutete Transsexuelle, kamen natürlich nur meine Frauensachen in den Koffer. Bei der Gelegenheit verbannte ich auch gleich die Männersachen aus meinem Kleiderschrank und wie ich bemerken musste hatte ich einen Großteil der Sachen schon seit zwei Jahren nicht mehr an.
Da meine Garderobe inzwischen etwas umfangreicher ist und ich auch besser kombinieren kann, war es diesmal kein Problem das Gewichtslimit von zwanzig Kilo für den Koffer einzuhalten. Mein Flugoutfit war wieder einmal das der grauen Maus, diesmal allerdings mit Make Up und eindeutig weiblich.

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IMG-20160528-WA0002 Da ich ja orange Nägel hatte, habe ich mir am Tag vor dem Flug auch noch den passenden Lippenstift besorgt, genauer einen Manhatten Endless Stay liquid lip tint in der Farbe my Manderine und noch einen einfachen Libgloss.
Der Checkin und Flug verlief normal. Im Süden von Teneriffa gelandet, wurden wir zusammen mit einem anderen Pärchen mit einem Kleinbus in den Norden gefahren. Da sieht man schon das im Norden doch deutlich weniger los ist als im Süden, genauso wie wir es wollen.

Natürlich wurde ich während des ganzen Urlaubs als Frau behandelt und als ich an der Rezeption beim vorzeigen meines Ausweises noch einmal darauf hingewiesen habe man möge mich bitte als Inge führen, war dies auch kein Problem. Auf den extra besorgten DGTI Ergänzungsausweis konnte ich verzichten. Die Dame an der Rezeption war nicht einmal erstaunt als ich erwähnte das ich Transexuell bin, vermutlich hätte ich auch sagen können sie sollen mich Minnie Mouse nennen.

Das Hotel

Das Hotel Tigaiga ist ein kleines Familien geführtes Hotel mit gut 70 Zimmern. Es steht in Puerto de la Cruz, eigentlich mitten in der Stadt aber sehr ruhig auf einem Berg und direkt neben dem Taoro Park. Vom Park führt eine Treppe, an einem Wasserpark entlang herunter Richtung Promenade. So ist man zwar mitten in der ruhigen Natur, aber über ein paar Treppenstufen ist man in wenigen Minuten an der Promenade. Für den Rückweg empfiehlt sich allerdings ein Taxi was man sich für knapp vier Euro auch gut leisten kann.
Aber zurück zum Hotel. Wir waren vor vier Jahren schon mal dort und seither wurde viel umgebaut und renoviert. War es schon damals schön, war es jetzt noch schöner, unser Zimmer 304 sah aus wie neu, in grün gehalten, mit einem schönen Wannenbad, einem kleinem Balkon mit seitlichem Meerblick und Blick auf den Park, bzw dem Hotel eigenen subtropische Garten.
Der 7000 qm2 große Hotelgarten führt ums ganze Hotel und sie werben damit das sie mehr Palmen als Betten haben. Dazu noch unendliche viele Pflanzen die man durch eine Führung auch noch näher kennen lernen kann. Im Garten ist der auf 26 Grad beheizte Pool umgeben von Liegewiesen.  Es ist so viel Platz und kaum steht man irgendwo auf der Wiese eilt der Poolmeister schon herbei und bringt Liegen, Polster und was man sonst noch braucht.

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Speisesaal Tigaiga

Da wir wieder Halbpension gebucht hatten, bekamen wir im Speisesaal unseren festen Tisch. Dieser war fortan nur für uns reserviert und wurde am letzten Abend auch noch mit eine individuellen Sandbild zum abschied verziert. Die Bedienungen waren alle ausgesprochen freundlich und sprachen zum Großteil auch Deutsch, und selbst wenn nicht konnte man sich gut mit Ihnen verständigen. Zum Frühstück gab es ein großes Buffet, es blieben keine Wünsche offen, incl. der deutschen Brötchen und dem dunklen deutschen Brot. Das Abendessen wird als vier Gänge Menü serviert. Man kann am Abend die Gänge aus jeweils zwei Gerichten auswählen und sich zudem noch an einem großen Buffet bedienen. Jeden Abend gab es ein vegetarisches, ein Fisch und ein Fleischgericht. Daneben konnte man auch noch in einem A la Carte Restaurant essen.
DSC_5324Am Abend gab es fast immer Live Musik, da uns das aber nicht so gefällt waren wir meist auf einer der vielen Sitzmöglichkeiten im Garten und schauten uns den Sonnenuntergang an oder genossen auf dem Balkon das Schauspiel wenn pünktlich um 20Uhr ein Schwarm von Sittichen ihre Schlafplätze in den großen Palmen vor dem Hotel einnahmen.
Da wir meist den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs waren hat es bei uns auch nicht lange gedauert bis wir ihnen gefolgt sind 🙂

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Essen,Trinken, Shoppen

Wenn ihr mich/uns anseht wisst ihr das wir gerne Essen und ich auch gerne mal einen Cocktail trinke. Das das Essen im Hotel spitze ist konntet ihr schon aus dem vorherigen Abschnitt herauslesen. Manchmal war es etwas lasch gewürzt, wohl weil der Altersdurchschnitt im Hotel doch stark an die 60 herangeht.  Meine geliebten salzigen Kartoffeln mit der “scharfen” Mojo Soße habe ich dem entsprechend nur selten gegessen. Zum Essen gab es guten und bezahlbaren Wein, meistens für uns aber nur Mineralwasser, wie sind keine Weinkenner. Danach gab es dann aber an der Bar auch mal einen alkoholfreien Fruchtcocktail für Bianka und einen Cuba Libre oder Mojito für mich. Mittags haben wir meist an einem der vielen Picknickplätze angehalten und Brot mit scharfer Chorizo Wurst gegessen.
Einmal mussten wir natürlich auch an der Promenade im Restaurant Pomodoro essen. Das Restaurant liegt direkt am Meer, unterhalb der Puente de Viento und wenn man einen Platz an der Mauer ergattert, kann man dem Rauschen der Wellen zuhören/sehen. Weiter unten an der Promenade gab es auch mal ein Eis oder meine erste spanische Sangria. Ihr werdet es nicht glauben, wir fahren seit fünf Jahren auf die Kanarischen Inseln und jetzt habe ich zum ersten mal Sangria getrunken. Da Bianka ihn nicht mochte durfte ich den halben Liter alleine trinken und war froh als ich anschließend im Taxi sitzen durfte 🙂


Da wir uns inzwischen angewöhnt haben nur die nötigsten Kosmetika  in den Koffer zu packen mussten wir gleich, nachdem wir unser schickes Renault Cabrio bekommen hatten, einkaufen. Ich liebe die spanischen Shopping Malls und auch hier hatten wir in zehn Minuten Entfernung das La Villa Centro Commercial wo wir uns mit den nötigsten Kosmetika,  Lebensmitteln und Getränke für unsere Ausflüge eindeckten.
Hier gab es natürlich auch diverse Parfümerien und man weiß ja das Parfum auf den Kanaren recht preiswert ist. Nach langem probieren fanden wir CK one summer und Eternity summer als unsere neuen Sommerdüfte. Unterm Strich waren sie nicht billiger als wenn man es hier bei Amazon bestellen würde. Aber Parfumkauf gehört für uns zum Urlaub dazu 🙂


Wir hatten bei diesem Urlaub zum ersten mal ein Cabrio als Mietwagen. Und es wird wohl auch das letzte mal gewesen sein. Am ersten Tag, als wir offen fuhren, haben wir uns beide, obwohl wir aufgepasst haben, einen Sonnenbrand geholt. So das wir an den folgenden Tagen nur noch gelegentlich offen gefahren sind.

Da ich inzwischen täglich Maskara trage und meine vorhandenen nicht wasserfest waren, habe ich mich auch danach umgesehen. Mit Hilfe einer netten Beratung auf spanisch/englisch und mit Handzeichen wurde es der Maybelinne Lash Sensational. Wie ich auf dem super Kosmetikspiegel im Hotel festgestellt habe, habe ich durchaus sehr lange Wimpern, nur etwas wenige und da bringt mir dieser Mascara sehr viel Volumen. Das Silikonbürstchen war aber etwas gewöhnungsbedürftig.

Klamottengeschäfte gibt es natürlich auch reichlich, jedoch nicht in unserer Größe 🙁 Wir fanden aber doch noch einen C&A und sowohl Bianka als auch ich fanden noch etwas schönes 🙂 Was natürlich auch nicht fehlen darf ist Schmuck aus Vulkanstein, den gibt es hier natürlich an jeder Ecke, geht man etwas Abseits der Promenade ist er auch günstig. Mir als gelegentlicher Aliexpress China Käuferin ist natürlich klar das der meist dort her kommt aber es ist immer wieder eine schöne Urlaubserinnerung wenn wir den Schmuck tragen.

Das war der erste Urlaubsbericht, weitere, mit vielen Bildern unserer Ausflüge werden folgen…

 

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Zwillingszusammentreffen das Sechste …

Oder Siebte! Egal, ich war mal wieder ein paar Tage bei Lulu. Sonntag Nachmittag brachte mich Bianca zum Flieger. Natürlich wurde ich bei der Sicherheit wieder für eine Frau gehalten, diesmal stutzte die Beamtin aber doch ein wenig. Zumal der Scanner auch meinen Schritt angezeigt hatte. Ob er gemerkt hat das da irgendetwas falsch ist? Aber am Ende wurde ich doch durchgewunken und der Flug verlief normal, die Ankunft lief normal, das Aufeinandertreffen mit Lulu und ihrem Mann lief normal.  Der Abend verlief normal mit vielen Gesprächen.

Dark Red Gel von Jolifin

Nicht normal war das mir auf dem Flug ein Nagel abgebrochen ist 🙁 Grund genug für Lulu mal wieder über meine Nude Nägel zu lästern, wir hatten aber auch schon im Vorfeld besprochen das sie mir ein paar Farbige macht. Sie geht seit einiger Zeit nicht mehr zu ihrer Nageltante und macht sie selbst Gelnägel, so hat sie inzwischen eine profimäßige Ausrüstung und kann es auch gut. Gut genug das ich sie auch an meine Nägel lasse. Sie will schon lange einen Bericht schreiben wie sie es macht, daher spare ich mir hier die Details. Aber das Endergebnis will ich euch nicht vorenthalten. Nach langer Zeit mal wieder Farbe. Dark Red mit Glitzer von Jolifin.

 

IMG-20160220-WA0000Der Rest der Woche lief wie immer, obwohl nicht ganz,  Lulus Mama hat uns  zum besten China Mann in Bremen eingeladen, hier sind wir auch wieder etwas aufgefallen aber Lulus Mama hatte da kein Problem mit. Warum auch sie kennt ihre Tochter ja schon ein paar Jahre 🙂 und mich jetzt auch ein paar Monate.

Der Rest war dann aber “normal”, wir waren Schoppen, wir haben gequatscht, gemeinsam gekocht, der eine oder andere KaffeePeng (mit Baileys) wärmte uns auf. Ich kann jetzt falschen Hasen kochen und wir haben eine Gemeinschafts Handtasche. Da ich meine mal wieder vergessen hatte, haben wir jetzt gemeinsam eine gekauft die dann gleich bei ihr bleibt. Mit neuen Spruchtassen haben wir uns auch eingedeckt und das eine oder andere Shirt war am Ende auch mehr in meinem Gepäck. Natürlich war die Woche eigentlich wieder viel zu kurz, schon am Freitag ging der Flieger wieder zurück.

 

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Fazit, alles normal, alles wie immer. Wenn wir Aufeinandertreffen vergeht die Zeit viel zu schnell, es ist nicht mehr aufregend geschminkt in die Stadt zu gehen. Niemand beachtet mich.

Obwohl, als wir beide mit rotem Lippenstift unterwegs waren erregten wir doch etwas Aufmerksamkeit. Beim Gegenversuch am nächsten Tag, ähnliches Outfit, aber nur mit leichtem Lipgloss beachtete mich niemand.

Ich muss aber auch sagen das ich mich inzwischen viel freier und relaxter in der Öffentlichkeit bewege. Vorbei sind die Zeiten in denen ich nur daran dachte mich heile auf den 6cm Pumps zu bewegen und mich hinter meiner Handtasche versteckt habe.

Heute laufe ich wieder in Sneakern herum, natürlich die schönen schlank geformten aus der Frauenabteilung, immer farblich passend zum restlichen Outfit und natürlich mit etwas Blingbling. Als 190cm Frau brauche ich keine hohen Schuhe (zumindest nicht beim shoppen 🙂 ). Die Handtasche dient jetzt auch eher ihrem eigentliche Zweck, alles das mitzunehmen was Frau so braucht.  Und wenn dann doch mal jemand aufdringlich guckt, denke ich an den Spruch auf meiner neusten Tasse:

“Wenn Jemand ein Problem mit mir hat, darf er es ruhig behalten.
Es ist ja schließlich Seins! “

Die steht jetzt in exponierter Position in meinem Büro 🙂

 

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Besuch bei Lulu

Vor einigen Wochen ging es mal wieder auf ein verlängertes Wochenende zur besten Freundin. Diesmal aber nur mit Handgepäck. Auch wenn die Sommersachen ehe leicht sind machte diese Beschränkung natürlich eine deutliche Planung nötig. Da ich inzwischen aber auch genügend Sachen habe die ich miteinander kombinieren kann war es am ende doch kein Problem.

Bei den Kosmetika habe ich mich dann bei Lulu bedient und nur das Lebensnotwendige, wie mein Make up und das Sprühwachs von SexyHair mitgenommen. Natürlich alles fein säuberlich in einem klaren Beutel verpackt. Und so erregte das Spray die meiste Aufmerksamkeit der Sicherheitsdame. Nun ja, die Dose war auch größer als man eigentlich mitnehmen darf und der Name “play dirty” assoziiert man eher nicht mit einem Haar Styling Produkt 🙂
Es lief aber Problemlos, natürlich wurde ich wieder als Frau behandelt, das rote Oversize shirt von EMP deutete aber auch sehr in diese Richtung. Eigentlich war wieder alles was ich trug aus der Frauenabteilung, schwarze Sneaker, schwarze Skinny Jeans, dunkelgraues Top, das Rote Shirt und mein dunkelgrauer Cardigan. Auch die Nase wurde durch das Joop LeBain Parfum auf die falsche/passende Fährte gelockt.

IMG-20140702-WA0006Bei Lulu angekommen gab es Ersteinmal ein langes Frühstück, bevor wir uns in den Garten legten und unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Reden, Quatschen, Cocktails trinken und gut aussehen 🙂 Die Cocktails waren natürlich Alkoholfrei, wir trinken ja nicht so früh am morgen. Zum Mittagessen hatte Lulu gefüllte Paprika mit Reis vorbereitet und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang bei dem ich ihren absoluten Lieblingsmantel tragen durfte landeten wir wieder im Garten. Jetzt kamen auch langsam die richtigen Cocktails auf den Tisch. Lulu hatte einen besonderen Rum besorgt, bei dem es schon fast zu schade war ihn zu einem Cuba Libre zu mischen. So gingen wir, inzwischen zu dritt wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nach.
Als es darum ging noch zum Abendessen zu fahren, mit dem Fahrrad, legten Lulus Mann und ich Veto ein. Ein Cocktail mehr ersetzte dann das Abendessen. Später, an der offenen Feuerschale mit Kaminholz wurde selbst die Kälte der Nacht erträglich auch Regen konnte uns nicht ins Haus treiben. Gegen ein Uhr legten wir dann noch ein paar Würstchen aufs offene Feuer und aßen die nach ganz Campingmanier aus der Hand. Der letzte Cocktail war dann aber wohl doch zu viel und wir mussten alle drei dringend ins Bett.

schwarzer UV-Nagellack

schwarzer UV-Nagellack

Der nächste Morgen fing dementsprechend spät an und nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns gleich ans Mittagessen. Es gab Riesenschnitzel mit Kartoffeln und Krautgemüse. Nach dem Essen widmeten wir uns meiner Füße, ich habe hier schon genau darüber berichtet. So verging der Tag auch wie im Flug und der Abend fiel an diesem Tag auch recht kurz aus.

Am Sonntag wollten wir grillen, das Wetter sah aber eher nicht danach aus. Typisch Norddeutsches Regenwetter. Aber auch nur bis Lulus Mama vorbei kam und das gute Wetter mitbrachte. Sie brachte auch Aperol und “Spritz” mit so das wir  zum grillen auch das passende Getränk hatten. Hierbei erfuhr ich auch, aus erster Hand,  die Jugendsünden von Lulu 🙂 So hatten wir auch an dem Tag wieder viel zu Quatschen und der Tag endete auch wieder recht spät.

Der nächste Tag sollte dann schon wieder der letzte sein, am Abend ging der Flieger nach hause. Entsprechend hatte ich auch mein Outfit gewählt. eher dezent, zur schwarzen Skinny Jeans ein dunkles Top und ein Netz-T-Shirt. Langsam wird dies zu meinem Flugoutfit. 🙂

Vorher wollten wir aber noch in das Waterfront Einkaufszentrum. Noch war ich ungeschminkt, so schlampig wollte Lulu mich aber nicht mitnehmen. So legte ich dann doch noch etwas Makeup, Puder, Maskara, Lidstrich und einen Lippenstift auf. Wohl wissend das ich damit auch zum ersten mal geschminkt fliegen würde. DSCN6890In der Waterfront waren sehr viele Jugendliche unterwegs, eine Gruppe die mit uns Crossdressern eher nicht umgehen kann. Jedoch gab es keinerlei Probleme, ich denke man hat mich gar nicht bemerkt.  Unser erster Weg führte uns in den Primark und auch genau so schnell wieder hinaus. Einzig ein Mitbringsel für Bianka und ihre Minion Sammlung haben wir gefunden. Einen PEZ Spender in Minion Form 🙂

Bevor wir nun in die “richtigen” Geschäfte gingen bestand Lulu darauf etwas zu essen. Aus der Erfahrung bei unserem letzten Shoppingtrip hatte sie wohl angst sonst nichts mehr zu bekommen. So ging es in die Fressecke der Waterfront und wir gönnten uns einen wirklich guten Döner. Nun wurde es aber Zeit für ein Shoppingerlebnis also gingen wir direkt nach C&A und in die Abteilung für große Größen. Die ist hier gut bestückt und so fanden wir auch schnell einige schöne Sachen, beschränkten uns dann aber nur auf eine DSCN6894handvoll Teile. Man nennt uns ja auch Zwillinge und so gab es für uns beide je ein schönes weißes Tuch und eine Orangenfarbenes  Shirt mit 3/4 Arm.
Lulu fand dann noch das perfekte Teil für mich. Ein Longtop in weiß, asymmetrisch geschnitten, crinkle (muss man nicht bügeln) und Oversize. Zusammen mit weißen Leggings war das mein Lieblingsoutfit an den warmen Tagen.

In den anderen Läden fanden wir dann noch Lulus Lieblings Nagelgel und ein blaues Oilwashed T-shirt für mich. Nach dem obligatorischen Kaffee machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Hier erregte ich wohl etwas aufsehen, nicht daran denkend das ich neben dem recht weiblichen Outfit auch noch geschminkt war besuchte ich  die Herrentoilette. Die anwesenden Herren staunten nicht schlecht als ich mich an das Becken fürs kleine Geschäft stellte. 🙂DSCN6892

Jetzt wurde es auch schon zeit das wir uns voneinander verabschieden. Wir brauchten wieder einmal sehr lange bis wir uns trennen konnten. Durch die Sicherheitsschleuse ging es diesmal ohne Gebimmel und ohne Probleme. In der Warteschlange am Gate wurde ich von einem Herren vorgelassen und eine Dame fand mich wohl sehr interessant und konnte ihre Augen nicht von mir losreißen. Der Flug, immerhin mein erster mit MakeUp verlief aber ohne besondere Vorkommnisse, den Großteil des Fluges habe ich auch verschlafen. Wochenenden bei Lulu sind anstrengend 🙂

 

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Lookbook: Gran Canaria 2015

da ich bisher sehr wenig Urlaubsbilder von mir gezeigt habe, gibt es heute die volle Ladung. Naja, so viele sind es nicht, wir haben nur wenige gemacht. Als erstes zeige ich euch ein paar Bilder die am späten Abend hoch auf den Türmen des Hotels entstanden sind. Eines meiner Lieblingsoutfits für den Abend (ja, ich hatte es sogar an zwei Tagen zum Abend an).

Der Doppellagen Pulli in der Farbe taupe und mit einem weißen Top darunter war mein erster Versuch mit dieser Farbe und ich habe mich darin verliebt. Hier zusammen mit einem gleichfarbigen Tuch, einer weißen Leinenhose, ein klein wenig Schmuck und meinen einzigen weißen Schuhen. Das Outfit habe ich euch so schon mal in einem früheren Beitrag gezeigt, hier nun aber der Beweis, ich laufe wirklich so herum 🙂

Das zweite Outfit kennt ihr auch schon, aufgenommen auf unserem Balkon auf dem Weg zum Abendessen. Wie ihr seht hatte ich nicht viel Schmuck mit, bzw. habe ich oft den selben getragen. Das zweifarben Top habe ich hier mit einer schwarzen und weit geschnittenen Hose kombiniert. Super lässig und bequem. An den Füßen meine geliebten Sandalen, ich glaube die hatte ich im Urlaub zu 90% und zu jedem Anlass an.

 

Das dritte Outfit kennen die Stammleser auch schon aus unserem letzten Urlaub. Ein Longtop/Kleid, vorne Satin, hinten Jersey, kombiniert mit kurzen Leggings und meinen schwarzen Sandalen. Meine Fußnägel waren die ganze Zeit übrigens auch in schwarz lackiert. Anfangs Matt, was mehr Aufmerksamkeit erregte als das später verwendete Glanzschwarz. Die Bilder sind in dem sehr windigen Küstenstädchen Castillo del Romeral entstanden wo wir auf unserem Weg entlang der GC 500 (mit kleinem Abstecher über die 501 in Richtung Küste) Pause gemacht haben.

Zuletzt dann mein Alltags, wir fahren und wandern durch die Gegend Outfit. Nachdem ich mir in den ersten Tagen heftige Blasen gelaufen hatte wurden die Adidas Laufschuhe meine ständigen Begleiter. Zumindest sind sie immer im Kofferraum mitgefahren.Ansonsten waren kurze Hosen und Leggings angesagt. Die ich dann in Kombination mit diversen Shirts getragen habe. Mein Liebling war ein schwarz weißes Doppellagen Shirt, das hatte ich auch noch in Lila mit und nach dem Urlaub auch noch einmal in Blau bestellt :-). Das Make Up war eher minimal bis nicht vorhanden, jedoch wurde ich trotzdem immer als Frau erkannt

Im nächsten Bericht nehme ich euch dann noch mit auf einen Ausflug entlang der Küstenstraße GC-500, einmal nach Arinaga und den Bronzestatuen von Agüimes. Und am nächsten Tag in die andere Richtung bis nach Puerto De Mogan.

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GC 2015 – Auf in den Urlaub

Hallo ihr lieben,

wie bereits angekündigt folgt eine kleine Serie mit Beiträgen aus unserem Gran Canaria Urlaub. Und wie immer fange ich schon mit den Vorbereitungen an. Wir haben diesmal aus Gewichtsgründen nur das nötigste an Kosmetika mitgenommen. Alles was wir vor Ort auch bekommen konnten wollten wir dort holen.

Verpackungskünstler

Unsere Koffer, der kleine für Binaka, der große für mich :-)

Unsere Koffer, der kleine für Bianka, der große für mich 🙂

Am Wochenende vor dem Abflug haben wir also alles gepackt. Diesmal haben wir auch anders gepackt. Es macht eigentlich keinen Sinn unsere Sachen im Koffer zu trennen, also haben wir erst einen mit 19,8 KG voll gemacht um dann den Rest in den Zweiten zu packen. Da ich ja sehr gerne viel zu viel mitnehme war der zweite Koffer dann auch zu schwer. Ich musste mich also von einigen Sachen wieder trennen. Als erstes blieben meine Silikonbrüste zu Hause. Schon im letzten Urlaub habe ich sie wegen der wärme nur am Abend getragen und habe damit die Leute sehr verwirrt. Tagsüber Körpchen AA und Abends gute C, so kommt kein Passing zustande. Damit waren wir auch schon fast beim Wunschgewicht der Fluglinie. Ein paar T-Shirts fielen auch noch weg, fanden sich später aber doch im Handgepäck wieder.

The day before

red Nails & red Hair

red Nails & red Hair

Am Tag vor dem Flug kam noch einmal das volle Schönheitsprogramm. Morgens zum Nägel machen und nachmittags zum Frisör. Bianka bekam schöne rote Nägel, ich wieder nur Nude, aber mit der Option sie später zu lackieren und sie blieben diesmal deutlich länger. Beim Frisör Werle fragte ich vorsichtig ob wir für den Urlaub vielleicht rote Strähnen machen könnten. Ihr erinnert euch vielleicht. Er hat mir mal gesagt, rot geht nur bei Frauen und das ist nichts für Männer. Aber ich rannte offene Türen ein, den Gedanken hat er sich auch schon gemacht hat sich aber nicht getraut mich zu fragen. Also bekam ich Kupferrote Strähnen in die schon in allerlei Brauntönen gemixten Haare. Bianka bekam auch, wegen der starken Sonne, dem Salz und Chlorwasser,  eine extraportion Farbe.

Mein Outfit

Ich hatte für den Flug ein dezentes Outfit gewählt. Schon so entspricht das Bild in meinem Ausweis nicht mehr ganz dem wie ich heute aussehe und ich möchte ja keinen Ärger bekommen. So trug ich schwarze Sneaker, zur schwarzen Skinnyjeans, ein einfaches graues T-Shirt, einen weiß grauen Loopschal und einen knielangen, dunkelgrauen Cardigan. Dazu gab es dann noch etwas Herrenschmuck und mein neuer FrIIs & Company Weekendbag.
Also die komplett graue Maus und es war zwar alles aus der Damenabteilung aber nach meiner Meinung nicht besonders auffällig.

Time to fly

Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Filderstadt, hier hatten wir einen Parkservice angemietet. Man stellt sein Auto in deren Parkhaus und wird zum Flughafen gebracht.. Ärger gab es dann auch nicht, unsere Bordkarten bekamen wir problemlos, die beiden Koffer waren knapp unter der Grenze und so ging es zur Kontrolle.  Ein netter Herr ließ mich sogar vor und so stand ich im Nacktscanner.
Aber selbst der erkannte mich nicht als Mann 🙂 und als  nichts piepte und ich heraus stürmen wollte hielt man mich mit “Moment mal die Dame!” auf und verwies mich zur weiteren Untersuchung an die Kollegin. Die fand dann aber auch nur meinen Schmuck. Mein Handgepäck wurde dann noch einmal genauer untersucht. Elektronik in Tasche die wiederum in einer Tasche liegt mögen sie wohl nicht. Als alles einzeln noch mal durchleuchtet wurde glauben sie das es sich nur um zwei Kameras, zwei Objektive, ein Handy und allerlei Ladegerätekram handelte.
Ein guter Tag, schon dreimal, trotz dezent androgynem Outfit und ohne Makeup bin ich als “Frau” durchgegangen.

Im Flieger

Im Anflug auf Gran Canaria. Der Hafen von Las Palmas

Im Anflug auf Gran Canaria. Der Hafen von Las Palmas

Boarding, mit dem Bus in den Aussenbereich und wir steuerten auf eine alt anmutende Maschine zu. Als wir dann davor standen mussten wir schlucken. Haben sie die aus dem Museum geholt, im ernst wir erwarteten Holzbänke. Innen sah der Condor A320-200 mit Namen Hans dann aber vertrauenerweckend Normal aus und wir erfuhren das er eine Sonderlackierung im 60er Design hat.
Beim Service wurde ich dann wieder als Dame erkannt und erst als ich sprach gab es einen zweiten Blick und damit war ich wohl geoutet. Beim weiteren Service vermied er dann eine geschlechtliche Anrede 🙂

Ankunft

Das Lopesan Costa Meloneras (von hinten :-)

Das Lopesan Costa Meloneras (von hinten 🙂

Trotz heftigem Gegenwind und geänderter Route landeten wir nach 4h ohne Verspätung auf dem Flughafen von Gran Canaria. Muss ich erwähnen das die Dame des Reiseunternehmens mich wieder für eine Frau hielt? Die Reise war auf Biankas Namen gebucht und sie meinte im Gespräch scherzhaft zu Ihr: “Jetzt können sie sich noch überlegen ob sie ihre Freundin mitnehmen.” Es folgte dann der Transfer, die Bus-Hotel-Sightseeing  durch San Augustin, Playa de Ingles und schließlich durch Maspalomas. Unser Hotel das Lopesan Costa Meloneras war das letzte auf der knapp einstündigen Tour. Beim nächsten mal überlegen wir dann doch die 35.- Euro in ein Taxi zu investieren.
Am Empfang war die Dame dann sichtlich verwirrt, lautet die eine Zimmerkarte doch auf Mr. und sie sah sich meinen Ausweis noch einmal genau an. Aber auch hier lief alles Problemlos und wir durften auf unser Zimmer mit Meerblick. Diesmal gab es leider kein Upgrade, aber die Aussicht war wie im letzten Jahr, nur ein Stockwerk tiefer und ein paar Zimmer weiter rechts 🙂 Wir waren kaum auf dem Zimmer als auch schon unsere Koffer gebracht wurden. Natürlich bedankte ich mich mich der “Señora” Anrede auch mit einem Trinkgeld.

Das soll es dann für den ersten Beitrag gewesen sein. Im zweiten stelle ich euch dann das Hotel, den Garten und die sensationellen Pools vor.

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Eine Geschichte von Inge, dem Götterboten und dem großen H und M

Der Newsletter

Noch im Jahre 2014 verfiel die holde Inge wieder einmal einem Newsletter und nach einiger Zeit der Besinnung orderte sie einige schöne Kleidungsstücke bei dem großen H und M. Die ließen sich nicht lange Zeit und übergaben kurze Zeit später, jetzt schon im Jahre 2015, ein Paket an Hermes dem Götterboten. Dieser schwor es so schnell er es tragen konnte zur wartenden Inge zu bringen. Über das Weltweite Netz informierte er die interessierte Inge wo das Paket zu jedem Zeitpunkt seiner Reise war. Aber kurz vor dem Ziel entschied sich der Götterbote die arme Inge zu ärgern und schickte das Paket zurück. Die erstaunte Inge las nur lapidar: “Die Sendung wurde im HUB sortiert und an die Retourenstelle des Versenders weitergeleitet. ” und gleichzeitig das es zugestellt sei.
Die verwunderte Inge rief den Kundendienst zu Hilfe, der aber leider nichts machen konnte außer den Hinweis zu geben das die liebe Inge neu bestellen müsste und das sie dem Götterboten mitteilen wolle, er solle in Zukunft besser acht geben.

Die Neubestellung

So etwas lässt sich die etwas ärgerliche Inge natürlich nicht zweimal sagen und orderte erneut. Natürlich waren viele Teile der ersten Bestellung nicht mehr Lieferbar, aber dank der modischen Inge wurde auch der neue Bestellzettel wieder voll. Wieder übergab der große H und M das Paket an den Götterboten welcher sich diesmal umso mehr bemühte das Paket zur wartenden Inge zu schaffen.

Die Ankunft

Es dauerte auch nicht lange und die fröhliche Inge hielt ihr Paket mit den neuen Kleidungsstücken in ihren Händen. Die wieder einmal verwunderte Inge stellte aber fest das einige der Kleidungsstücke wohl schon einmal ausgepackt und anschließend einfach in ihre Plastikhüllen zurückgestopft waren. Die angeekelte Inge fand sogar fremde Haare und sortierte diese Kleidungstücke gleich wieder zurück in das Paket. Es verblieben einige Hosen und ein paar Shirts. Die stattliche Inge hatte sowohl xl als auch xxl bestellt und die Hosen in der Größe die sie schon besaß. Sie waren sowohl für Männlein, wie auch Weiblein gedacht, da die crossdressende Inge es damit nicht so genau nimmt und neben der Kleidung fand sich auch noch das eine oder andere schmückende Teil.

Die Anprobe

Als die anprobierende Inge in die Hosen stieg musste sie feststellen das, das Männermodel viel zu eng war, wohingegen das Frauenmodel oben herum passte aber überall falten warf. Und das obwohl beide die selben Größenangaben in sich trugen und diese auch mit den bereits vorhandenen Skinny Jeans übereinstimmten. Gleiches ergab sich bei den Shirts, die zwar eigentlich passten aber an den Armen der zierlichen Inge viel zu eng waren.

Die Ernüchterung

Von der großen großen Bestellung blieben der shoppingsüchtigen Inge nur eine handvoll Teile. So blieben ihr nur einige Armbänder, ein stattlicher Skull Ring und einige wenige T-Shirts in xl und xxl.

Die Moral der Geschichte

Götterboten sind nicht mehr das was sie einmal waren, traue keiner Größenangabe die du nicht selbst gemessen hast und wenn du nicht enttäuscht werden willst gehe am besten gleich in den nächsten Laden. Letzteres wird die shoppingprincess Lulu mit der shoppingqueen Inge auch demnächst wieder machen.

Viele Grüße von
der schmunzelnden Inge