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Wer ist Inge?

About me

Ich bin inzwischen gute vierzig Jahre alt und in Nordrhein Westfalen geboren und aufgewachsen.

Die Aussicht auf einen guten Job führte mich im Jahr 2000 nach Baden Württemberg. So arbeite ich nun als Softwareentwicklerin bei einem großen Automobilzulieferer. Als Release Engineer habe ich hier viel mit Linux zu tun, schreibe Dokumentation und programmiere in C, Java, Lua, Python und was es sonst noch so alles gibt 🙂[Weiterlesen]

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Eine Geschichte von Inge, dem Götterboten und dem großen H und M

Der Newsletter

Noch im Jahre 2014 verfiel die holde Inge wieder einmal einem Newsletter und nach einiger Zeit der Besinnung orderte sie einige schöne Kleidungsstücke bei dem großen H und M. Die ließen sich nicht lange Zeit und übergaben kurze Zeit später, jetzt schon im Jahre 2015, ein Paket an Hermes dem Götterboten. Dieser schwor es so schnell er es tragen konnte zur wartenden Inge zu bringen. Über das Weltweite Netz informierte er die interessierte Inge wo das Paket zu jedem Zeitpunkt seiner Reise war. Aber kurz vor dem Ziel entschied sich der Götterbote die arme Inge zu ärgern und schickte das Paket zurück. Die erstaunte Inge las nur lapidar: “Die Sendung wurde im HUB sortiert und an die Retourenstelle des Versenders weitergeleitet. ” und gleichzeitig das es zugestellt sei.
Die verwunderte Inge rief den Kundendienst zu Hilfe, der aber leider nichts machen konnte außer den Hinweis zu geben das die liebe Inge neu bestellen müsste und das sie dem Götterboten mitteilen wolle, er solle in Zukunft besser acht geben.

Die Neubestellung

So etwas lässt sich die etwas ärgerliche Inge natürlich nicht zweimal sagen und orderte erneut. Natürlich waren viele Teile der ersten Bestellung nicht mehr Lieferbar, aber dank der modischen Inge wurde auch der neue Bestellzettel wieder voll. Wieder übergab der große H und M das Paket an den Götterboten welcher sich diesmal umso mehr bemühte das Paket zur wartenden Inge zu schaffen.

Die Ankunft

Es dauerte auch nicht lange und die fröhliche Inge hielt ihr Paket mit den neuen Kleidungsstücken in ihren Händen. Die wieder einmal verwunderte Inge stellte aber fest das einige der Kleidungsstücke wohl schon einmal ausgepackt und anschließend einfach in ihre Plastikhüllen zurückgestopft waren. Die angeekelte Inge fand sogar fremde Haare und sortierte diese Kleidungstücke gleich wieder zurück in das Paket. Es verblieben einige Hosen und ein paar Shirts. Die stattliche Inge hatte sowohl xl als auch xxl bestellt und die Hosen in der Größe die sie schon besaß. Sie waren sowohl für Männlein, wie auch Weiblein gedacht, da die crossdressende Inge es damit nicht so genau nimmt und neben der Kleidung fand sich auch noch das eine oder andere schmückende Teil.

Die Anprobe

Als die anprobierende Inge in die Hosen stieg musste sie feststellen das, das Männermodel viel zu eng war, wohingegen das Frauenmodel oben herum passte aber überall falten warf. Und das obwohl beide die selben Größenangaben in sich trugen und diese auch mit den bereits vorhandenen Skinny Jeans übereinstimmten. Gleiches ergab sich bei den Shirts, die zwar eigentlich passten aber an den Armen der zierlichen Inge viel zu eng waren.

Die Ernüchterung

Von der großen großen Bestellung blieben der shoppingsüchtigen Inge nur eine handvoll Teile. So blieben ihr nur einige Armbänder, ein stattlicher Skull Ring und einige wenige T-Shirts in xl und xxl.

Die Moral der Geschichte

Götterboten sind nicht mehr das was sie einmal waren, traue keiner Größenangabe die du nicht selbst gemessen hast und wenn du nicht enttäuscht werden willst gehe am besten gleich in den nächsten Laden. Letzteres wird die shoppingprincess Lulu mit der shoppingqueen Inge auch demnächst wieder machen.

Viele Grüße von
der schmunzelnden Inge

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E-Book Rezension: Frau sein kann Mann lernen

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
kürzlich habe ich mir das E-Book “Frau sein kann Mann lernen” von Isabella van Vence im Amazon Kindle Shop gegönnt. Der pinke “Einband” mit dem stilisierten High Heel hat mich neugierig gemacht und man lernt schließlich nie aus. Hier möchte ich euch das Buch vorstellen.

Das Buch beginnt mit Tipps wie man sein Selbstbewusstsein aufbauen kann, dabei geht die Autorin davon aus das alle Transvestiten eben dies nicht haben. Die Tipps, wie z.b. alles in kleinen schritten planen, die Selbstzufriedenheit steigern und täglich daran zu arbeiten sind aber nicht neu und irgendwie auch selbstverständlich.

Weiter geht es mit Bekleidungstipps, Naja, eigentlich keine Tipps, der Rat ist auf der Strasse und im Internet nach Frauen mit gleichem “Format” zu suchen und diese zu imitieren. Dabei werden auch gerne Passagen wiederholt. z.b. liest man des öfteren wie praktisch Polsterhosen und Miederhosen sind. Gut finde ich den Abschnitt wo auf die Unterschiede im Körperbau zwischen Mann und Frau eingegangen wird. Die Tipps den männlichen Körper zu Kaschieren hat man aber schon tausend mal woanders gelesen. Der Tipp die männlichen Hände in den Hosentaschen zu verbergen ist aber sicher sowohl für Mann als auch Frau ein NoGo.

Der Abschnitt über Make Up fällt sehr dürftig aus und ich habe den Eindruck das der eine oder andere Text schon im Internet zu lesen war. Das mag aber auch daran liegen das in dem Zusammenhang immer das gleiche geschrieben wird 🙂 Wobei der Leser hier auch einmal geduzt und das nächste Mal gesiezt wird. Ich denke als Anfängerin kann man dort keinen praktischen Nutzen heraus ziehen.

Das Thema Perücken wird kurz angeschnitten und herausgestellt das man hier nicht die billigste nehmen soll und das war es auch schon zu dem, in meinen Augen wichtigem, Thema.

Es folgt ein Abschnitt zu Female Masks. Dabei frage ich mich was der hier zu suchen hat. Es ging bisher darum Als Transvestit in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich denke eine FemaleMask ist da ein NoGo. Wobei so etwas in der Art schreibt die Autorin auch.

Das nächste Kapitel beschreibt das laufen Lernen in High Heels und der generelle Auftritt als Frau. Das kann man sicher schwer in einen Text fassen, entsprechend lang sind die beiden Kapitel auch und bisher sicher das, aus dem man(n) am meisten nutzen heraus ziehen kann. Aber… Empfohlen wird mit 5-8 cm Heels anzufangen. Dabei frage ich mich, zurückblickend auf das Bekleidungskapitel, wie viele Frauen ich heute mit HighHeels auf der Strasse gesehen habe. 🙂

Der Entwicklung der weiblichen Stimme und Aussprache ist das nächste lange Kapitel gewidmet. Hier kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Ich denke, entgegen der Meinung der Autorin, man sollte seine Stimme nicht verstellen. In Sachen Wortwahl “weibliche Adjektive benutzen” stimme ich ihr aber zu.

Es folgt ein “esoterisches” Kapitel über die Entwicklung der weiblichen Persönlichkeit in Trance…
Ohhhmmm… nicht meins daher habe ich das Kapitel übersprungen.

Danach geht es aber endlich los, der erste Schritt als Crossdresser in die Öffentlichkeit. Ein Minutiös geplantes Unterfangen, sehr detailliert beschrieben liest es sich unterhaltsam. Ich glaube hier den Ablauf der Autorin zu lesen: “Auf dem Park&Ride Parkplatz den Sitz nach hinten schieben um sich dann der männlichen Kleidungstücke zu entledigen und die Weiblichen anzuziehen… dann im Auto schminken…” Ich kann es mir so richtig bildlich vorstellen.
Zum Glück war ich nie in der Verlegenheit es so machen zu müssen. Es werden ein paar Orte beschrieben wo man gut seine Weiblichkeit ausleben kann. Ich denke das muss jede Dame für sich entscheiden, das Kapitel ist also eher überflüssig. Hier fehlt eher der Hinweis das man sich von dunklen Ecken, in die Frau auch nicht gehen würde, fernhalten soll.

Jetzt habe ich 70% gelesen und es folgt ein “Bootcamp zur Feminisierung” In vier Wochen mit täglichen Aufgaben zur perfekten Frau. Tag Eins fängt an mit der Aufgabe “Grüße 20 fremde Menschen” und an Tag Vier soll man sich gleich in der Damenschuh Abteilung beraten lassen. Hier habe ich nicht weitergelesen.

Mein Fazit:

Alles was man in dem E-Book lesen kann, findet man auch auf unzähligen Webseiten (hier z.B. 🙂 ). Die Autorin geht auf wesentliche Sachen kaum ein, andere werden dagegen bis ins kleinste beschrieben. Wirklich etwas lernen kann man vielleicht aus dem Kapitel wo es um das Auftreten als Frau geht. Das Bootcamp habe ich nur kurz überflogen, aber vielleicht hilft es auch der einen oder anderen. Wobei ich finde das die Aufgabe sich nach wenigen Tagen schon über Frauenschuhe beraten zu lassen etwas heftig ist. Dabei kommt die Wahl des Outfits erst ein paar Tage später. Ich stelle mir also die Beratung vor:

VK: Wie kann ich Ihnen helfen?
CD: Frauenschuh!
VK: zu welchem Anlass?
CD: Öhm???
VK: Welche Oberbekleidung?
CD: Öhm?
VK: Hier habe ich den Ladenhüter für den unentschlossenen Mann…

😉

Ich neige vielleicht etwas zur Übertreibung. Aber zurück zum Fazit, ich würde das Buch nicht noch einmal kaufen. Was natürlich nur meine Meinung ist, für unter drei Euro könnt ihr euch im Kindle Shop selbst ein Bild machen.

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Shoppingtour auf Gran Canaria

Ich wäre keine Shoppingqueen wenn ich nicht auch im Urlaub shoppen würde. Das an der Promenade ein Laden meinen Namen (Mint) trägt fand ich lustig, seine Auswahl war dann aber eher enttäuschend. Eigentlich nicht würdig meinen Namen zu tragen 🙁

Aber als wir uns auf den Weg in die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria machten kamen wir an einem Riesen Shoppingcenter, einem Centro Comerzial vorbei, dem  El Mirador. Eine kurze recherche im Internet ergab. H&M, Nike Outlet, Mango, Primark und viele mehr. Also lohnt sich ein Besuch.

Noch ein Wort zur Hauptstadt. Der Besuch lohnt sich, nach meiner Meinung , überhaupt nicht. Viele hässliche Hochhäuser und zwischen drin ein paar schöne Alte. Aber ob die es wert sind sich den Stress der Großstadt auszusetzen. Immerhin ist Las Palmas de Gran Canaria mit knapp 400 Tausend Einwohner die Größte Stadt der ganzen Kanaren, wir haben uns auf jeden Fall schnell wieder verabschiedet.

Aber zurück zur Shoppingtour.  Heute war Inge im strahlenden Weiß gekleidet.   Über dem weißen Bauchwegbody trug ich ein tolles T-Shirt von Sheego, sehr großzügig geschnitten und mit schönem Love Aufdruck in Schwarz/Silber. Und weil das Shirt doch recht kurz war trug ich noch einen schwarzen Minirock, größe L aus der normalen Abteilung von H&M. Der war also wirklich Mini 🙂
IMG-20140520-WA0015Dazu dann eine weiße 3/4 Leggings und ein Halstuch, der Wind am Atlantik war teilweise ganz schön heftig. Die Handtasche habe ich nur kurz von Bianka übernommen. Das Make Up wurde schon deutlich weniger. Etwas CC-Cream, Rouge, Lidstrich , Maskara und natürlich mein roter Lippenstift.

Es ging am Flughafen vorbei einige km über die Autobahn (was man so Autobahn nennt 🙂 )  Von dort sieht man auf der rechten Seite das Las Terrazas und auf der linken Seite das El Mirador. Natürlich waren wir in beiden. Im ersten gab es diverse Outlets von Nike, Addidas und co. Auch ein Mediamarkt war dort. Alles nicht so interessant, so das wir schnell auf die andere Seite rübergefahren sind. Dort ist ein Klamottenladen neben dem anderen. Beim Blick auf die Preise tränten mir die Augen, vor Freude. Das Paradies… Wenn man Größe 36 trägt 🙁

Im Primark fand ich nichts über die englische Größe 16, bei Größe 20 könnte ich mir Gedanken machen eventuell hinein zu passen. In den meisten anderen Läden haben wir nur Oberflächlich hinein geschaut. Ein shopping Erfolgserlebnis fanden wir bei H&M. Bianka fand eine schöne luftige Tunika für den nächsten Poolbesuch und ich ein feines, elegantes, weißes Longtop, welches dann auch gleich am nächsten Abend zum Abendessen eingeweiht wurde. Hier hatte ich übrigens den Eindruck überhaupt nicht beachtet zu werden. Alle um uns herum waren mehr mit ihren Einkäufen beschäftigt.

DSCN5072Auf dem Rückweg sind wir dann noch zu einem Aussichtspunkt vor der Hauptstadt gefahren. Von hier hatte man den Blick auf die Hafeneinfahrt und eine hässliche Ölplattform.

Eine Premiere gab es hier auch. Inge war zum ersten mal auf der öffentlichen Damentoilette. War nett, aber irgendwie auch nicht so aufregend wie man sich das als Transvestit vorher ausmalt 🙂

Dazu dann auch noch eine kleine Toilettengeschichte. Nichts für schwache Nerven. Also überlegt euch gut hier weiterzulesen…

Nein nur ein Scherz, ich erzähle nur harmlose Geschichten.  Ich lag mal wieder am Pool und war dabei, ich nenne es mal, Androgyn gekleidet. Das oben gezeigte T-Shirt, dazu eine Leinenhose, Flipflops, Badehose und hinter der Sonnenbrille nur leicht geschminkte Augen.  Es plagte mich ein dringendes Bedürfnis und ich machte mich auf den Weg zum stillen Örtchen. Ich dachte mir bei meinem Outfit habe ich die freie Auswahl, da die Putzfrau aber gerade die Damentoilette reinigte ging ich auf die Männerseite. Hier kam mir ein älterer Herr entgegen und Meinte im tiefsten Schwäbischen Dialekt “Hier ist nur für Männer, für Frauen ist eine Tür weiter” Ich bedankte mich für den Hinweis und meine Stimme hat ihn dann wohl überzeugt das ich doch richtig war ..LOL..

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Wer schön sein will muss leiden und der Lack hat auch schon Kratzer 🙁

Am Abend gab es, wie an jedem Abend, eine Show, diesmal eine Art Duell zwischen zwei Sängern, der eine sang bekannte Pop, der andere Rocksongs. Das Puplikum sollte durch klatschen entscheiden wer besser ist. Dabei kam mir der Gedanke das die Sänger/Stimme bei den Popsongs absolut austauschbar sind. Bei den Rocksongs war das eher Grausam. Als er einen Song von Queen zum besten gab sind wir gegangen. Ich bin doch zu sehr Fan von Freddie Mercury um mir das anzutun. Damit will ich nicht sagen das der Sänger schlecht war. Aber seine Stimme passte einfach nicht. Man bedenke das er sich vorher auch an Joe Cocker versucht hat.

Den Rest des Abend verbrachten wir dann bei einem Glas Wasser (Ja, es muss nicht immer Alkohol sein) auf dem Balkon und schauten den Lichtern der Schiffe am Horizont hinterher.  Kurz nachdem das Hotel dann um 11 die Außenbeleuchtung ausgeschaltet hat sind wir dann auch ins Bett. Meine Füße waren dann doch etwas mitgenommen. Ich glaube ich bin kein richtiger Sandalenmensch. Aber wie heißt es so schön. Wer schön sein will muss leiden und mit getapten Zehen ging es am nächsten Tag weiter.

 

 

 

 

 

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Bilder Outdoor und Rückflug ins normale Leben

Donnerstag wollten wir dann noch ein paar Bilder im nahe gelegenen Park machen. Dazu haben wir uns natürlich besonders hübsch gemacht. Es war windig und ich musste feststellen wie wichtig Haarspray ist. Aber meine Frisur sieht ja recht stürmisch aus, heute dann noch etwas stürmischer. Lulu sah natürlich perfekt aus, sie hat ja auch genug Erfahrung. Unsere Outfits: Lulu in ihren Boots, Lederhose, schwarzem Pulli und tollem, bunten Mantel. Ich in meinen schwarzen Keilboots, Leggings einem der zuletzt gekauften Longpullis, Nerdbrille, Strickjacke mit Pelzkragen und schwarzem langen Mantel. Beides aus dem Fundus von Lulu.  Meine neue Handtasche und etwas Schmuck war natürlich auch mit.

Meine Ohrringe sind übrigens ein Weihnachtsgeschenk von Lulu. An Weihnachten habe ich ein Bild von ihnen bekomme und jetzt durfte ich sie endlich real bewundern und tragen.

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Nach dem Park mussten wir uns ums Mittagessen kümmern. Also ging es noch schnell zum Discounter. Hier sind wir dann in unseren auffälligen Mänteln richtig aufgefallen. Ich habe einige Leute um uns herum gesehen die den Mund nicht mehr zu-bekommen haben 🙂 Der Kassierer schließlich war so perplex das fast nicht mehr arbeiten konnte. Ich denke der hat am Abend auf jeden Fall etwas zu erzählen.

Unsere ausbeute war Rotbarsch, Kartoffeln und Spinat für heute. Für mich gab es dazu noch ein Stück Scholle. Lulu hat sich in den Kopf gesetzt mir das Fischessen näher zu bringen. Da ich aber eine ausgesprochene Grätenphobie habe, geht das nur langsam und in kleinen schritten 🙂 Für Freitag gab es dazu noch alle Zutaten für einen Möhreneintopf.  Den mache ich zwar auch gelegentlich aber Lulu kocht noch wie bei Muttern, mit auskochen einer Beinscheibe und so.
Da nehme ich eher die moderne Variante mit Brühwürfel und wesentlich mehr Kartoffeln. Ich muss aber gestehen das ihr Eintopf deutlich mehr Geschmack hat, auch wenn mir ein paar Kartoffeln fehlen. Wir schnibbelten gemeinsam Möhren und Kartoffeln und haben uns dann zur Belohnung einen Prosecco und einen Film gegönnt.

Hänsel und Gretel: Hexenjäger  Das hört sich auf den ersten Blick nicht sehr spannend an. Das Märchen kennt man aber was ist passiert nachdem die Hexe verbrannt war… Hänsel und Gretel wurden freiberufliche Hexenjäger und als sie einige Jahre später von einem geplanten Hexenritual erfahren räumen sie richtig auf. Die Masken, Waffen und Effekte sind der Hammer. Wir haben ihn am Freitag gleich noch einmal angesehen 🙂

Freitag

Nach fünf Tagen war der Urlaub mit Lulu am Freitag leider vorbei. Der Flug ging am späten Nachmittag und vorher ging es noch ans Koffer packen, jetzt 21,7 kg und Handgepäck mit knapp 8 kg.
Ich verwandelte mich auch wieder in mein männliches Ich. Normaler Jeans, flachen Schuhen aber ein Pulli und Schal von Inge. Da waren aber noch die knallroten Fingernägel, die wir eigentlich heute entfernen wollten. Inzwischen hatte ich mich aber so an das tolle Gefühl gewöhnt das Plan B her musste. Ein Mann mit roten Fingernägeln geht nicht, mit schwarzen ist es zwar ungewöhnlich aber möglich. Also kam über meine roten Nägel schwarzer Nagellack, der deckt alles ab, die Nägel sind noch immer hochglänzend und sehen toll aus.

Lulu brachte mich zum Flughafen und wieder viel es uns schwer uns zu trennen. Mein Handy war auch der Meinung das ich bleiben sollte, es verlor immer wieder die Bordkarte. Aber es hilft ja nichts, so ging es laut pfeifend durch den Zoll. Merkwürdigerweise wurde ich von einer Beamtin abgetastete. Sollte mir das jetzt wieder zu denken geben und mein Rucksack mussten zum Wischtest. Die Dame meinte zwar das machen sie immer bei Rucksäcken, bei mir war es aber das erste mal. Sicher Diskriminierung wegen meiner schwarzen Nägel 🙂

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Wäscheberg

Im mäßig besetzten Flieger gab wieder eines dieser Pappbrötchen. Der Flug verlief ohne Probleme und rasend schnell. In der Heimat wartete Bianka schon auf mich und die letzten Kilometer ging es mit dem Auto nach Hause.

Zuhause dann noch schnell alles ausgepackt und wieder war ein Urlaub mit Lulu vorbei 🙁

Natürlich war ab dem Zeitpunkt der Landung das Handy wieder im Dauereinsatz und die Fernverbindung via Whatsapp gesichert.

 

 

 

 

 

 

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Lulu & Inge Outdoor #3

Mittwoch, nach einem kleinen Fotokurs, bei dem ich auch mal die Lehrerin spielen konnte:-), wollten wir natürlich auch ein paar Bilder machen. So standen wir beide mal hinter und auch vor der Kamera. Am Ende erinnerten wir uns allerdings das es kaum Bilder gibt auf denen wir beide zu sehen sind. Also haben wir einige mit der Fernbedienung gemacht. Die Erklärung der Outfits spare ich mir, ihr seht es auf den Bildern. Wir tragen beide den bequemen Hauslook mit Leggings und Shirt.

Es folgte gemeinsames Kochen, dabei beschränkte ich mich aber auf das Schnibeln der Paprika. Das Rezept für Lulus Zucchini, Paprika, Hünchen Soße auf Eiernudeln findet ihr hier.
So verging der Tag wie im Flug und heute gab es auch schon einen Film im Nachmittagsprogramm den ich unbedingt sehen musste. Lulu und ihr Mann hatten ihn schon gefühlte 100 mal geschaut und kannten ihn auch auswendig:
TED” Eine Filmkomödie aus 2012, ein Junge wünscht sich das sein Teddybär lebendig wird, das wird er dann auch und sie schwören sich ewige Freundschaft. Das funktioniert auch solange sie jung sind aber im erwachsenen Alter wird Ted zu einem kiffenden und saufenden Bär. Sehenswert 🙂

Heute haben wir uns dann auch einmal erlaubt zu sündigen, neben dem Kaffee mit Schuss gab es auch noch Kuchen. Mal ganz zu schweigen von den Lakritzschnecken  die uns immer wieder anlachten. Aber um es vorweg zu nehmen, wir haben beide in der Woche nicht zugenommen 🙂

Später gab es dann noch Argo , ein Politthriller der sich mit der Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft in Teheran im Jahr 1979 beschäftigt. Um einige geflohene und versteckte Botschaftsangehörige aus dem Land zu bringen, gründet die CIA eine Filmfirma die sich im Iran auf Drehortsuche macht und dabei die versteckten Amerikaner rettet. Der Film soll sich nahe an den damaligen Vorkommnissen anlehnen und ist aus dem Grunde auch zu empfehlen.

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Inge & Lulu Outdoor #2

Shoppingtag

Primark

Wenn Lulu und ich Aufeinandertreffen  müssen wir natürlich auch etwas shoppen. Dienstag war Shoppingtag. Ich habe schon öfters in verschiedenen Blogs von Primark gelesen. Eine englische Modekette die inzwischen auch einige Häuser in Deutschland hat wie es der Zufall so will auch in Lulus Heimatstadt. Bekannt geworden ist die Kette durch ihre kleinen Preise. Wie geschaffen für mich 🙂

DSCN4670Wir zogen also recht früh am Tag zu dritt los und fanden eine fast leere Shoppingmall vor. Unser erster Weg führte uns direkt in den Primark und ich wäre fast in den Shoppingrausch geraten, wenn da nicht eine Kleinigkeit nicht gepasst hätte. Die haben die Sachen nur bis Größe 46. Untenrum passt mir das inzwischen auch aber da habe ich mich dank Asos in der letzten Zeit gut eingedeckt. So gab es für Lulu nur eine Leggings und für mich dann doch zwei oversize Shirts in 46, eine Handtasche, ein paar Tücher und etwas Modeschmuck.

Outfit

Ach ja, was haben wir an dem Tag neben den Einkaufstüten getragen…
Lulu trug ihre Lieblings Keilboots, eine Lederhose und ein Shirt mit coolem Print. Darüber dann noch einen weit fallenden Strickmantel. Mein Outfit war ähnlich, Keilboots, Lederhose, Shirt mit coolem BlingBling Bild (Leihgabe von Bianka) und die dicke graue Longjacke.  Lulu hatte mir dann noch eine Bling Bling  Handtasche geliehen… So gut sind wir befreundet, sie leiht mir ihre Schätze 🙂 Mein Make Up war wie immer, nur diesmal orangeroter Lippenstift passend zu Shirt und Brille. Was mir an dem Tag aufgefallen ist, ist das mein ganzes Gesicht sehr hell ist. In Zukunft werde ich versuchen es mit dunklem Puder noch etwas mehr zu konturieren.

Weiter ging es in einen Drogeriemarkt wo ich mich mit Haarstyling Produkten eingedeckt habe. Lulu hatte mir am Vortag das Styling geübt und ich brauchte dann natürlich auch das entsprechende Zubehör. Einzelheiten werde ich dann noch in einem späteren Artikel beschreiben.

DSCN4672C&A

Von dort wollten wir dann etwas Essen aber auf dem Weg lag noch ein C&A und mir fehlten noch ein paar einfache Longtops. Da meine männliche Seite immer öfters Inges Pullis anzieht und diese meist recht kurz sind braucht er noch etwas drunter. Da bieten sich Longtops in Kontrastfarbe einfach an. Tops gab es dort zwar nicht, aber eine unmotivierte Verkäuferin die ihre Begegnung mit Lulu nicht so schnell vergessen wird und ein lachsfarbenes Top im knitterlook.

Jetzt hatten wir aber Hunger und da es in dem Einkaufszentrum den besten Dönerteller der Stadt gibt wanderte der natürlich in unseren Magen. Den Kaffee wollten wir dann aber gemütlich zu Hause trinken, wo Lulu mir dann auch ihre rutschenden Hose vererbte. Ihr war sie inzwischen zu groß. Pech für sie, Glück für mich, ich habe jetzt zwei Lederhosen. Meine neue ist komplett aus weichem Lederimitat, eng geschnitten und mit Seitenreißverschluss. 🙂

IMAG5026H&M

Da war aber noch das Problem mit den Longtops, also ging es am Nachmittag noch einmal los. Auf nach H&M, mein Outfit habe ich mit meiner neuen, am morgen gekauften Tasche, einem neuen Tuch und neuem Schmuck ergänzt. so ging es also noch in die Innenstadt, wo Lulu mir zeigte das es auch in den “normalgrößen” Abteilungen etwas für mich gab. Die Tops fanden wir dort, dazu noch einen Shirtrock und in der Bigsize Abteilung noch zwei Shirts. Lulu begnügte sich mit einem schicken Lederrock im Bikerstyle.
IMAG5027An der Kasse zeigte die Verkäuferin Interesse an dem einen Shirt, das würde ihr ja auch gefallen.

Mein Einwand das sie dort mindestens zweimal hineinpasst, beantwortete sie mit “sie mag es etwas größer”… aber Lulu hatte ein wachsames Auge und so wanderte alles in meine neue Handtasche.
Wie sagte Lulu, eine große Frau braucht eine große Handtasche und wenn sie dann noch shoppingsüchtig ist, ist die auch noch sehr praktisch 🙂

Fazit

Das Fazit des Tages wir fallen auf, es interessiert sich aber niemand sonderlich für uns. Die Verkäuferinnen waren ausgesprochen Freundlich zu mir. Lulu bemängelt noch etwas das ich Rasierklingen unter den Armen habe und wenn ich nicht mit anderen interagiere sehr böse gucke.

Den Abend ließen wir wieder vor dem Fernseher ausklingen. Da Lulu ein Sky Abo hat gab es den Film “Der letzte König von Schottland” Ein Politthriller, bei dem es entgegen dem was man vermuten würde um den Ugandischen Diktator Idi Amin und seinen schottischen Leibarzt geht.
Ein sehenswerter Film, der zum Teil aber drastische Bilder zeigt. Der Typ muss richtig verrückt gewesen sein.

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Inge Outdoor, Twins reloaded

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Mein Gepäck für fünf Tage

Es war einmal wieder soweit. Die Twins Lulu und Inge treffen aufeinander. Die Vorbereitungen wie Outfits auswählen und Koffer packen beschäftigten mich schon seit Tagen. Am Ende war der Koffer 21,6kg schwer, die Airline erlaubt 23, also noch im grünen Bereich. Es mussten aber noch zwei paar Schuhe, die Kamera und eine Jacke mit. Zum Glück gibt es noch das Handgepäck, welches auch noch 8kg wiegen darf 🙂

Ich muss dazu sagen das der Koffer für fünf Tage reichen muss, die gleiche Menge reicht meiner männlichen Seite für vierzehn Tage. Aber damals war Sommer und als Mann reichen auch zwei paar Schuhe. Jetzt im Winter braucht Inge mindestens drei paar Boots und natürlich auch eine elegante, eine warme Jacke, mindestens drei Hosen und Oberteile kann man nie genug haben. Zumindest auf die Perücke konnte ich zugunsten meinem Eigenhaar verzichten. Also ein paar Gramm gespart.

Sonntag Nachmittag, Flughafen STR, stürmisch, der Flug ist ausgebucht. Zum Glück ist es aber nur eine kleine Bombardier CRJ900 also hielten sich die Schlangen beim Checkin in Grenzen. Der Flug verlief ruppig aber Problemlos. Bei diesem mal gab es kein Pappbrötchen sondern ein Sandwich aus Volkornbrot und Käse. Das konnte man sogar essen, kein Vergleich zu den sonst üblichen “Brötchen”. Die Landung war dann auch recht rau, aber das Gepäckband lief erstaunlich schnell an so das ich kurze Zeit später schon Ausschau nach Lulu halten konnte.

Sie erwartete mich auch schon und ich habe sie  fast übersehen. Statt dem bekannten Schwarz/Weiß trug sie diesmal zu ihrem ansonsten schwarzen Outfit eine leuchtorangene Winterjacke mit  passendem Schal. Aber wir sind ja Seelenverwand so das wir uns natürlich nicht übersehen und nach einer langen Umarmung und dem Austausch von Komplimenten (wir haben beide abgenommen und sehen natürlich in allen Lebenslagen super aus 🙂 ) ging es in ihrem Sportflitzer in Richtung Heimat wo ihr Mann schon auf uns wartete. Dort angekommen wurden erst einmal die Neuigkeiten ausgetauscht, schließlich hatten wir schon einige Stunden keine WhatsApp Nachrichten ausgetauscht. Meine weibliche Seite sollte erst am nächsten Tag zum Vorschein kommen.

Den Montag morgen verbrachten wir mit viel quatschen, einem ausgedehnten Frühstück und einem Kurs in DoItYourself Haarstyling. Lulu zeigte mir wie ich einfach meine Haare bändigen kann. Kurz gesagt über Kopf mit wenig hitze Föhnen und mit Haarwachs und Haarspray verfeinern. Da wir später noch aus dem Haus wollten ging ich daran auch den Rest von mir zu Stylen.

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Meine Nägel in Striplac Classic Red

Zum Einsatz kam ein hautfarbener Bauchwegbody, meine schwarze Lederhose und ein schwarzer Pulli. Make Up wie immer, knallrote Lippen, genau passend zur roten Brille und sonst nur etwas Lidstrich und Wimperntusche. Vervollständigt wurde das dann noch durch warme Boots, natürlich mit Keil und eine elegante schwarze lange Jacke mit Kragen im Tigerdesign. Dazu gab es dann noch den passenden Schal.  Bei Lulu sah es ähnlich aus, nur trug sie wieder ihre orangene Jacke und iher “Mega geilen Keilsneaker“.

Am frühen Nachmittag hatten wir dann einen Termin bei Lulus Nageltante, bei der ich noch zum Lippenstift und Brille passende rote Fingernägel bekam.

Darüber habe ich unter Perfekte Nägel schon ausführlich geschrieben. Danach waren wir noch Lebensmittel einkaufen. Dabei kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, außer vielleicht das die Verkäufer-/Kassiererinnen ausgesprochen kommunikativ und freundlich waren.

 

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Make Up am späten Abend. Der Lippenstift hält .-)

Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Prosecco bei einem guten Film. Wir schauten den Film:

Ziemlich beste Freunde

Diese französische Komödie handelt von dem behinderten Philippe und seiner unkonventionellen Freundschaft zu seinem Pfleger. Philippe ist seit einem Flugunfall querschnittsgelähmt und der klein kriminelle Driss bewirbt sich, durch das Arbeitsamt gezwungen, um die Stelle als sein Pfleger.

Wieder erwarten und gegen den willen von Driss bekommt er den Job und so entsteht langsam eine enge Beziehung und tiefe Freundschaft über mehre Jahre.   Der Film beruht auf  eine wahre Begebenheit und ist wirklich sehenswert.

 

 

 

 

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Eine Vorschau auf die folgenden Tage