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Zwillingszusammentreffen das Sechste …

Oder Siebte! Egal, ich war mal wieder ein paar Tage bei Lulu. Sonntag Nachmittag brachte mich Bianca zum Flieger. Natürlich wurde ich bei der Sicherheit wieder für eine Frau gehalten, diesmal stutzte die Beamtin aber doch ein wenig. Zumal der Scanner auch meinen Schritt angezeigt hatte. Ob er gemerkt hat das da irgendetwas falsch ist? Aber am Ende wurde ich doch durchgewunken und der Flug verlief normal, die Ankunft lief normal, das Aufeinandertreffen mit Lulu und ihrem Mann lief normal.  Der Abend verlief normal mit vielen Gesprächen.

Dark Red Gel von Jolifin

Nicht normal war das mir auf dem Flug ein Nagel abgebrochen ist 🙁 Grund genug für Lulu mal wieder über meine Nude Nägel zu lästern, wir hatten aber auch schon im Vorfeld besprochen das sie mir ein paar Farbige macht. Sie geht seit einiger Zeit nicht mehr zu ihrer Nageltante und macht sie selbst Gelnägel, so hat sie inzwischen eine profimäßige Ausrüstung und kann es auch gut. Gut genug das ich sie auch an meine Nägel lasse. Sie will schon lange einen Bericht schreiben wie sie es macht, daher spare ich mir hier die Details. Aber das Endergebnis will ich euch nicht vorenthalten. Nach langer Zeit mal wieder Farbe. Dark Red mit Glitzer von Jolifin.

 

IMG-20160220-WA0000Der Rest der Woche lief wie immer, obwohl nicht ganz,  Lulus Mama hat uns  zum besten China Mann in Bremen eingeladen, hier sind wir auch wieder etwas aufgefallen aber Lulus Mama hatte da kein Problem mit. Warum auch sie kennt ihre Tochter ja schon ein paar Jahre 🙂 und mich jetzt auch ein paar Monate.

Der Rest war dann aber “normal”, wir waren Schoppen, wir haben gequatscht, gemeinsam gekocht, der eine oder andere KaffeePeng (mit Baileys) wärmte uns auf. Ich kann jetzt falschen Hasen kochen und wir haben eine Gemeinschafts Handtasche. Da ich meine mal wieder vergessen hatte, haben wir jetzt gemeinsam eine gekauft die dann gleich bei ihr bleibt. Mit neuen Spruchtassen haben wir uns auch eingedeckt und das eine oder andere Shirt war am Ende auch mehr in meinem Gepäck. Natürlich war die Woche eigentlich wieder viel zu kurz, schon am Freitag ging der Flieger wieder zurück.

 

IMG-20160216-WA0002

Fazit, alles normal, alles wie immer. Wenn wir Aufeinandertreffen vergeht die Zeit viel zu schnell, es ist nicht mehr aufregend geschminkt in die Stadt zu gehen. Niemand beachtet mich.

Obwohl, als wir beide mit rotem Lippenstift unterwegs waren erregten wir doch etwas Aufmerksamkeit. Beim Gegenversuch am nächsten Tag, ähnliches Outfit, aber nur mit leichtem Lipgloss beachtete mich niemand.

Ich muss aber auch sagen das ich mich inzwischen viel freier und relaxter in der Öffentlichkeit bewege. Vorbei sind die Zeiten in denen ich nur daran dachte mich heile auf den 6cm Pumps zu bewegen und mich hinter meiner Handtasche versteckt habe.

Heute laufe ich wieder in Sneakern herum, natürlich die schönen schlank geformten aus der Frauenabteilung, immer farblich passend zum restlichen Outfit und natürlich mit etwas Blingbling. Als 190cm Frau brauche ich keine hohen Schuhe (zumindest nicht beim shoppen 🙂 ). Die Handtasche dient jetzt auch eher ihrem eigentliche Zweck, alles das mitzunehmen was Frau so braucht.  Und wenn dann doch mal jemand aufdringlich guckt, denke ich an den Spruch auf meiner neusten Tasse:

“Wenn Jemand ein Problem mit mir hat, darf er es ruhig behalten.
Es ist ja schließlich Seins! “

Die steht jetzt in exponierter Position in meinem Büro 🙂

 

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Besuch im Zoo Hannover

Hallo liebe Leser,
noch einmal ein Nachtrag für das Jahr 2015. Bianka, Lulu, ihr Mann und ich hatten ende des letzten Jahres ein Wochenende in Hannover geplant, einen Tag zum Stadtbummel und den zweiten für den Zoo. Durch den milden Winter und in der Hoffnung das es noch einigermaßen warm ist haben wir ein Paket aus Hotel mit Zoobesuch gebucht.
Unser Wochenende fing also Samstag morgen früh um drei Uhr an. Wir nutzen wieder einen Parkservice da der ist selbst bei zwei Stand-tagen günstiger ist als direkt am Flughafen zu parken. Unsere Bordkarten hatten wir schon auf dem Handy und Gepäck brauchten wir nicht aufgeben so das wir um kurz nach fünf schon in der Schlange der Sicherheit waren. Ich kann nur sagen zum Glück, denn es war es so voll, so voll habe ich es selbst zu Zeiten des Streiks nicht erlebt. Nach langem anstehen, und dank perfekt vorbereiteter Zip Beutel 🙂 waren wir dann pünktlich zum boarding am Gate. Bianka war etwas aufgeregt, es war ihr erster Inland Kurzstrecken Flug. Ich als alte Häsin war natürlich voll relaxed so das ich den Flug auch mal wieder komplett verschlafen habe. Irgendwie ist das Aufheulen der Triebwerke für mich ein Schlafsignal, ich mache die Augen zu und wache meist erst bei der Landung wieder auf. Der Flug verlief problemlos und schon um kurz vor Acht waren wir in Hannover.
Wir hatten uns in den Kopf gesetzt die Stadtbahn zu benutzen und so standen wir später vor dem, entgegen meiner bisherigen Erfahrungen, verständlichen Automaten und zogen uns ein Gruppenticket. Das der dann während des Bezahlvorgangs erst einmal alle meine Münzen wieder herausgeworfen hat schiebe ich jetzt mal darauf das ich zu langsam war. Als wir ihn mit einem Schein fütterten spuckte er brav das Ticket aus.
Die Fahrt zum Bahnhof war dann trist, öde und grau. Naja, wir waren in einer Großstadt, da kann man wohl nichts anderes erwarten. Im Bahnhof angekommen beschlossen wir zum Hotel zu laufen und auf dem Weg irgendwo zu frühstücken.
Das Novotel liegt am ende der Lister Meile, die direkt hinter dem Bahnhof anfängt. Auf halbem Weg fanden wir auch einen Backshop, bei dem wir uns ein schönes Frühstück gönnten. Jetzt kam auch das erste Lebenszeichen von Lulu, sie waren auf dem Weg und wir wollten uns um zehn am Hotel treffen. Fast pünktlich kamen sie auch an, nach der herzlichen Begrüßung stellen wir unsere Koffer ab (in die Zimmer durften wir erst am Nachmittag) und machten uns auf einen Stadtbummel.
Nein, vorher stand noch ein ganz wichtiger Besuch im nachbarlichen Balsen Fabrikverkauf an. Die vollen Taschen verstauten wir dann direkt in Lulus Smart, der damit auch voll war 🙂
Jetzt ging es aber weiter, zumindest bis zum nächsten Kaffee, wo wir unter dem Heizpilz draußen saßen, einen Baileys Kaffee tranken und unsere Lieblingsbeschäftigung, dem Tratschen, nachgingen. Weiter ging es in Richtung Fußgängerzone mit den vielen vielen Geschäften, aber nur Bianka fand zwei Shirts, Lulu einen Hasi-Wohlfühl-Overall und ich ging leer aus 🙁
Inzwischen konnten wir auch Einchecken so das wir uns auf den Weg zurück machten. Das Hotel ist ein vier Sterne Business Hotel und dem entsprechend waren auch die Zimmer. Wir waren begeistert, besonders die große Regendusche hat uns allen gefallen. Am Abend machten wir uns dann wieder auf die Lister Meile um etwas zu essen. Platz fanden wir im italienischen Restaurant La Perla. Von außen eine hässliche Eckkneipe ist es innen sehr gemütlich und der Wirt ist sehr bemüht. Es war sehr voll und für jeden Gast mussten Tische verräumt werden, so gab es bei unserer Bestellung auch kleine Probleme die er mit einer kostenlosen Flasche Wein aus der Welt schaffte. Der Tag wurde inzwischen schon sehr lang, wir waren alle vier fertig und so gingen wir schnell aufs Zimmer und ließen den geplanten Abschluss Cocktail  an der Hotelbar ausfallen.
Der nächste Tag begann dann mit einem sehr guten und langen Frühstück. So gestärkt machten wir uns dann auf den Weg durch den Stadtpark zum Zoo. Im Zoo Hannover waren wir jetzt schon einige male und sind immer wieder begeistert. Natürlich haben wir viele Bilder gemacht, im Gegensatz zu unserem letzten Besuch im Hochsommer waren die Tiere auch sehr aktiv. Angefangen vom Enten jagenden Nashorn bis hin zu den Vögeln die mir fast die Kamera aus der Hand geklaut haben.
Gegen Abend machten wir uns dann mit schmerzenden Füßen auf den Weg zurück ins Hotel. Lulu und ihr Mann machten sich auf den Weg Richtung Heimat und wir vertrödelten noch etwas Zeit, da unser Flug erst um 22Uhr ging. Der Verlief dann, wie auch die restliche Heimfahrt mit dem Auto, problemlos. Am frühen Montag morgen fielen wir dann ins Bett. Zum Glück hatten wir beide noch zwei Tage Urlaub eingeplant, die brauchten wir auch um uns von dem schönen aber anstrengenden Wochenende zu erholen.
Natürlich war ich das ganze Wochenende als Inge “light” unterwegs. Nur Damenkleidung, Damensneaker und etwa MakeUp. Trotzdem wurde ich sowohl am Flughafen, wie auch im Hotel als Frau begrüßt und behandelt. 
Der Nacktscanner in Stuttgart wollte mich outen und hat meinen Schritt gelb markiert (Nein ich habe da kein Metall hängen). Die vom Bediener herbeigerufene Sicherheitsdame hat mich dann auch in dem Bereich abgetastet und spürte wohl das da etwas anderes war, natürlich keine Waffe, so lächelten wir das gemeinsam weg. Da Hotelzimmer hatte ich auf meinem männlichen Namen reserviert. Das war auch kein Problem, jedoch betonte man bei der Anrede das Herr immer sehr deutlich.
Zweimal musste ich die öffentliche Herrentoilette aufsuchen, einmal bei unserem Frühstück Samstag morgen. Ich stand am Pissoir und es kam ein Herr hinein. Sieht mich dreht sich um und schaut noch einmal auf das Männle an der Tür ob er auch richtig ist. Beim zweiten mal im Zoo, erntete ich nur die fragenden Gesichter der Anwesenden. Achja, nicht zu vergessen hat der nette italienische Wirt mich mit “Ciao Bella” und Handschlag verabschiedet 🙂
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Besuch bei Lulu

Vor einigen Wochen ging es mal wieder auf ein verlängertes Wochenende zur besten Freundin. Diesmal aber nur mit Handgepäck. Auch wenn die Sommersachen ehe leicht sind machte diese Beschränkung natürlich eine deutliche Planung nötig. Da ich inzwischen aber auch genügend Sachen habe die ich miteinander kombinieren kann war es am ende doch kein Problem.

Bei den Kosmetika habe ich mich dann bei Lulu bedient und nur das Lebensnotwendige, wie mein Make up und das Sprühwachs von SexyHair mitgenommen. Natürlich alles fein säuberlich in einem klaren Beutel verpackt. Und so erregte das Spray die meiste Aufmerksamkeit der Sicherheitsdame. Nun ja, die Dose war auch größer als man eigentlich mitnehmen darf und der Name “play dirty” assoziiert man eher nicht mit einem Haar Styling Produkt 🙂
Es lief aber Problemlos, natürlich wurde ich wieder als Frau behandelt, das rote Oversize shirt von EMP deutete aber auch sehr in diese Richtung. Eigentlich war wieder alles was ich trug aus der Frauenabteilung, schwarze Sneaker, schwarze Skinny Jeans, dunkelgraues Top, das Rote Shirt und mein dunkelgrauer Cardigan. Auch die Nase wurde durch das Joop LeBain Parfum auf die falsche/passende Fährte gelockt.

IMG-20140702-WA0006Bei Lulu angekommen gab es Ersteinmal ein langes Frühstück, bevor wir uns in den Garten legten und unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Reden, Quatschen, Cocktails trinken und gut aussehen 🙂 Die Cocktails waren natürlich Alkoholfrei, wir trinken ja nicht so früh am morgen. Zum Mittagessen hatte Lulu gefüllte Paprika mit Reis vorbereitet und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang bei dem ich ihren absoluten Lieblingsmantel tragen durfte landeten wir wieder im Garten. Jetzt kamen auch langsam die richtigen Cocktails auf den Tisch. Lulu hatte einen besonderen Rum besorgt, bei dem es schon fast zu schade war ihn zu einem Cuba Libre zu mischen. So gingen wir, inzwischen zu dritt wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nach.
Als es darum ging noch zum Abendessen zu fahren, mit dem Fahrrad, legten Lulus Mann und ich Veto ein. Ein Cocktail mehr ersetzte dann das Abendessen. Später, an der offenen Feuerschale mit Kaminholz wurde selbst die Kälte der Nacht erträglich auch Regen konnte uns nicht ins Haus treiben. Gegen ein Uhr legten wir dann noch ein paar Würstchen aufs offene Feuer und aßen die nach ganz Campingmanier aus der Hand. Der letzte Cocktail war dann aber wohl doch zu viel und wir mussten alle drei dringend ins Bett.

schwarzer UV-Nagellack

schwarzer UV-Nagellack

Der nächste Morgen fing dementsprechend spät an und nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns gleich ans Mittagessen. Es gab Riesenschnitzel mit Kartoffeln und Krautgemüse. Nach dem Essen widmeten wir uns meiner Füße, ich habe hier schon genau darüber berichtet. So verging der Tag auch wie im Flug und der Abend fiel an diesem Tag auch recht kurz aus.

Am Sonntag wollten wir grillen, das Wetter sah aber eher nicht danach aus. Typisch Norddeutsches Regenwetter. Aber auch nur bis Lulus Mama vorbei kam und das gute Wetter mitbrachte. Sie brachte auch Aperol und “Spritz” mit so das wir  zum grillen auch das passende Getränk hatten. Hierbei erfuhr ich auch, aus erster Hand,  die Jugendsünden von Lulu 🙂 So hatten wir auch an dem Tag wieder viel zu Quatschen und der Tag endete auch wieder recht spät.

Der nächste Tag sollte dann schon wieder der letzte sein, am Abend ging der Flieger nach hause. Entsprechend hatte ich auch mein Outfit gewählt. eher dezent, zur schwarzen Skinny Jeans ein dunkles Top und ein Netz-T-Shirt. Langsam wird dies zu meinem Flugoutfit. 🙂

Vorher wollten wir aber noch in das Waterfront Einkaufszentrum. Noch war ich ungeschminkt, so schlampig wollte Lulu mich aber nicht mitnehmen. So legte ich dann doch noch etwas Makeup, Puder, Maskara, Lidstrich und einen Lippenstift auf. Wohl wissend das ich damit auch zum ersten mal geschminkt fliegen würde. DSCN6890In der Waterfront waren sehr viele Jugendliche unterwegs, eine Gruppe die mit uns Crossdressern eher nicht umgehen kann. Jedoch gab es keinerlei Probleme, ich denke man hat mich gar nicht bemerkt.  Unser erster Weg führte uns in den Primark und auch genau so schnell wieder hinaus. Einzig ein Mitbringsel für Bianka und ihre Minion Sammlung haben wir gefunden. Einen PEZ Spender in Minion Form 🙂

Bevor wir nun in die “richtigen” Geschäfte gingen bestand Lulu darauf etwas zu essen. Aus der Erfahrung bei unserem letzten Shoppingtrip hatte sie wohl angst sonst nichts mehr zu bekommen. So ging es in die Fressecke der Waterfront und wir gönnten uns einen wirklich guten Döner. Nun wurde es aber Zeit für ein Shoppingerlebnis also gingen wir direkt nach C&A und in die Abteilung für große Größen. Die ist hier gut bestückt und so fanden wir auch schnell einige schöne Sachen, beschränkten uns dann aber nur auf eine DSCN6894handvoll Teile. Man nennt uns ja auch Zwillinge und so gab es für uns beide je ein schönes weißes Tuch und eine Orangenfarbenes  Shirt mit 3/4 Arm.
Lulu fand dann noch das perfekte Teil für mich. Ein Longtop in weiß, asymmetrisch geschnitten, crinkle (muss man nicht bügeln) und Oversize. Zusammen mit weißen Leggings war das mein Lieblingsoutfit an den warmen Tagen.

In den anderen Läden fanden wir dann noch Lulus Lieblings Nagelgel und ein blaues Oilwashed T-shirt für mich. Nach dem obligatorischen Kaffee machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Hier erregte ich wohl etwas aufsehen, nicht daran denkend das ich neben dem recht weiblichen Outfit auch noch geschminkt war besuchte ich  die Herrentoilette. Die anwesenden Herren staunten nicht schlecht als ich mich an das Becken fürs kleine Geschäft stellte. 🙂DSCN6892

Jetzt wurde es auch schon zeit das wir uns voneinander verabschieden. Wir brauchten wieder einmal sehr lange bis wir uns trennen konnten. Durch die Sicherheitsschleuse ging es diesmal ohne Gebimmel und ohne Probleme. In der Warteschlange am Gate wurde ich von einem Herren vorgelassen und eine Dame fand mich wohl sehr interessant und konnte ihre Augen nicht von mir losreißen. Der Flug, immerhin mein erster mit MakeUp verlief aber ohne besondere Vorkommnisse, den Großteil des Fluges habe ich auch verschlafen. Wochenenden bei Lulu sind anstrengend 🙂

 

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GC 2015 – Ausflug entlang der GC-500

Hallo Liebe Leser,
heute will ich euch auf unsere letzte große Gran Canaria Ausfahrt mitnehmen. Es ging über 2 Tage entlang der Küstenstraße GC-500.

Am ersten Tag war unser Ziel Agüimes in dessen Altstadt überall Bronzestatuen stehen die das Leben der Einwohner zeigen. Mittelpunkt ist der “Plaza del Rosario” Auf dem z.b ein älterer Herr auf der Bank sitzt und Bonbons verteilt, daneben dann eine Gruppe jüngere Männer die sich Unterhalten. Direkt am Platz dann eine ältere Dame die wohl etwas verärgert ist, weil ihr Mann gerade vom Frühschoppen nach Hause wankt.

Streetview

So geht man immer weiter durch die engen Gassen der Altstadt und findet immer wieder neue Figuren. Der Weg zurück führte uns dann in die Küstenstadt Arinaga, wo auch einige Bronzefiguren am Strand stehen.

Jetzt standen wir vor der Wahl direkt zurück über die Autobahn GC1 oder entlang der Küste durch die “Dörfer” Wir entschieden uns für letzteres und fuhren entlang der GC-191 die dann bei El Doctoral zur GC 500 wird und entlang der Küste über Maspalomas bis nach Puerto de Mogán geht.

Die Landschaft ist hier eher wüst und trocken, so das wir bei Juan Grande einen Abstecher über die GC-501 nach Castillo del Romeral und hier an der sehr windigen Promenade ein paar Bilder machten. Als Foto Location sehr schön, gab es sonst aber wenig zu sehen so das wir uns auch bald wieder auf den Weg machten. Maps

Castillo del Romeral

Castillo del Romeral

Wieder ging es, der GC-500 folgend, durch den steinigen und staubigen Süden, vorbei am Circuito Maspalomas , die Rennstrecke von Gran Canaria nach San Agustín wo wir auch wieder eine kurze Pause am Strand machten.

Von dort ging es mitten durch Playa del Inglés wo wir einen Wegweiser zum Einkaufszentrum Cita sahen. Da es auch gerade die passende Zeit war und wir viel gutes über das Cafe Wien gehört hatten machten wir noch einen Abstecher auf ein Stück Kuchen. Wie auch das Yumbo lebt das Cita wohl erst am Abend auf. Im unteren Bereich waren wir die einzigen die herumliefen.  Von dort ging es dann direkt zurück nach “Hause”. Natürlich ist es wieder die GC-500, die Playa del Inglés mit Maspalomas/Meloneras verbindet.
Für den zweiten Teil des Ausflugs packten wir die Badesachen ein. Entlang der Küste gibt es diverse Badebuchten  an denen wir auf dem Weg nach Puerto de Mogán anhalten wollten.
Wieder führte uns der Weg durch die karge und felsige Landschaft, gelegentlich sah man kleine Parkplätze die auf die Strände hindeuteten. Aber wir wollten sie erst auf dem Rückweg besuchen und so ging es durch die Serpentinen zuerst nach Arguineguin wo wir unseren ersten Stau auf Gran Canaria gefunden haben 🙂
Hier konnten wir aber von einem Aussichtspunkt auf die beeindruckende Anlage des Anfi del Mar Hotels/Gruppe schauen. Maps
Von dort war es dann nicht mehr weit bis nach klein Venedig, wie das kleine Hafenstädtchen Puerto de Mogán auch genannt wird. Maps
Die Parkplatzsuche führte uns in die Calle la Puntilla, wo man auch eine kleine archäologische Ausgrabungsstätte besuchen kann. Mit der haben wir uns aber nicht lange aufgehalten weil wir an den Strand und durch den Yachthafen schlendern wollten. Von hier startet auch die berühmte Yellow Submarine ihre Touren und ich wollte eigentlich Tretboot fahren. Die Sonne brannte inzwischen aber so stark das ich mich auf dem Wasser wohl zu Staub zerfallen wäre. So schauten wir uns dann doch nur die mit Blumen bewachsenen Gassen und die Boote, Schiffe oder Yachten an und suchten uns auch die eine oder andere aus was vielleicht auch in unserem Besitz wäre, wenn wir denn endlich mal im Lotto gewinnen würden.

Viele der Restaurants und Geschäfte waren hier geschlossen. Scheinbar machen die Besitzer kurz vor dem Sommeransturm der Touristen selbst noch einmal Urlaub 🙂 Für den Fischfan, der ich nun gar nicht bin, gab es aber trotzdem noch eine reichlich Auswahl.

Auf dem Weg zurück hielten wir dann noch an allen möglichen Punkten an, die Strände und der Atlantik waren etwas rau, so das wir uns darauf beschränkten uns dort hinzusetzen und aufs Meer zu schauen. Die Badesachen blieben im Auto.
Weil die Sonne aber noch immer Erbarmungslos brannte und kein Schatten weit und breit war, saßen wir doch meist wieder schnell im Auto und fuhren weiter Richtung Heimat.

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Lookbook: Gran Canaria 2015

da ich bisher sehr wenig Urlaubsbilder von mir gezeigt habe, gibt es heute die volle Ladung. Naja, so viele sind es nicht, wir haben nur wenige gemacht. Als erstes zeige ich euch ein paar Bilder die am späten Abend hoch auf den Türmen des Hotels entstanden sind. Eines meiner Lieblingsoutfits für den Abend (ja, ich hatte es sogar an zwei Tagen zum Abend an).

Der Doppellagen Pulli in der Farbe taupe und mit einem weißen Top darunter war mein erster Versuch mit dieser Farbe und ich habe mich darin verliebt. Hier zusammen mit einem gleichfarbigen Tuch, einer weißen Leinenhose, ein klein wenig Schmuck und meinen einzigen weißen Schuhen. Das Outfit habe ich euch so schon mal in einem früheren Beitrag gezeigt, hier nun aber der Beweis, ich laufe wirklich so herum 🙂

Das zweite Outfit kennt ihr auch schon, aufgenommen auf unserem Balkon auf dem Weg zum Abendessen. Wie ihr seht hatte ich nicht viel Schmuck mit, bzw. habe ich oft den selben getragen. Das zweifarben Top habe ich hier mit einer schwarzen und weit geschnittenen Hose kombiniert. Super lässig und bequem. An den Füßen meine geliebten Sandalen, ich glaube die hatte ich im Urlaub zu 90% und zu jedem Anlass an.

 

Das dritte Outfit kennen die Stammleser auch schon aus unserem letzten Urlaub. Ein Longtop/Kleid, vorne Satin, hinten Jersey, kombiniert mit kurzen Leggings und meinen schwarzen Sandalen. Meine Fußnägel waren die ganze Zeit übrigens auch in schwarz lackiert. Anfangs Matt, was mehr Aufmerksamkeit erregte als das später verwendete Glanzschwarz. Die Bilder sind in dem sehr windigen Küstenstädchen Castillo del Romeral entstanden wo wir auf unserem Weg entlang der GC 500 (mit kleinem Abstecher über die 501 in Richtung Küste) Pause gemacht haben.

Zuletzt dann mein Alltags, wir fahren und wandern durch die Gegend Outfit. Nachdem ich mir in den ersten Tagen heftige Blasen gelaufen hatte wurden die Adidas Laufschuhe meine ständigen Begleiter. Zumindest sind sie immer im Kofferraum mitgefahren.Ansonsten waren kurze Hosen und Leggings angesagt. Die ich dann in Kombination mit diversen Shirts getragen habe. Mein Liebling war ein schwarz weißes Doppellagen Shirt, das hatte ich auch noch in Lila mit und nach dem Urlaub auch noch einmal in Blau bestellt :-). Das Make Up war eher minimal bis nicht vorhanden, jedoch wurde ich trotzdem immer als Frau erkannt

Im nächsten Bericht nehme ich euch dann noch mit auf einen Ausflug entlang der Küstenstraße GC-500, einmal nach Arinaga und den Bronzestatuen von Agüimes. Und am nächsten Tag in die andere Richtung bis nach Puerto De Mogan.

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Gran Canaria 2015: Bilder rund um Maspalomas

heute zeige ich euch ein paar Bilder rund um Maspalomas, Meloneras und Playa de Ingles. Auf dem einen seht ihr auch ein paar Promis die wir an der Promenade gesehen haben. Ihr könnt mal raten wer das ist. Lulu hat mit Dumbo vorgelegt, der war es aber nicht 🙂

Hab ich erwähnt das ich das eine oder andere Kilo zugelegt habe?, hier seht ihr den Grund. Aber das war es wert und ich würde es wieder machen 🙂

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Gran Canaria 2015 – Inseltour Rouqe Nublo, Pico de las Nieves

Unsere zweite große Inselrundfahrt sollte uns zum Wahrzeichen von Gran Canaria führen. Wir machten uns auf dem Weg über die GC-60 in Richtung San Bartolomé de Tirajana und als erstes kamen wir am Mundo Aborigen vorbei. Hier wird in einem Freilichtmuseum die Lebensweise der Guanchen (kanarische Ureinwohner) vor der Eroberung durch Spanien gezeigt. Da hier eine menge Busse standen und wir schon im Vorfeld gelesen hatten das es sich nicht unbedingt anzuschauen lohnt sind wir gleich weiter zum Mirador Degollada De Las Yeguas gefahren. Ein Aussichtspunkt mit einem “fast” Rundblick über die Insel.

Von hier ging es weiter auf der GC-60, vorbei am Camel Park Arteara, neben dem Tal der 1000 Palmen, zum Künstlerdorf Fataga bis nach San Bartolomé de Tirajana, der Ort der der Gemeinde auch den Namen gibt. Hier fuhren wir aber auch direkt weiter über die GC-60 und GC-600 zum Parkplatz des Roque Nublo.

Nachdem wir hier vom Parkplatz La Goleta einen kleinen Spaziergang in Richtung des Felsens gemacht haben ging es über die GC-600 und GC- GC-130 zum Pico de las Nieves dem höchsten Berg von Gran Canaria. Hier am Aussichtspunkt wurde Bio Aloe verkauft und wir hatten einen Blick am Roque Nublo vorbei bis zum Teide auf Teneriffa. Bei der Weiterfahrt haben wir dann auch die großen Felder mit den Aloe Planzen gesehen.

Blick von Pico de pico de las nieves auf den Roque Nublo und im Hintegrund der Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa

Blick von Pico de pico de las nieves auf den Roque Nublo und im Hintegrund der Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa

Auf unserem Weg zurück in die Zivilisation kamen wir noch am kleinen Vulkankrater Los Marteles vorbei und konnten in der Ferne die Inselhauptstadt Las Palmas sehen. Weiter ging es dann durch Telde  und über die GC-1 wieder nach Hause. An diesem Tag haben wir knapp 140km zurückgelegt und waren dabei am höchsten Punkt, dem Pico de las Nives auf  über 1900m Höhe. Hier zeigte das Thermometer des Autos 14 Grad, durch die Sonne waren es aber gefühlte 50 :-).

Vulkankrater Los Marteles

Vulkankrater Los Marteles

Blick auf las Palmas

Blick auf las Palmas

Maspalomas – San Fernando – GC-60 – San Bartolomé de Tirajana – Gc 600 . Rouqe Nublo – GC600 – GC130 Pico de las Nives- GC130 -Telde – GC1 Maspalomas

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GC 2015 – Ausflugsziele Teil1

Während unseres Urlaubs hatten wir auch einige Tage ein Auto. Besonders Bianka mag nicht nur am Pool herumliegen und will auch etwas von der Insel sehen. Leider hatte sie ihren Führerschein zu hause vergessen so das ich die ganze Zeit fahren musste. Als wir dann irgendwann an einer Polizeikontrolle vorbei fuhren musste ich daran denken das das Bild in meinem Führerschein inzwischen knapp 30 Jahre alt ist und mein gut 8 Jahre alter Ausweis im Hotelsafe lag.  Mein reales auftreten als Crossdresser und die Bilder haben nicht mehr viel gemein. Ich denke, wenn sie uns angehalten hätten, hätte es einigen Diskussionsbedarf gegeben. Aber es ist nichts passiert. 🙂

 

Maspalomas, Playa de Ingles und San Augustin

Ich auf einem der Türme des Hotels. Es gibt sonst so wenig Bilder von mir :-)

Ich auf einem der Türme des Hotels. Es gibt sonst so wenig Bilder von mir 🙂

Unsere erste kleine Tour führte uns von Maspalomas, über Playa de Ingles nach San Augustin. Erwähnenswert war hier, neben dem Strand von San Augustin nur das Yumbo Einkaufcenter in Playa De Ingles. Die spanischen Einkaufszentren sind etwas anders als das was wir von hier kennen. Man kann nicht nur einkaufen, man findet z.b. auch Ärzte oder Restaurants. Das Yumbo geht über mehrere Etagen und in der unteren geht Abends die Post ab. Hier ist eine Bar neben der anderen, alles extremst Gay friendly und es gibt z.b. auch eine Travestieshow. Am interessantesten ist aber wohl das Showlaufen der Besucher. Hier heißt es sehen und gesehen werden. Natürlich war mittags als wir da waren noch tote Hose so das wir uns auch schnell wieder verabschiedet haben. Wir hatten uns auch fest vorgenommen am Abend noch einmal hinzufahren. Das müssen wir jetzt aber leider auf den nächsten Urlaub verschieben.

Arucas, Firgas und Terror

Unsere zweite Tour sollte uns in den Norden der Insel führen, da ich inzwischen aber schon so einige Blasen an den Füßen hatte, Lulu meinte spöttisch an meinen zarten Babyfüßchen 🙁 , war der erste Stop wieder am El Mirador. Einem Einkaufszentrum mit diversen Outlets, unter anderem auch einem Sportgeschäft wo ich mir ein paar Schuhe gekauft habe. Meine Babyhaut ist nicht für die raue Sandalenumwelt geschaffen. Am H&M kamen wir natürlich auch nicht vorbei, es gab aber nur ein schickes Tuch und eine Tasche. Beides passend zu meiner neuen Lieblingsfarbe: Taupe, beige oder wie die ganzen Nuancen heißen.

Von dort ging es an Las Palmas vorbei nach Arucas. Interessant in Arucas ist die Kirche San Juan Bautista, mit 60m hat sie die höchsten Türme der Insel und erinnert mit ihrem dunklen Basaltgestein und dem neugotischen Stil etwas an den Kölner Dom. Da weder Bianka noch ich Kirchgänger sind und dank Markt auch kein Parkplatz weit und breit war ließen wir sie links liegen und fuhren gleich weiter nach Firgas.

Den Namen Firgas kennt wohl auch jeder Urlauber. Ich sage nur “aqua con gas”, Firgas ist auch der Name des Mineralwassers welches man überall auf der Insel bekommt und der Ort ist die Quelle des Wassers. Um diesen Wasserreichtum auch zu zeigen fließt in der Mitte der Fußgängerzone ein Terrassenförmig angelegter Wasserlauf, der von verschiedensten Künstlern gestaltet wurde. Am Rand zeigen große Mosaike die Wappen der 22 Gemeinden von Gran Canaria und weiter oben sind die sieben Inseln der Kanaren mit ihren Wappen zu sehen. Hier wurden wir recht penetrant von einem einheimischen Opa angemacht, der uns unbedingt ein cerveza ausgeben wollte. Bianka floh gleich und machte Bilder, während ich mich mit Händen und Füßen wehren musste. Erst als ich ihm recht laut und mit Bassstimme zu verstehen gab das wir kein Interesse haben, zog er ab.

Weiter ging es durch das grüne Herz der Insel zum Ort Teror, kurz hinter Firgas hielten wir aber noch am Mirador Las Pellas an und sahen uns Las Palmas von oben an.  Teror ist bekannt für seine historische Altstadt. Hier ist die Zeit stehen geblieben, über das Kopfsteinpflaster geht man durch enge Gassen und schaut sich die alten Häuser mit ihren tollen Holzbalkonen an.

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Blick vom Ausichtspunkt “Mirador Las Pellas” auf Arucas (links), der Halbinsel La Isleta und Las Palmas de Gran Canaria(rechts)

Am Abend zeigte der Kilometerzähler 178km an, die wir bergauf und bergab durch die kurvige grüne Landschaft gefahren sind. Mit unserem spritzigen Golf TFSI hat die Fahrerei richtig Spaß gemacht. Auch wenn eigentlich die ganze zeit nur 40 km/h erlaubt ist. Das Handy zeigte knapp 9000 Schritte mit mehr als 6km. Ich war froh am morgen gescheite Schuhe gekauft zu haben 🙂

Die Strecke:
GC-1 nach Las Palmas, GC-2 und GC-20 nach  Arucas und Firgas, GC-240 nach Teror und über die GC21, GC-3 und GC-1 zurück nach Maspalomas.

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GC 2015 – Das Hotel

Im zweiten Teil meines Urlaubsberichts will ich euch das Hotel und die Umgebung etwas näher vorstellen.

Das Hotel

Das Lopesan Costa Meloneras liegt direkt an der Promenade von Maspalomas in Meloneras. Das Hotel ist in dem für Gran Canaria typischen Kolonial Architektur gestaltet, ein Grand Hotel der vier Sterne plus Kategorie und eines von vielen der Lopesan Gruppe. Im Jahr 2000 gebaut ist das achtstöckige Costa Meloneras auf mehr als 100000 m² eines der größten Hotels in Europa, es wirkt trotz der Größe aber nicht wie ein ungemütliches riesen Arenal.
Nachdem man über die lange Auffahrt zum Vorplatz mit einem tollen Springbrunnen kommt  werden einem sofort von freundlichen Helfern die die Koffer abgenommen und man geht entspannt in die riesige Hotelhalle. Hier läuft man gleich auf einen imposanten Kronleuchter zu und hat den Blick durch schön gestaltete Panorama Fenster auf den riesigen Pool. Rechts die Hotel Bar, links der großzügige Empfang. Ihr merkt schon die Begriffe imposant, riesig und groß fallen hier öfters, das ist im Meloneras auch kein Wunder, ein Hotel mit 1136 Zimmern und einem 760000 m² mit Preisen für Gestaltung ausgezeichnetem Garten, mit mehreren Pools und über 2000 Palmen.

Die Piaza, von unserem Lieblingsplatz aus. Rechts die Showbühne, in der Mitte der große Pool, der optisch erst im Meer endet.

Die Piaza, von unserem Lieblingsplatz aus. Rechts die Showbühne, in der Mitte der große Pool, der optisch erst im Meer endet.

Lopeasan Costa Meloneras Vorplatz

Lopeasan Costa Meloneras Vorplatz

Die Zimmer selbst liegen zwar auch im Hauptgebäude sind aber wie Nebengebäude angeordnet und durch toll bepflanzte Innenhöfe miteinander verbunden, dies nimmt die sonst bei der Größe eines Hotels ungemütliche Atmosphäre. Wir hatten wieder ein ruhiges Zimmer mit Meerblick gebucht. Der Zusatz ruhig ist hier wichtig, dazu später mehr wenn ich etwas über die Abendlichen Shows schreibe. Bei unserem jetzigen Besuch lag das Zimmer im 5 Stock, unter uns der abgetrennte ruhige Pool des Spa Bereiches, dahinter ein Stück Garten und das Meer. Das Zimmer selbst war recht groß, groß genug das man sich darin wohlfühlen kann und sich nicht beengt fühlt, ausgiebig Platz für Koffer und meine bescheidene Garderobe. Ein in Marmor gehaltenes Bad mit, großem Spiegel, Wanne und Dusche getrennt, unterstützte unsere tägliche Verschönerung  Leider ist die Einrichtung etwas Altbacken und in diesem Jahr sogar etwas abgewohnt, aber im Zimmer hält man sich erfahrungsgemäß nur selten auf so das dies unsere Stimmung nicht wirklich trüben konnte. Kommen wir zurück zur Lobby, wir stehen in der Mitte, über uns der riesige Kristall Kronleuchter und vor uns die riesige Panorama Tür zum Garten.

Nein, vor dem Garten kommt die Piaza, mit einem tollen großen Brunnen, dessen Schale von Drachen getragen wird. Abends spucken diese sogar Feuer, rechts am Rand des Platzes auf der Bühne findet die allabendliche  Show statt. Weiter geht es dann zum großen infinity Ladon-Pool, 104m lang und 38m breit endet er optisch direkt im Meer und teilt den Garten, er ist Palmen umsäumt und hat sogar einen Strand Bereich mit feinem Sand und sanft abfallendem Ufer. Ich denke das ist das am meisten fotografierte Motiv vom Hotel und beeindruckt immer wieder. Das Meloneras hat die größte Poollandschaft Gran Canarias mit 4 Pools, Wasserfällen, Whirlpools und einem künstlichen Strandabschnitt.

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Ein kleiner Teil des Rio Piscina. Der Felsen ist ein großer Wasserfall.

Ein kleiner Teil des Rio Piscina. Der Felsen ist ein großer Wasserfall.

Unser Lieblingspool war aber ein anderer, der Rio Piscina, ähnlich einem Fluss angelegt kann man hier unter Brücken hindurch, an Wasserfällen vorbei,  im Kreis schwimmen oder direkt aus dem Wasser heraus an der Poolbar einen Drink genießen. Ein großer Wasserfall “speist” ihn und am Rand, im Schatten der Palmen und auf den bequemen Liegen kann man es stundenlang aushalten, es ergeben sich viele traumhafte Ruheplätze an denen man fast vergessen kann wie viele Menschen in diesem Hotel zur gleichen Zeit Urlaub machen.
Insgesamt war es sehr voll im Hotel, im Essenssaal merkt man das aber kaum. In einem ca. 30m langes Buffet findet man immer etwas was einem schmeckt, die Auswahl ist reichlich und sehr vielfältig. Im Zweifel gibt es aber auch noch diverse a la Card Restaurants im Hotelkomplex. Das Personal ist super freundlich, sehr zuvorkommend spricht oft deutsch oder zumindest englisch, so das wir und trotz unser minimalen spanisch Kenntnissen gut verständigen konnten.
Nach dem Essen geht das es dann zur Piaza  und zur Show oder durch den Garten auf die Promenade. Bleiben wir aber bei den Shows, jeden Abend Live Musik anfangs mit Kinder Disko und dem Maskottchen “Panchi”, einem großen blauen Delphin, später dann die erwachsenen Show mit Abba (Mama mia), Rock, Pop, Tenören im modernen Stil oder auch mal eine Artisten Show. Die Nachtschwärmer machen sich jetzt auf den Weg, am Strand entlang nach Playa de Ingles wo bis in die frühen Morgenstunden das Partyleben pulsiert. Um 23 Uhr wird die große Außenbeleuchtung des Hotels abgeschaltet und gegen 24Uhr kehrt dann auch endgültig Ruhe ein, so wird auch ein erholsamer Schlaf garantiert.

Stark abgenutzte Möbel

Stark abgenutzte Möbel

Klingt doch toll oder?!, wir waren im letzten Jahr vom Hotel auch noch zu 120% begeistert, müssen wir das in diesem Jahr etwas reduzieren.
Das die Möbel Schrammen haben kann man sicher verschmerzen und lässt sich auch nicht so schnell beheben, das aber der Stoff der Sessel und Stühle durchgewetzt ist wäre eine Sache die man schnell austauschen kann und passt nicht so ganz zu den Sternen die das Hotel hat. Leider mussten wir in diesem Jahr sie Erfahrung machen das die Liegen oft bis auf den letzten Platz von Handtüchern reserviert waren. Zwar darf man das nicht und das Hotel entfernt die Handtücher angeblich auch, aber wenn wir nach unserem ausgedehnten Frühstück gegen 11 an den Pool kamen mussten wir teilweise schon sehr nach einem freien Plätzchen suchen.

Am Eingang zum Speisesaal steht das man ihn nicht mit Strandkleidung und Männer nur mit langer Hose und bedeckten Schultern betreten soll,  leider achtet man darauf aber auch nicht mehr. Am Abend ist  vom Hotel etwas elegantere Kleidung erbeten, 2/3 halten sich da leider aber auch nicht dran.Wir finden dies gutund haben natürlich immer versucht, im Rahmen unserer Möglichkeiten, uns herauszuputzen 🙂
Das Personal wirkt teilweise etwas überfordert, dem Gast gegenüber zwar immer ein lächeln, merkt man doch das es  etwas viel Arbeit für eine so kleine Anzahl an Personal ist.  Wurden wir anfangs noch an den Tisch begleitet, sparte man sich das zum Ende hin weil man nur noch damit beschäftigt war die Tische neu einzudecken. Wir hatten den Eindruck man ist auf Sparkurs was die Mitarbeiter betrifft und man will das Hotel um jeden Preis auslasten. Die Sterne hat es in diesem Jahr nicht mehr verdient, alles kann der super tolle Garten dann doch nicht mehr herausreißen. Beim nächsten mal probieren wir vielleicht mal ein anderes Hotel.

Der Ort Meloneras

Meloneras gehört zur Gemeinde San Bartolomé de Tirajana und liegt im Süden der Insel, direkt neben Maspalomas und Playa de Ingles und damit in der sonnenreichsten Gegend Gran Canarias. Meloneras ist dabei der jüngste und exklusivste aller Orte. Verlässt man das Hotel nach rechts reihen sich ein Designershop und Nobelrestaurants neben den Anderen, schicke Restaurants mit toller Aussicht aufs Meer natürlich auch. Je weiter man nach Rechts geht desto exklusiver wird es. Geht man nach Links, vorbei am Wahrzeichen von Maspalomas dem Faro (Leuchtturm) kommt man an die alte Promenade, dort herrscht noch der Charme der 70er Jahre, kleine Läden und Restaurants mit Krims Krams, günstigen Klamotten und preiswertem aber gutem Essen. Folgt man der Promenade weiter landet man direkt am Strand und den berühmt berüchtigten Dünen von Maspalomas die inzwischen zum Naturschutzgebiet erklärt wurden. Es gibt jedoch ausgewiesene Wege über die man bis nach Playa de Ingles gelangt, ein traumhafter Spaziergang am Meer.
Allen Orten gemeinsam ist das sie fast nur aus Hotels bestehen. Als in den 60ern der Boom auf die Kanaren los ging, wurde hier ohne Rücksicht auf Verluste ein Hotelkomplex nach dem andern hochgezogen. Fährt man mit dem Bus oder mit dem Mietwagen ins Landesinnere findet man aber auch ruhige und urtümliche Landschaften und Dörfer.

Blick vom Hoteldach, über die Dünen von Maspalomas nach Playa de Ingles.

Blick vom Hoteldach, über die Dünen von Maspalomas nach Playa de Ingles.

Gay friendly, Crossdresser friendly

Playa de Ingles ist bei Schwulen und Lesben sehr beliebt und sie werden hier auch gerne gesehen. Im ganzen Ort sieht man die berühmte Regenbogenfahne und “gay friendly” Schilder. Es gibt sogar ganze Hotelanlagen die “Gay only” sind. Diese Offenheit und Tolleranz gibt es schon seit Jahren und ist  sicher auch ein Grund warum die Einheimischen auch uns Crossdressern sehr offen gegenüber stehen. Mit meinem androgynen Style wurde ich kaum beachtet und selbst wenn meine Stimme mich geoutet hat gab es keinen zweiten, schrägen Blick. Man wird höflich, freundlich und einfach normal behandelt.

 

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GC 2015 – Auf in den Urlaub

Hallo ihr lieben,

wie bereits angekündigt folgt eine kleine Serie mit Beiträgen aus unserem Gran Canaria Urlaub. Und wie immer fange ich schon mit den Vorbereitungen an. Wir haben diesmal aus Gewichtsgründen nur das nötigste an Kosmetika mitgenommen. Alles was wir vor Ort auch bekommen konnten wollten wir dort holen.

Verpackungskünstler

Unsere Koffer, der kleine für Binaka, der große für mich :-)

Unsere Koffer, der kleine für Bianka, der große für mich 🙂

Am Wochenende vor dem Abflug haben wir also alles gepackt. Diesmal haben wir auch anders gepackt. Es macht eigentlich keinen Sinn unsere Sachen im Koffer zu trennen, also haben wir erst einen mit 19,8 KG voll gemacht um dann den Rest in den Zweiten zu packen. Da ich ja sehr gerne viel zu viel mitnehme war der zweite Koffer dann auch zu schwer. Ich musste mich also von einigen Sachen wieder trennen. Als erstes blieben meine Silikonbrüste zu Hause. Schon im letzten Urlaub habe ich sie wegen der wärme nur am Abend getragen und habe damit die Leute sehr verwirrt. Tagsüber Körpchen AA und Abends gute C, so kommt kein Passing zustande. Damit waren wir auch schon fast beim Wunschgewicht der Fluglinie. Ein paar T-Shirts fielen auch noch weg, fanden sich später aber doch im Handgepäck wieder.

The day before

red Nails & red Hair

red Nails & red Hair

Am Tag vor dem Flug kam noch einmal das volle Schönheitsprogramm. Morgens zum Nägel machen und nachmittags zum Frisör. Bianka bekam schöne rote Nägel, ich wieder nur Nude, aber mit der Option sie später zu lackieren und sie blieben diesmal deutlich länger. Beim Frisör Werle fragte ich vorsichtig ob wir für den Urlaub vielleicht rote Strähnen machen könnten. Ihr erinnert euch vielleicht. Er hat mir mal gesagt, rot geht nur bei Frauen und das ist nichts für Männer. Aber ich rannte offene Türen ein, den Gedanken hat er sich auch schon gemacht hat sich aber nicht getraut mich zu fragen. Also bekam ich Kupferrote Strähnen in die schon in allerlei Brauntönen gemixten Haare. Bianka bekam auch, wegen der starken Sonne, dem Salz und Chlorwasser,  eine extraportion Farbe.

Mein Outfit

Ich hatte für den Flug ein dezentes Outfit gewählt. Schon so entspricht das Bild in meinem Ausweis nicht mehr ganz dem wie ich heute aussehe und ich möchte ja keinen Ärger bekommen. So trug ich schwarze Sneaker, zur schwarzen Skinnyjeans, ein einfaches graues T-Shirt, einen weiß grauen Loopschal und einen knielangen, dunkelgrauen Cardigan. Dazu gab es dann noch etwas Herrenschmuck und mein neuer FrIIs & Company Weekendbag.
Also die komplett graue Maus und es war zwar alles aus der Damenabteilung aber nach meiner Meinung nicht besonders auffällig.

Time to fly

Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Filderstadt, hier hatten wir einen Parkservice angemietet. Man stellt sein Auto in deren Parkhaus und wird zum Flughafen gebracht.. Ärger gab es dann auch nicht, unsere Bordkarten bekamen wir problemlos, die beiden Koffer waren knapp unter der Grenze und so ging es zur Kontrolle.  Ein netter Herr ließ mich sogar vor und so stand ich im Nacktscanner.
Aber selbst der erkannte mich nicht als Mann 🙂 und als  nichts piepte und ich heraus stürmen wollte hielt man mich mit “Moment mal die Dame!” auf und verwies mich zur weiteren Untersuchung an die Kollegin. Die fand dann aber auch nur meinen Schmuck. Mein Handgepäck wurde dann noch einmal genauer untersucht. Elektronik in Tasche die wiederum in einer Tasche liegt mögen sie wohl nicht. Als alles einzeln noch mal durchleuchtet wurde glauben sie das es sich nur um zwei Kameras, zwei Objektive, ein Handy und allerlei Ladegerätekram handelte.
Ein guter Tag, schon dreimal, trotz dezent androgynem Outfit und ohne Makeup bin ich als “Frau” durchgegangen.

Im Flieger

Im Anflug auf Gran Canaria. Der Hafen von Las Palmas

Im Anflug auf Gran Canaria. Der Hafen von Las Palmas

Boarding, mit dem Bus in den Aussenbereich und wir steuerten auf eine alt anmutende Maschine zu. Als wir dann davor standen mussten wir schlucken. Haben sie die aus dem Museum geholt, im ernst wir erwarteten Holzbänke. Innen sah der Condor A320-200 mit Namen Hans dann aber vertrauenerweckend Normal aus und wir erfuhren das er eine Sonderlackierung im 60er Design hat.
Beim Service wurde ich dann wieder als Dame erkannt und erst als ich sprach gab es einen zweiten Blick und damit war ich wohl geoutet. Beim weiteren Service vermied er dann eine geschlechtliche Anrede 🙂

Ankunft

Das Lopesan Costa Meloneras (von hinten :-)

Das Lopesan Costa Meloneras (von hinten 🙂

Trotz heftigem Gegenwind und geänderter Route landeten wir nach 4h ohne Verspätung auf dem Flughafen von Gran Canaria. Muss ich erwähnen das die Dame des Reiseunternehmens mich wieder für eine Frau hielt? Die Reise war auf Biankas Namen gebucht und sie meinte im Gespräch scherzhaft zu Ihr: “Jetzt können sie sich noch überlegen ob sie ihre Freundin mitnehmen.” Es folgte dann der Transfer, die Bus-Hotel-Sightseeing  durch San Augustin, Playa de Ingles und schließlich durch Maspalomas. Unser Hotel das Lopesan Costa Meloneras war das letzte auf der knapp einstündigen Tour. Beim nächsten mal überlegen wir dann doch die 35.- Euro in ein Taxi zu investieren.
Am Empfang war die Dame dann sichtlich verwirrt, lautet die eine Zimmerkarte doch auf Mr. und sie sah sich meinen Ausweis noch einmal genau an. Aber auch hier lief alles Problemlos und wir durften auf unser Zimmer mit Meerblick. Diesmal gab es leider kein Upgrade, aber die Aussicht war wie im letzten Jahr, nur ein Stockwerk tiefer und ein paar Zimmer weiter rechts 🙂 Wir waren kaum auf dem Zimmer als auch schon unsere Koffer gebracht wurden. Natürlich bedankte ich mich mich der “Señora” Anrede auch mit einem Trinkgeld.

Das soll es dann für den ersten Beitrag gewesen sein. Im zweiten stelle ich euch dann das Hotel, den Garten und die sensationellen Pools vor.

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Gran Canaria Urlaub 2015

Die aufmerksamen Leser unter euch werden bemerkt haben das ich in den letzten Wochen nur aus der Konserve gepostet habe. Jetzt bin ich wieder da, live und in Farbe 🙂 Von letzterer habe ich im Gran Canaria Urlaub so einiges abbekommen, zum teil leider auch ins rötliche.

In den nächsten Tagen möchte ich euch etwas an meinem Urlaub teilhaben lassen. Natürlich habe ich auch diesen Urlaub wieder komplett als Crossdresser / Frau verbracht und hatte dabei viele aufbauende Erlebnisse. Diesmal hatte ich keine Männersachen mit und obwohl auch meine Silikonbrüste zu Hause bleiben mussten wurde ich immer als Frau erkannt und behandelt.

Ich bin noch nicht sicher wie viele Beiträge es geben wird, den Erlebnissen und der Anzahl  Bildern nach werden es aber viele die ich in loser Folge mit euch teilen werde. Bei diesem mal waren wir mit unserem Mietwagen auch in den Bergen unterwegs und haben viel von der schönen kanarischen Landschaft gesehen/fotografiert.

Vorab schon mal ein Bild, der Sonnenuntergang von der Sonnenterrasse unseres Hotels in Maspalomas.

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Urlaub auf den Kanarischen Inseln

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Eines der Outfits welches nur mit den Silikonbrüsten wirkte. Links ohne und rechts mit

Um die Urlaubsserie abzuschließen hier ein kleines Fazit. Es war ein winziger Schritt für die Menschheit aber ein Riesen Schritt für mich. Von den zehn Tagen Sommerurlaub auf Gran Canaria habe ich mehr als die Hälfte als “Frau” verbracht.

Mit der Zeit und der Routine wird es weniger Make Up, am Ende habe ich, wenn es das Outfit erlaubte sogar auf die Silikonbrüste verzichtet. War es am Anfang noch aufregend in meinen Keilpumps in den Speisesaal zu gehen und sich den Blicken von hunderten Urlaubern auszusetzen, habe ich am Ende etwas vermisst wenn niemand mich angeschaut hat. Das Personal war immer ausgesprochen freundlich.

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An der Promenade von Maspalomas

Sei es im Hotel oder auch beim Shoppen, immer freundlich ich hatte nie den Eindruck das jemand über mich lacht. Die einen oder anderen tuschelten etwas (haben wir auch gemacht :-)) Allzu aufdringliche Zeitgenossen (Herren älteren Semesters) bekamen ein freundliches lächeln, hat das nicht geholfen habe ich zurück gestarrt. Bianka meinte ich soll Autogrammkarten drucken und sie fragen ob sie ein Foto haben möchten. 🙂

Am Ende war es eine bunte Mischung aus Frauen und Männer/Unisexkleidung die ich getragen habe. Das Eigenhaar, meistens topgestylt :-).  Den einen Tag mit Männerjeans und T-Shirt wurde ich als Seniora angesprochen. Den Nächsten auf die Damentoilette verwiesen.
Im Lite Styling bin ich kaum aufgefallen und mit knallroten Lippen und Smokey Eyes war ich ein Hingucker.

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Eines meiner Lieblingsoutfits. Hier mal wieder ohne Brüste, d.H. nur meine eigenen kleinen AA 🙂

Das ging aber nicht nur mir so. Andere Damen wurden genauso angeguckt. Es ist scheinbar schon ungewöhnlich wenn man sich gut stylt und dadurch, ich muss schon sagen leider, von der Masse abhebt. Da war zum beispiel die Dame die jeden Tag mit anderen High Heels zum essen kam. Und hier konnte man wirklich von High sprechen. Natürlich immer mit passendem Outfit und Nägel und Lippenstift in der gleichen auffälligen farbe. Leuchtend orange zum beispiel. ja, ich gebe zu da habe ich auch gerne mal hingeschaut. Beruhte aber auf Gegenseitigkeit unsere Blicke trafen sich gelegentlich 🙂

Auffallend war das die Männer mir immer auf die Brüste gestarrt haben. Meine lieben Damen ich verstehe jetzt was ihr tagtäglich durchmacht und warum ihr auch gerne mal hochgeschlossenes anzieht. Dazu muss ich aber auch sagen das meine Brüste meist auf Augenhöhe der Herren waren. Ich bin keine kleine Frau 🙂

Kommen wir zum Passing. Spätestens wenn ich gesprochen habe kamen erstaunte Blicke. Ich gehe also mal davon aus das man mich eher als maskuline Frau angesehen hat. Aber egal als was man mich gesehen hat ich wurde immer freundlich behandelt. Es gab kein negatives Erlebnis, außer eins vielleicht. Am vierten Tag fragte mich Bianka “Geht heute mal wieder der Mann mit mir zum Abendessen?” Eine Frage die mich ganz weit zurückgeworfen hat. Bis dahin war sie einmal mit Inge beim Abendessen und ihre Unterstützung bis dahin ohnehin eher mäßig. Sie merkte es selbst nicht das sie Abstand von mir nahm. Ich mache mir Gedanken wie mich andere sehen, hatte gerade gemerkt das es egal ist wie ich herumlaufe und meine eigene Frau trennt mich in zwei Hälften…  und will lieber die Männliche.

Ich tat ihr den Gefallen, der Tag war für mich aber gelaufen, genauso wie der folgende. Vom Kopf her konnte ich mich nicht freimachen. Wir haben dann lange darüber gesprochen und mangels Klamotten musste ich wieder Inge werden.

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Ein Mojito bei der Abendveranstaltung 🙂 hicks

Der Morgen gestaltete sich schwierig, ich war wieder unsicher, das Makeup viel daher sehr sparsam aus. Etwas CC-Cream, ein wenig Rouge und nur ein leichter Lidstrich. In einer grauen Skinny Jenas und einfachem grauen Shirt, allerdings mit der Aufschrift “Salut Cheri Cava?” ging es zum Frühstück. Frei übersetzt heißt das wohl “Hallo Liebling, wie gehts?” 🙂 Aufgefallen bin ich nicht, es waren wohl nicht viele Franzosen vor Ort.
Insgesamt habe ich mich danach morgens dezenter gekleidet, zum Abend aber weiterhin richtig aufgebrezelt. Aber das habe ich in den vergangenen Beiträgen ja schon recht ausführlich beschrieben. Übringes nahm der Anteil der Schwulenpärchen in der zweiten Urlaubshälfte deutlich zu. Lag wohl daran das am Tag an dem wir abflogen die Gay Pride stattfand. Leider haben wir sie verpasst.Wobei das sicher auch zu viel für bianak und mich gewesen wäre.

Am Morgen des Abflugtages verwandelte ich mich wieder zurück in meine männliche Gestalt. Naja, was man so männlich nennt. Der Kofferträger war den “zwei Damen” behilflich und am Flughafenschalter wünschte man den beiden Ladies einen guten Flug. Sonst gab es nichts zu berichten, auf dem Rückflug flogen wir mit einer 747-800, die Crew war deutlich freundlicher und hinter uns schwärmten drei Herren von ihren aufregenden Erlebnissen in Playa de Ingles und ließen das halbe Flugzeug daran teilhaben 🙂

 

Promenade von Playa de Ingles,im Hintergrund die Partymeile

Die Promenade von Playa de Ingles,im Hintergrund die Partymeile

 

 

 

 

 

 

 

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palmitos park gran canaria

DSC_4237An einem Urlaubstag besuchten wir auch den Palmitospark Ein kleiner Park ca 10km von Maspalomas entfernt. Er wird mit seiner Vogel-, einer Delphinshow und seinen vielen Palmen/Pflanzen beworben. Mit unserem Leihwagen machten wir uns auf den Weg, die Beschilderung war ausreichend und zuletzt ging es auf einer Art Feldweg tief in die Pampa der Insel. Im ernst, auf dem Weg dorthin dachten wir einige male hier sind wie falsch, es war mehr ein Feldweg als das man dahinter eine Touristenattraktion vermuten würde. Irgendwann endet die Straße in einem großen Parkplatz und in einer Schlucht sieht man eine grüne Oase, den Park.
Das der Eintritspreis hoch ist wussten wir schon, jetzt wo wir vor dem Eingang standen kam kurz der Gedanke ob er nicht zu hoch ist.

DSC_4216Der Park ist schön angelegt, viel Grün, viel Wasser, viele Tiere, besonders Vögel. Eins ist mir besonders aufgefallen ein komplett weißer Pfauenhahn. In einer begehbaren Papageienvoliere  haben wir uns besonders lange aufgehalten. Die Papageien “frei” fliegen zu sehen ist einfach nur schön.

Es wurde Zeit für die Delphinshow. Über diese Shows kann man geteilter Meinung sein. Als wir unsere erste im Loro Park (Teneriffa) gesehen haben, waren wir begeistert. Man hatte das Gefühl die Tiere fühlen sich wohl. Die Becken waren riesig, sicher kein Vergleich zu ihrem normalen Lebensraum aber  man sagt sich sie kennen es nicht anders. Als wir dann auf einer Tour mit der Fancy2 (La Palma) Delphine in freier Wildbahn erlebt haben, standen uns die Tränen in den Augen. Es ist unglaublich wie toll die Tiere sind.

DSC_4519Und jetzt zurück zur Show im Palmitos Park. Es war schön ihnen zuzuschauen und man lässt sich auch irgendwie mitreißen. Die Show selbst wirkte zusammen gestückelt. Nach dem Motto wir zeigen möglichst viel in kurzer Zeit. Hier hatten wir wirklich das Gefühl die Tiere werden nur ausgebeutet. Die Becken sahen sehr klein aus, vor der Show konnte man für 20,- ein Bild mit dem Delphin machen, der legte sich brav in Pose und die Zuschauer grabschten an ihm herum. Nach der Show konnte man mit ihnen mit ihnen schwimmen, bzw. den Trainer spielen.  Fazit der Show, war ich bisher von solchen Shows begeistert, taten mir hier die Tiere Leid.

Direkt im Anschluss ging es einmal quer durch den Park zur Greif- und Exoten Vogelshow. Die war dann wieder richtig toll und ich lasse einfach die Bilder für sich sprechen. Sagte ich oben die “frei” fliegenden Papageien seien toll. Hier sind sie richtig frei geflogen und einige der Greifvögel verschwanden erst einmal einige Kilometer um dann irgendwann während der Show mal wieder über unseren Köpfen zu kreisen und sich letztendlich auch noch in der Show zu präsentieren.

 

DSC_4272Auf dem Weg nach draußen ging es dann noch durch einen Kakteengarten, dem Orchideen- und Schmetterlingshaus und einer weiteren begehbaren Voliere in der ich wieder einige Großaufnahmen von einem Pfau machte. Ein anderer mochte wohl keine Paparazis und wollte nach der Kamera schnappen. Der hatte einen großen Schnabel und nur meinen Spurtfähigkeiten verdanke ich das ich noch mit allen zehn Fingern schreiben kann 🙂

Fazit, es war schön mit einem bitteren Beigeschmack. Noch einmal würden wir uns den Park nicht ansehen.

Und was war mit Inge?

Natürlich war ich auch an diesem Tag top gestylt unterwegs und von dem löchrigen Oversize Shirt hatte ich einen leichten Sonnenbrand. Die “abdrücke” vom Shirt habe ich noch heute 🙂 Ihr seht mich also in einer weißen Leinenhose, dem schwarzen Oversize Shirt, Sandalen, schwarz lackierten Fußnägeln, etwas Schmuck und nur minimalen Make Up bestehend aus Puder und Rouge über einer CC-Cream Basis. Dazu Lidstrich, Maskara, Lippenstift und fertig. Die Unisex Brille wurde langsam zu meinem ständigen Begleiter. sie verdunkelt sich in der Sonne und war somit immer die erste Wahl wenn es nach draußen ging.

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Shoppingtour auf Gran Canaria

Ich wäre keine Shoppingqueen wenn ich nicht auch im Urlaub shoppen würde. Das an der Promenade ein Laden meinen Namen (Mint) trägt fand ich lustig, seine Auswahl war dann aber eher enttäuschend. Eigentlich nicht würdig meinen Namen zu tragen 🙁

Aber als wir uns auf den Weg in die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria machten kamen wir an einem Riesen Shoppingcenter, einem Centro Comerzial vorbei, dem  El Mirador. Eine kurze recherche im Internet ergab. H&M, Nike Outlet, Mango, Primark und viele mehr. Also lohnt sich ein Besuch.

Noch ein Wort zur Hauptstadt. Der Besuch lohnt sich, nach meiner Meinung , überhaupt nicht. Viele hässliche Hochhäuser und zwischen drin ein paar schöne Alte. Aber ob die es wert sind sich den Stress der Großstadt auszusetzen. Immerhin ist Las Palmas de Gran Canaria mit knapp 400 Tausend Einwohner die Größte Stadt der ganzen Kanaren, wir haben uns auf jeden Fall schnell wieder verabschiedet.

Aber zurück zur Shoppingtour.  Heute war Inge im strahlenden Weiß gekleidet.   Über dem weißen Bauchwegbody trug ich ein tolles T-Shirt von Sheego, sehr großzügig geschnitten und mit schönem Love Aufdruck in Schwarz/Silber. Und weil das Shirt doch recht kurz war trug ich noch einen schwarzen Minirock, größe L aus der normalen Abteilung von H&M. Der war also wirklich Mini 🙂
IMG-20140520-WA0015Dazu dann eine weiße 3/4 Leggings und ein Halstuch, der Wind am Atlantik war teilweise ganz schön heftig. Die Handtasche habe ich nur kurz von Bianka übernommen. Das Make Up wurde schon deutlich weniger. Etwas CC-Cream, Rouge, Lidstrich , Maskara und natürlich mein roter Lippenstift.

Es ging am Flughafen vorbei einige km über die Autobahn (was man so Autobahn nennt 🙂 )  Von dort sieht man auf der rechten Seite das Las Terrazas und auf der linken Seite das El Mirador. Natürlich waren wir in beiden. Im ersten gab es diverse Outlets von Nike, Addidas und co. Auch ein Mediamarkt war dort. Alles nicht so interessant, so das wir schnell auf die andere Seite rübergefahren sind. Dort ist ein Klamottenladen neben dem anderen. Beim Blick auf die Preise tränten mir die Augen, vor Freude. Das Paradies… Wenn man Größe 36 trägt 🙁

Im Primark fand ich nichts über die englische Größe 16, bei Größe 20 könnte ich mir Gedanken machen eventuell hinein zu passen. In den meisten anderen Läden haben wir nur Oberflächlich hinein geschaut. Ein shopping Erfolgserlebnis fanden wir bei H&M. Bianka fand eine schöne luftige Tunika für den nächsten Poolbesuch und ich ein feines, elegantes, weißes Longtop, welches dann auch gleich am nächsten Abend zum Abendessen eingeweiht wurde. Hier hatte ich übrigens den Eindruck überhaupt nicht beachtet zu werden. Alle um uns herum waren mehr mit ihren Einkäufen beschäftigt.

DSCN5072Auf dem Rückweg sind wir dann noch zu einem Aussichtspunkt vor der Hauptstadt gefahren. Von hier hatte man den Blick auf die Hafeneinfahrt und eine hässliche Ölplattform.

Eine Premiere gab es hier auch. Inge war zum ersten mal auf der öffentlichen Damentoilette. War nett, aber irgendwie auch nicht so aufregend wie man sich das als Transvestit vorher ausmalt 🙂

Dazu dann auch noch eine kleine Toilettengeschichte. Nichts für schwache Nerven. Also überlegt euch gut hier weiterzulesen…

Nein nur ein Scherz, ich erzähle nur harmlose Geschichten.  Ich lag mal wieder am Pool und war dabei, ich nenne es mal, Androgyn gekleidet. Das oben gezeigte T-Shirt, dazu eine Leinenhose, Flipflops, Badehose und hinter der Sonnenbrille nur leicht geschminkte Augen.  Es plagte mich ein dringendes Bedürfnis und ich machte mich auf den Weg zum stillen Örtchen. Ich dachte mir bei meinem Outfit habe ich die freie Auswahl, da die Putzfrau aber gerade die Damentoilette reinigte ging ich auf die Männerseite. Hier kam mir ein älterer Herr entgegen und Meinte im tiefsten Schwäbischen Dialekt “Hier ist nur für Männer, für Frauen ist eine Tür weiter” Ich bedankte mich für den Hinweis und meine Stimme hat ihn dann wohl überzeugt das ich doch richtig war ..LOL..

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Wer schön sein will muss leiden und der Lack hat auch schon Kratzer 🙁

Am Abend gab es, wie an jedem Abend, eine Show, diesmal eine Art Duell zwischen zwei Sängern, der eine sang bekannte Pop, der andere Rocksongs. Das Puplikum sollte durch klatschen entscheiden wer besser ist. Dabei kam mir der Gedanke das die Sänger/Stimme bei den Popsongs absolut austauschbar sind. Bei den Rocksongs war das eher Grausam. Als er einen Song von Queen zum besten gab sind wir gegangen. Ich bin doch zu sehr Fan von Freddie Mercury um mir das anzutun. Damit will ich nicht sagen das der Sänger schlecht war. Aber seine Stimme passte einfach nicht. Man bedenke das er sich vorher auch an Joe Cocker versucht hat.

Den Rest des Abend verbrachten wir dann bei einem Glas Wasser (Ja, es muss nicht immer Alkohol sein) auf dem Balkon und schauten den Lichtern der Schiffe am Horizont hinterher.  Kurz nachdem das Hotel dann um 11 die Außenbeleuchtung ausgeschaltet hat sind wir dann auch ins Bett. Meine Füße waren dann doch etwas mitgenommen. Ich glaube ich bin kein richtiger Sandalenmensch. Aber wie heißt es so schön. Wer schön sein will muss leiden und mit getapten Zehen ging es am nächsten Tag weiter.